Publikationen

Die HafenCity Hamburg GmbH stellt zu vielfältigen Themen rund um das Projekt ausführliche Informationen zur Verfügung

HafenCity Hamburg: Themen, Quartiere, Projekte

HafenCity News

Gebäude in der HafenCity

Thematische Publikationen zur HafenCity

Gestaltungsregeln

Erdgeschosslagen mit publikumsbezogener Ausrichtung

Herausgegeben 2017
16 Seiten
PDF 2,6 MB

Kreativer Archipel

Orte der Kreativen in Hamburg und in der HafenCity

Hardcover, 132 Seiten
ISBN: 978-3-88506-486-2
Im Buchhandel erhältlich

HafenCity Hamburg. Das erste Jahrzehnt

Stadtentwicklung, Städtebau und Architektur

Hrsg. von Jürgen Bruns-Berentelg et al.
216 Seiten, ca. 100 Farbabb., 2012 ersch.
ISBN 978-3-88506-485-5

HafenCity Hamburg

Neue Urbane Begegnungsorte

Hrsg. von Jürgen Bruns-Berentelg et al.
Springer, Wien, 2010;Text Dt. und Engl.
ISBN: 978-3-7091-0106-3
Im Buchhandel erhältlich

Der Dalmannkai

HafenCity-Quartier mit maritimem Flair

Hrsg. von Thomas Hampel
256 Seiten, 2012 ersch.
ISBN 978-3-88506-452-7

Der Sandtorkai

Der erste Bauabschnitt der HafenCity

Hrsg. von Thomas Hampel
96 Seiten, 2007 ersch.
ISBN: 978-3-86108-889-9

Arbeitshefte

Diskussionspapiere

Diskussionspapier zur HafenCity 1

ÖFFENTLICHE STADTRÄUME UND DAS ENTSTEHEN VON ÖFFENTLICHKEIT

Februar 2010
19 Seiten
PDF 4,3 MB

Diskussionspapier zur HafenCity 2

ZUZUGSMOTIVE UND LOKALE Bindung sowie DAS VERHÄLTNIS VON ÖFFENTLICHKEIT UND PRIVATHEIT

April 2010
27 Seiten
PDF 3,2 MB

Diskussionspapier zur HafenCity 3

DIE HAFENCITY HAMBURG - IDENTITÄT, NACHHALTIGKEIT UND URBANITÄT

September 2014
21 Seiten
PDF 6,64 MB

Meldungen

Zurück zur Liste

Nächster Halt: Neuer Huckepackbahnhof

Der Neue Huckepackbahnhof in Rothenburgsort entwickelt sich künftig zum Standort für Urbane Produktion und mehr im Herzen Hamburgs. Jetzt wurde die Straßeninfrastruktur des elf Hektar großen Geländes in der Nähe der Elbbrücken im Wesentlichen vollendet und der Öffentlichkeit vorgestellt

Der Billebogen stärkt nicht nur die stadträumlichen Qualitäten des Eingangstors zur inneren Stadt, es entstehen auch neue Arbeitsplätze u. a. in vertikal gestaffelten Gebäude. (© Thomas Hampel)

Der Billebogen stärkt die vielfältige Entwicklung von Hamburgs innerer Stadt im Zusammenspiel mit der benachbarten HafenCity, mit Hamburgs zweitgrößtem Industriestandort Billbrook im Osten und mit der künftigen Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook auf der südlichen Elbseite. „Wir schaffen hier die Grundlage für ein neues städtisches Quartier, einen neuen innovativen Produktionsstandort im Herzen der Stadt“, so Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz bei einem Rundgang am 09.11.2017 über den Neuen Huckepackbahnhof. Allein auf diesem zentralen Gelände des Billebogens werden auf 130.000 – 160.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche (qm BGF) 2.500 bis 3.000 Arbeitsplätze geschaffen, die für die Nachbarschaft neue Impulse setzen.

Mit dem weitgehend fertig gestellten Straßennetz wurde jetzt auch bereits die innovative Konzeption des Standorts für Urbane Produktion, Dienstleistungen und mehr sichtbar: Das Gelände ist für einen neuen Typus Gewerbebauten aufgehöht, sodass zur Straßenseite eine repräsentative Adresse, zur Rückseite unterdessen eine tiefer liegende Logistikebene entsteht. Die künftigen Gebäude ermöglichen flexible Geschosse mit Raumhöhen von 4,80 bis 8 Meter, die als Produktionshallen und andere Fertigungseinheiten nachhaltig genutzt werden können und vertikal übereinander liegen, statt in die Fläche zu gehen. Auch Raum für Hotel, Gastronomie, Kultur und soziale Infrastruktur entsteht. Der Neue Huckepackbahnhof bietet so einen zentralen Chancenraum im Herzen Hamburgs für moderne Produktion, Forschung und Entwicklung.

Verantwortlich für die Entwicklung des Neuen Huckepackbahnhofs und des Projektgebiets Billebogen ist die Billebogen Entwicklungsgesellschaft & Co. KG, eine Tochter der HafenCity Hamburg GmbH.

Neue Verkehrslösungen

Ein multiples Erschließungskonzept mit attraktiven Wegen integriert den Neuen Huckepackbahnhof künftig intensiv mit der Umgebung und stärkt dabei ÖPNV-, Rad- und Fußgängerverbindungen. Bis Ende November 2017 erarbeitet die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mit dem Bezirk Hamburg-Mitte den Funktionsplan, der 2018 in einen Bebauungsplan mündet. „Wegen seiner hervorragenden Lage ist der Neue Huckepackbahnhof nicht irgendein Gewerbestandort. Im Gegenteil: Nach Orten wie diesen müssen Unternehmen in Hamburg lange suchen“, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Billebogen Entwicklungsgesellschaft GmbH & Co. KG.

Opernwerkstätten und Kulissenfundus

Die erste Nutzerin des Neuen Huckepackbahnhof ist die Hamburgische Staatsoper. Für ihre Dekorationswerkstätten sowie die Masken-, Kostüm- und Kulissenfundi entstehen neue Gebäude mit ca. 22.000 qm BGF. Der Kulissenfundus wird als erster Gebäudeteil im Dezember 2017 fertiggestellt, die weiteren Hallenabschnitte voraussichtlich im Sommer 2018. An dem bisherigen Standort der Werkstätten und Fundi in Barmbek werden 675 neue Wohnungen gebaut. Auf dem Neuen Huckepackbahnhof ist Wohnen aufgrund der Lärmbelastung durch die umliegenden Hauptverkehrsstraßen und Bahntrassen nach heutigen Standards nicht möglich.

„Wir schaffen Arbeitsplätze dort, wo Wohnen keine Alternative ist und nutzen die zur Verfügung stehenden Flächen intensiv mit intelligenten, innovativen und urban verträglichen Konzepten. Auf diese Weise schaffen wir eine wechselseitige Verknüpfung der Bereiche Arbeiten und Wohnen", so Bruns-Berentelg. „Die neuen Werkstätten und Fundi werden die Arbeitsbedingungen und -abläufe für den Betrieb der Hamburgischen Staatsoper erheblich verbessern. Durch die Entscheidung für den Standort am Neuen Huckepackbahnhof hat der Senat außerdem einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des Billebogens gesetzt. Hier greifen Kultur und Stadtentwicklung optimal ineinander", so Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.