Presseportal der HafenCity

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HafenCity in Daten & Fakten

Projekt HafenCity

Daten & Fakten

Die wichtigsten Daten und Fakten über das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt Europas

In der Bilderserie finden Sie informative Grafiken zu den Daten und Fakten. Bilderserie starten

Stand: März 2013

Überblick:

  1. Allgemeine Daten
  2. Entwicklungsschritte der HafenCity
  3. Entwicklungsmanagement und HafenCity Hamburg GmbH
  4. Nutzungen in der HafenCity
  5. Quartiere

 

Mit der Entwicklung der HafenCity entlang der Elbe setzt Hamburg mindestens europaweit neue Maßstäbe: Auf einer Fläche von 157 ha entsteht bis ca. 2025 eine lebendige Stadt mit maritimem Flair, die Arbeiten, Wohnen, Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel – im Gegensatz zu reinen büro- und einzelhandelsdominierten City-Räumen – miteinander verbindet. Ihre besonders zentrale Lage und der hohe Qualitätsanspruch, der sich u. a. in der feinkörnigen Nutzungsmischung, dem Anspruch an Urbanität und ökologische Nachhaltigkeit sowie einem innovativen Entwicklungsprozess niederschlägt, unterscheidet die HafenCity von anderen großen Stadtentwicklungsvorhaben in Wasserlage. Nach zwölf Jahren Bauzeit kann die HafenCity eine positive Zwischenbilanz ziehen. Schon jetzt ist sie im westlichen Teil ein urbaner Ort mit rd. 2000 Bewohnern und vielen Geschäften, Cafés und Restaurants sowie steigenden Besucherzahlen. In der gesamten HafenCity arbeiten derzeit rd. 9.000 Arbeitnehmer in mehr als 450 Unternehmen, darunter ca. 40 größere Firmen mit einem Flächenbedarf von über 1.000 qm und mit bis zu 1.400 Mitarbeitern.


1.   ALLGEMEINE DATEN

  • Gesamtfläche: 157 ha ehemaliges Hafen- und Industrieareal
  • Landfläche: 127 ha
  • Erweiterung der Hamburger City-Fläche um 40 %
  • Bruttogeschossfläche (BGF): Neubau ca. 2,32 Mio. qm
  • Es entstehen 6.000 Wohnungen und mehr als 45.000 Arbeitsplätze
  • 10,5 km Kaipromenaden / 3,1 km Uferkante zur Elbe
  • Rd. 28 ha öffentliche Parkanlagen, Plätze und Promenaden
  • Derzeit sind 51 Projekte fertiggestellt, 35 Projekte in Bau oder in Planung
  • Ca. 1 Mio. qm BGF durch Verkauf der Grundstücke oder Anhandgaben (exklusive Optionen mit Planungsverpflichtung) bereits gesichert
  • Investitionsvolumen: Private Investitionen ca. 8 Mrd. Euro, öffentliche Investitionen: 2,4 Mrd. Euro, überwiegend finanziert aus Grundstücksverkaufserlösen des Sondervermögens der Grundstücke in der HafenCity (ca. 1,5 Mrd. Euro)
  • Allgemeine Planungsgrundlage:
    • Masterplan 2000
    • Masterplanüberarbeitung östliche HafenCity 2010

 

2. ENTWICKLUNGSSCHRITTE DER HAFENCITY

  • 1997: Ankündigung des Projekts HafenCity
  • 1999: Masterplan-Wettbewerb, Sieger: Kees Christiaanse / ASTOC
  • 2000: Beschlussfassung des Masterplans durch den Senat
  • 2000: Beginn der Infrastrukturmaßnahmen, Flächenfreimachung und Betriebsverlagerungen
  • 2003: Intensiver Beginn der Hochbaumaßnahmen (Quartier Am Sandtorkai / Dalmannkai)
  • 2007: Baubeginn des zentralen Areals Überseequartier
  • 2007: Baubeginn der U-Bahnlinie U4
  • 2009: Gesamtfertigstellung des ersten Quartiers Am Sandtorkai / Dalmannkai
  • 2010: Präsentation und Diskussion des überarbeiteten Masterplans für die östliche HafenCity
  • 2011: Fertigstellung der Quartiere Am Sandtorpark / Grasbrook (bis auf ein Wohngebäude) und Brooktorkai / Ericus
  • 2012: Betriebsaufnahme der U4, Baubeginn Quartier Am Lohsepark
  • 2013: Fertigstellung der Elbarkaden, Eröffnung HafenCity Universität (HCU)
  • 2013: Ausschreibungsbeginn Quartier Baakenhafen
  • 2013/2014: Teilfertigstellung Lohsepark
  • 2017: Fertigstellung Elbphilharmonie (geplant)
  • bis 2025: Voraussichtliche Fertigstellung der HafenCity

 

