Presseportal der HafenCity
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HafenCity in Daten & Fakten
Projekt HafenCity
HafenCity in Daten und Fakten
Die wichtigsten Daten und Fakten über das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt Europas
Die wichtigsten Daten und Fakten über das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt Europas
Stand: Februar 2012
Überblick:
- Daten und Fakten
- Entwicklungsmanagement und HafenCity Hamburg GmbH
- Die Entwicklung der HafenCity
- Nutzungsverteilung der Flächen
- Nachhaltige HafenCity
- Quartiere
1. DATEN UND FAKTEN
Die HafenCity ist mit einer Fläche von 157 Hektar eines der markantesten Stadtentwicklungsvorhaben in Wasserlage (sog. Waterfrontentwicklung) weltweit und wird die Hamburger City um 40 Prozent erweitern (Hamburg hat ca. 1,78 Millionen Einwohner, die Metropolregion 4,3 Millionen Einwohner). Zwischen historischer Speicherstadt und Elbe entsteht eine neue City mit einer dichten urbanen Mischung aus Wohnen, Dienstleistung, Kultur, Freizeit, Tourismus und Handel. Die hafentypischen Strukturen werden dabei erhalten. Für das Entwicklungsmanagement ist die HafenCity Hamburg GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg, verantwortlich. Der Entwicklungszeitraum für das gesamte Gebiet erstreckt sich bis ca. 2025. Die HafenCity gilt bereits heute als Vorzeigeprojekt internationaler Waterfront- und „New Downtown“-Entwicklung.
Allgemeine Daten
- Gesamtfläche: 157 ha
- Landfläche: 126 ha
- Bruttogeschossfläche (BGF): Neubau ca. 2,32 Mio. qm
- Es entstehen 6.000 Wohnungen und mehr als 45.000 Arbeitsplätze
- Erweiterung der Hamburger City um 40 %
- 10,5 km neue Wasserlagen mit Promenaden und Plätzen
- Ca. 26 ha öffentliche Parkanlagen, Plätze und Promenaden
- Derzeit sind 49 Projekte fertig gestellt; 35 Projekte in Bau oder in Planung
- Ca. 1 Mio. qm BGF sind durch Verkauf der Grundstücke oder Anhandgaben (exklusive Optionen mit Planungsverpflichtung) bereits gesichert
- 99 % der bebaubaren Grundstücksflächen befinden sich vor der Veräußerung in öffentlichem Eigentum (Sondervermögen „Stadt und Hafen“, vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH)
- Investitionsvolumen: Private Investitionen ca. 8 Mrd. Euro; öffentliche Investitionen: ca. 2,4 Mrd. Euro, überwiegend finanziert aus Grundstücksverkaufserlösen des Sondervermögens der Grundstücke in der HafenCity (ca. 1,5 Mrd. Euro)
- Allgemeine Planungsgrundlage:
• Masterplan 2000
• Masterplanüberarbeitung östliche HafenCity 2010
2. ENTWICKLUNGSMANAGEMENT UND HAFENCITY HAMBURG GMBH
Große Stadtentwicklungsprojekte bedürfen eines sehr intensiven Zusammenwirkens und der Bündelung von Konzeption und Realisierung. Insbesondere aufgrund des hohen Niveaus der Entwicklung und der engen Verknüpfung öffentlicher Investitionen (ca. 2,4 Mrd. Euro) mit der Bindung privater Investitionen (ca. 8 Mrd. Euro) besteht eine hohe Komplexität der Aufgaben und ein hoher Steuerungsbedarf.
Für das Entwicklungsmanagement der HafenCity wurde 1997 die Gesellschaft für Hafen- und Standortentwicklung GHS (seit 2004 HafenCity Hamburg GmbH) gegründet. Sie verantwortet das „Sondervermögen Stadt und Hafen“, die Grundstücke im Gebiet der HafenCity im Eigentum Hamburgs, aus deren Verkauf der größte Teil der öffentlichen Investitionen, insbesondere in Straßen, Brücken, Plätze, Parks, Kaimauern und Promenaden, getätigt wird. Neben dieser Finanzierungsaufgabe betreibt die HafenCity Hamburg GmbH die Flächenfreimachung und -vorbereitung, die Planung und den Bau der öffentlichen Räume, die Akquisition und vertragliche Bindung von Grundstücksentwicklern und großen Nutzern, die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.
