Fragen und Antworten zur HafenCity
Wie kann ich eine Wohnung in der HafenCity mieten oder kaufen? Wie grün wird der Stadtteil? Und welche Aufgaben nimmt eigentlich die HafenCity Hamburg GmbH wahr? Antworten auf häufig gestellte Fragen
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Was passiert am Oberhafen?
Derzeit ist das Areal zwar noch gewidmete Bahnfläche und die Gebäude werden bis mindestens 2014 überwiegend für Logistikzwecke genutzt, dennoch wurden bereits einige frei gewordene Flächen an kreativwirtschaftliche Mieter vermittelt und es finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.
2013 veranstaltet der Art Directors Club Deutschland (ADC), ein Berufsverband führender Art-Direktoren aus der Werbebranche, hier sein Kreativ-Festival. Zuvor präsentierten Studierende der HafenCity Universität Ideen für studentische Kreativarbeitsplätze in den Güterhallen am Oberhafen, die sie im Rahmen des interdisziplinären Wettbewerbs „Bau dir deine Uni!“ entwickelt hatten.
Das gesamte Quartier Oberhafen ist somit der Nukleus eines Kreativ- und Kulturstandortes, das mit der übrigen HafenCity, aber auch mit Rothenburgsort, der City Süd und den dort neu entwickelten Kulturaktivitäten sowie der Museumsmeile gut vernetzt ist. Hierfür wird der „normale“ Entwicklungsprozess der HafenCity „auf den Kopf gestellt“.
Statt einer städtebaulichen Neukonzeption ist die neue Nutzung der Bestandsgebäude Ausgangspunkt der Entwicklung, die durch einen schrittweisen Transformationsprozess erfolgt. Dabei wird an die überwiegend eingeschossigen Güterhallen angeknüpft. Die Grundstücke werden nicht verkauft, sondern bleiben dauerhaftes Eigentum des „Sondervermögens Stadt und Hafen“ (HafenCity Hamburg GmbH), um die Entwicklung im Interesse Hamburgs gestalten zu können.
Wegen der komplexen Ausgangsbedingungen wurde erstmals Anfang 2012 mit einem Interessenbekundungsverfahren ein Nutzungskonzept für eine frei gewordene 600 m2 große Fläche gesucht, das in der Initialphase zur Etablierung und Prägung des neuen Kultur- und Kreativwirtschaftsstandort beiträgt. Aus den 15 eingereichten Konzeptvorschlägen wählte eine interdisziplinäre Jury die „Hanseatische Materialverwaltung“ aus.
Die möglichen Entwicklungsoptionen für das Quartier werden im Laufe eines intensiven Dialogprozesses erarbeitet. Ein langer zeitlicher Entwicklungsrahmen von bis zu einem Jahrzehnt bildet dafür die Grundlage. Während der gesamten Entwicklungsphase kooperiert die HafenCity Hamburg GmbH eng mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH. Gleichzeitig findet ein reger Ideenaustausch mit Kreativunternehmen, Kulturschaffenden und vielen anderen Interessierten statt. Noch 2013 findet ein weiterer Übergang in die Umnutzungsphase auch durch Initiierung eines weiteren Interessenbekundungsverfahrens für neue Nutzer statt.