3. ENTWICKLUNGSMANAGEMENT UND HAFENCITY HAMBURG GmbH

Für das Entwicklungsmanagement der HafenCity wurde 1997 die Gesellschaft für Hafen- und Standortentwicklung GHS (seit 2004 HafenCity Hamburg GmbH) gegründet. Sie verantwortet das „Sondervermögen Stadt und Hafen“, in das die Grundstücke im Gebiet der HafenCity im Eigentum Hamburgs eingebracht wurden. Aus deren Verkauf wird der größte Teil der öffentlichen Investitionen, insbesondere in Straßen, Brücken, Plätze, Parks, Kaimauern und Promenaden, getätigt. Neben dieser Finanzierungsaufgabe betreibt die HafenCity Hamburg GmbH die Flächenfreimachung und -vorbereitung, die Planung und den Bau der öffentlichen Räume, die Akquisition und vertragliche Bindung von Grundstücksentwicklern und großen Nutzern, die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Die HafenCity Hamburg GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie entwickelt die HafenCity im Auftrag Hamburgs. Öffentliche Kontrolle, Kooperation und Arbeitsteilung sind intensiv: Die Bündelung von nicht hoheitlichen Aufgaben in einer eigenen Gesellschaft Hamburgs sichert bei intensiver Arbeitsteilung und Kontrolle die Effizienz und Qualität der Stadtentwicklungsaufgabe und gleichzeitig eine hohe staatliche Steuerungsfähigkeit.

Pressekontakt

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Susanne Bühler
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (040) 37 47 26 - 14

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Pressemeldungen

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Der neue Schiffsanleger „Maritimes Museum“ in der HafenCity ist eröffnet

Die HafenCity wird durch eine neue maritime Attraktion bereichert: Ab September 2012 können Hafenbarkassen in zentraler Lage in der HafenCity, direkt vor dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg festmachen. Dafür konnten eine historische Brücke aus dem Hafen und ein Ponton restauriert und zur Verfügung gestellt werden. Damit wird die HafenCity immer mehr auch vom Wasser erschlossen.

Lange Zeit hatte die historische Brücke aus dem Jahre 1887 als Brücke zur Zoll-schiffstation auf der Veddel gedient. Dann war sie in Vergessenheit geraten und lag von Büschen überwuchert im Hafen. Aus dem gleichen so genannten Puddelstahl wie der Eiffelturm gebaut, war die 26 Tonnen schwere Stahlkonstruktion jedoch noch so gut erhalten, dass sie restauriert werden konnte und nun ihren neuen Bestimmungsort in der HafenCity gefunden hat. Zusammen mit einem ebenfalls hergerichteten Ponton der Firma Ritscher aus dem Jahre 1906, der zuletzt als Arbeitsponton für die Hamburg Port Authority im Einsatz war, dient sie jetzt als Zugangsbrücke zum neuen Schiffsanleger „Maritimes Museum“ direkt vor dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg im Kaispeicher B..


„Dass die historische Brücke und der Ponton hier in der HafenCity neue Verwen-dung finden können, ist das Ergebnis eines beispiellosen Engagements und Zu-sammenspiels vieler Akteure, die daran mitgewirkt haben: Nur mit großem per-sönlichen Engagement für das maritime Erbe der Stadt konnte dieses histo-rische Schmuckstück gerettet werden“, freut sich der Erste Bürgermeister Olaf Scholz.

Ab September 2012 können die Hafenbarkassen nun in der zentralen HafenCity festmachen. Allein die roten Schiffe der Maritimen Circle Line werden viermal täglich den Anleger anlaufen. Es ist nach dem Sandtorhafen der zweite Anlaufpunkt der beliebten Hafenroute in der HafenCity. Damit entsteht ein regelmäßiger Schiffsverkehr, der die HafenCity mit der Speicherstadt, den Landungsbrücken,  dem Auswanderermuseum  Ballinstadt und dem Hafenmuseum, bis zum künftigen Gelände der Internationalen Bauausstellung  IBA in Wilhelmsburg verknüpft.

„Die schönste Art und Weise, die HafenCity zu entdecken, ist auf dem Wasserwe-ge, Nach der westlichen HafenCity können die Fahrgäste jetzt auch in der zentralen HafenCity am Magdeburger Hafen aussteigen und die umliegenden Quartiere erkunden – das Elbtorquartier öffnet sich mit einem neu entstehenden Arkadengebäude  zum Hafenbecken und zum Überseequartier sind es nur wenige Schritte über die Busanbrücke“, sagt Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH.

Auch das Internationale Maritime Museum Hamburg freut sich über den neuen Schiffsanleger direkt vor dem Haus. Das Schifffahrtsmuseum verfügt nun über einen direkten Zugang zum Wasser. Dass der Anleger kaum zu übersehen ist, dafür hat das Museum auch gesorgt: Auf dem Vorplatz wurde eine alte Schiffsschraube aufgestellt – aus Propeller-Bronze, sechs Meter hoch.

Der neue Schiffsanleger und das Ausbaggern des Hafenbeckens in der HafenCity ist das Werk von vielen Akteuren. Nur mit  finanzieller Unterstützung der Hamburger Bürgerschaft und Sachspenden u.a. von hafennahen Unternehmen konnte das Projekt möglich gemacht – darunter die HafenCity Hamburg GmbH, die Hamburg Port Authority, die Stiftung Hamburg Maritim, die Bauunternehmen Aug. Prien und H.C. Hagemann, die Firmen Ritscher und ArcelorMittal, die Behrens Werft sowie das Ingenieurbüro Körting.

Wichtige Initiatoren des Projekts waren zwei ehemalige Staatsräte, Prof. Heinz Giszas und Gert Hinnerk Behlmer, der jetzt Beirats-Vorsitzender der Stiftung Hamburg Maritim ist.

Pressekontakt:
HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Bühler, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel: 040 / 37 47 26-14
E-Mail: buehler@HafenCity.com
Aktuelle Informationen auch unter www.HafenCity.com
Pressebilder unter https://presse.hafencity.com/