Die Verkehrsanbindung der östlichen HafenCity

Die östliche HafenCity bedarf einer verkehrlich hervorragenden Erschließung, unter anderem sind belastbare Anschlüsse an den öffentlichen Nahverkehr erforderlich. Wichtigste Hauptverkehrsstraße im Osten des Stadtteils wird die Versmannstraße, zusätzlich entstehen zahlreiche interne und auch externe Verbindungen. Darüber hinaus werden nachhaltige Formen der Verkehrsteilnahme in der östlichen HafenCity gefördert.

Das Foto zeigt die Straße Am Sandtorkai

Eine Hauptrolle bei der nachhaltigen Erschließung des Stadtteils übernimmt der öffentliche Personennahverkehr (© ELBE&FLUT) Bilderserie starten

Mit rund 3.400 Wohnungen und rund 27.000 Arbeitsplätzen bedarf die östliche HafenCity einer verkehrlich hervorragenden Erschließung, unter anderem sind belastbare Anschlüsse an den öffentlichen Nahverkehr erforderlich. Zu diesem Zweck sollte die U4 bis ans Elbbrückenzentrum weitergeführt werden: Wegen ihrer dichten Frequenz ist eine U-Bahn in besonderer Weise geeignet, die erwarteten starken Verkehrströme aufzunehmen. Durch eine zusätzliche S-Bahn-Haltestelle ließe sich darüber hinaus die Verbindung in den Hamburger Süden stärken.

Wichtigste Hauptverkehrsstraße im Osten des Stadtteils wird die Versmannstraße, zusätzlich entstehen zahlreiche interne und auch externe Verbindungen. Unter anderem sind drei neue Straßenbrücken (über den Baakenhafen, über die Elbe zum Kleinen Grasbrook, über den Oberhafen zum Großmarktgelände) vorgesehen. Die Elbbrücke wird jedoch nur für den öffentlichen Nahverkehr (Busse) sowie Fußgänger und Fahrradfahrer, nicht aber für den privaten Autoverkehr geöffnet.

Neu zu schaffende und bereits bestehende Verkehrswege führen in manchen Lagen der östlichen HafenCity zu einer erhöhten Lärmexposition. An solchem Standorten werden nur wenig lärmempfindliche Nutzungen wie Büro- und Einzelhandelsflächen entwickelt. Beispielsweise an der Versmannstraße dienen die entsprechenden Gebäude auch gleichzeitig als Schallschutz für die dahinter befindlichen Wohnhäuser am Baakenhafen.

Darüber hinaus werden nachhaltige Formen der Verkehrsteilnahme in der östlichen HafenCity gefördert. Zahlreiche Fuß- und Fahrradwege entstehen, außerdem sind zwei Fußgängerbrücken geplant. Am Elbufer wird der Elbwanderweg in Form einer breiten, begrünten Uferpromenade fortgeführt.

Möglich sind auch besondere Projekte wie die Förderung autoarmen Wohnens. Dabei verpflichten sich die Bewohner eines – meist von einer Baugemeinschaft selbst entwickelten – Gebäudes dazu, auf ein eigenes Auto zu verzichten. Durch Angebote wie Fahrradstellplätze und ein Car-Sharing-System bleiben sie dennoch in vollem Umfang mobil.