Die HafenCity Hamburg GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie entwickelt die HafenCity im Auftrag Hamburgs. Die öffentliche Kontrolle, Kooperation und Arbeitsteilung ist intensiv: Der Aufsichtsrat der HafenCity Hamburg GmbH wird von Senatsmitgliedern gestellt. Grundstücksverkäufe und Anhandgaben (Optionen mit Planungsverpflichtung) werden durch die Kommission für Bodenordnung beschlossen, Bebauungspläne von der Kommission für Stadtentwicklung (jeweils überwiegend aus Bürgerschafts- und Bezirksversammlungsmitgliedern zusammengesetzt) beraten und beschlossen, Bebauungspläne in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) erarbeitet und Baugenehmigungen von ihr erteilt. In den Wettbewerbsjurys für die städtebaulichen und Freiraumwettbewerbe sowie die hochbaulichen Wettbewerbe sind neben Vertretern privater Bauherren und freiberuflicher Architekten auch die BSU (Oberbaudirektor), die Bezirksverwaltung, die HafenCity Hamburg GmbH und mehrere Politiker (Bezirk Mitte oder Bürgerschaft) vertreten.
Die Bündelung von nicht hoheitlichen Aufgaben in einer eigenen Gesellschaft Hamburgs sichert bei intensiver Arbeitsteilung und Kontrolle die Effizienz und Qualität der Stadtentwicklungsaufgabe und gleichzeitig eine hohe staatliche Steuerungsfähigkeit.
Pressekontakt
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Ihre Kontaktpersonen:
Susanne Bühler
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (040) 37 47 26 - 14
Franka Kühn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (040) 37 47 26 - 21
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Pressemeldungen
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"Ein Park für alle" - Der Sandtorpark eröffnet mit einem Nachbarschaftsfest
Der erste grüne Park der HafenCity, der Sandtorpark, wird mit einem Nachbarschaftsfest eröffnet. Ab jetzt steht die Grünfläche für Bewohner und Besucher der HafenCity ebenso offen wie für die Kinder von Schule und Kita oder die Beschäftigten der umliegenden Unternehmen. Sie ist 6000 qm groß, bildet die grüne Mitte des zweiten fertig gestellten Quartiers der HafenCity und ist ein wichtiger Ort für Freizeit, Erholung und Begegnung. Das Nachbarschaftsfest wird von über 25 rings um den Sandtorpark ansässigen Unternehmen, sozialen und kulturellen Institutionen und Bewohnern gemeinsam organisiert und bietet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder.
Klein, aber fein ist er, der Sandtorpark, ein Quartierspark von der Größe eines Fußballfeldes, der als letzter Teil einer Folge von öffentlichen Plätzen in der westlichen HafenCity entstanden ist: Vom "schwimmenden Platz" der Pontonanlage des Traditionsschiffhafens gelangt man nun über die Magellan-Terrassen in den ersten grünen Park. Eine ebene Rasenfläche bildet das Zentrum des Parks; sie wird umgeben von bis zu zwei Meter hohen, mit Bäumen bepflanzten Rasenhügeln. Insgesamt 27 über 20 Jahre alte Bäume, darunter Sumpfeichen, Esskastanien, Magnolien, Amberbäumen und Zierkirschen, sind gerade gepflanzt worden. Dass der Park auch für Kinder gedacht ist, darauf verweisen die eigens für den Sandtorpark entworfenen Spielelemente: besonders geschnittene Sandkästen, die den Namen "Sandboote" tragen. Vor allem für die Kinder der angrenzenden Katharinenschule und Kita bietet der Park mit seinen einladenden Rasenflächen zusätzliche Flächen zum Toben und Spielen.
In der gesamten Nachbarschaft ist die Vorfreude auf den Sandtorpark groß und darauf, die neue Grünanlage für Pausen und Begegnungen zu nutzen. Denn die Rasenhügel selbst, aber auch 25 Liegeplätze und bis zu 350 Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Brüstungselemente rahmen das Areal ein und grenzen es von der Straße Großer Grasbrook ab. In Richtung Osten geht das Rasengelände in eine Stufenanlage über, die auf ein großzügiges, mit Platten befestigtes Plateau führt, das künftig als Außenfläche für Gastronomie dient.
Entworfen wurde der Sandtorpark vom Architektenbüro EMBT in Barcelona, das für die Freiraumgestaltung in der westlichen HafenCity verantwortlich zeichnet. Wie bei anderen Freiräumen in der HafenCity ist es auch beim Sandtorpark gut gelungen, den Übergang zwischen öffentlichen und privaten Flächen fließend zu gestalten. So werden Besucher kaum bemerken, dass die öffentlichen Rasenflächen unmittelbar in die privaten Flächen der angrenzenden Neumann Gruppe übergehen. Ein interessantes Detail sind die Informationsstehlen, die den Wandel des Ortes von einer Hafenfläche (Sandtorhafen) zu einem Gebäude für die Kaffeelagerei bis hin zu einem kleinen Stadtpark zeigt. Der Park ist der letzte Schritt in einer sehr wechselvollen Stadtgeschichte des Ortes.
Der Sandtorpark bildet auch die grüne Mitte des gleichnamigen Quartiers, das weitgehend fertig gestellt und bezogen ist. Die Katharinenschule hat bereits 2009 ihren Unterrichtsbetrieb aufgenommen, seitdem stellt die Grundschule einen Ort dar, an dem sich nachbarschaftliches Leben besonders verdichtet. Mit dem Hamburg-America-Center, dem SKAI-Gebäude, der International Coffee Plaza und dem Centurion-Haus wurden prägnante Bürogebäude bezogen. Direkt neben der Grundschule haben die Bewohner des Hofquartiers und der Baugemeinschaft Hafenliebe seit Ende 2010 ihre Wohnungen bezogen. Und in den Erdgeschossen sind mittlerweile viele Restaurants, Cafés und Läden eingezogen, darunter auch ungewöhnliche und innovative Konzepte. Das Prinzip der Nutzungsmischung ist in diesem Quartier besonders konsequent umgesetzt worden. Um aus dem Nebeneinander verschiedenartiger Nutzergruppen mit ihren jeweiligen Interessen eine lebendige Nachbarschaft entstehen zulassen, ist es wichtig, die einzelnen Akteure frühzeitig miteinander in Kontakt zu bringen. Die gemeinsame Konzeption, Organisation und Finanzierung des Nachbarschaftsfestes trägt maßgeblich dazu bei.
Das Nachbarschaftsfest wird organisiert von:
Amerikazentrum Hamburg // Brücke-Ökumenisches Forum // Buss Group // Coa // CompanyKids HafenCity // Dahler & Company // DC Commercial // E-Collection // E-Mobility // HafenCity Hamburg GmbH // Hamburger Filmwerkstatt // Hauptkirche St. Katharinen // Internationale Apotheke // Katharinenhort HafenCity // Katharinen-schule HafenCity // Look // Netzwerk HafenCity e.V. // Neumann Kaffee Gruppe // Otto Wulff // pme Familienservice GmbH // Restaurant Zum Schiffchen // Richard Ditting GmbH & Co. KG // St. Katharinen Kita in der HafenCity // Störtebeker SV // Union Investment // Wölbern Invest KG und vielen weiteren Unterstützern
Pressekontakt:
Susanne Bühler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
HafenCity Hamburg GmbH,
Tel: 040 – 37 47 26 14, E-Mail: buehler@HafenCity.com








