Presseportal der HafenCity

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HafenCity in Daten & Fakten

Projekt HafenCity

Daten & Fakten zur HafenCity Hamburg

Mit der HafenCity setzt Hamburg mindestens europaweit neue Maßstäbe als erfolgreiche integrierte Stadtentwicklung,die lokale Bedürfnisse und hohe Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt. Auf einer Fläche von 157 ha entsteht eine lebendige Stadt, die die verschiedenen Nutzungen Arbeiten, Wohnen,Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel feinmaschig zu einer „New Downtown“ am Wasser verbindet.

Stand: März 2018

Entwicklungsschritte der HafenCity

  • 1997: Ankündigung des Projekts HafenCity
  • 1999: Masterplan-Wettbewerb, Sieger: Kees Christiaanse / ASTOC
  • 2001: Baubeginn Hochbau (SAP, heute KLU / MSH)
  • 2003: Fertigstellung des ersten Gebäudes, Baubeginn erstes Quartier (Am Sandtorkai/Dalmannkai)
  • 2005: Einzug erster Bewohner
  • 2009: Gesamtfertigstellung des ersten Quartiers
  • 2010: Überarbeitung des Masterplans für die östlicheHafenCity abgeschlossen
  • 2012: Betriebsaufnahme der U-Bahnlinie U4
  • 2014: Eröffnung HafenCity Universität (HCU)
  • 2017: Eröffnung Elbphilharmonie
  • 2017: Baubeginn südliches Überseequartier
  • 2018: Betriebsaufnahme U- und S-Bahnstation Elbbrücken
  • 2021: Baubeginn Elbtower
  • 2021: Eröffnung Überseequartier und neues Kreuzfahrtterminal
  • 2025-2030: Voraussichtliche Fertigstellung der HafenCity
    (bis auf einzelne Gebäude)

Allgemeine Daten

  • Gesamtfläche: 157 ha ehemaliges Hafen- und Industrieareal
  • Landfläche: 127 ha
  • Erweiterung der Hamburger City-Fläche um 40 %
  • 10,5 km Kaipromenaden / 3,1 km Uferkante zur Elbe
  • über 7.500 Wohnungen (ca. 1.500 bis 2.000 gefördert) für ca. 15.000 Bewohner
  • Bebauungsdichte: GFZ 3,7 bis 6,1 (Geschossflächenzahl)
  • Einwohnerdichte: ca. 110/ha (Landfläche)
  • Beschäftigtendichte: ca. 354/ha (Landfläche)
  • 68 Projekte fertiggestellt, 71 Projekte in Bau oder in Planung
  • Investitionsvolumen: Private Investitionen ca. 10 Mrd. Euro, öffentliche Investitionen 3 Mrd. Euro, überwiegend finanziert aus Grundstücksverkaufserlösen des Sondervermögens der Grundstücke in der HafenCity (ca. 1,5 Mrd. Euro)
  • Allgemeine Planungsgrundlagen:
    Masterplan 2000
    – Masterplanüberarbeitung östliche HafenCity 2010
  • ca. 1,8 Mio. m2 BGF sind durch Verkauf oder Anhandgabe der Grundstücke gesichert

 

Nutzungsverteilung


Wohnnutzungen
(indikative Angaben)

  • ca. 2.100 Wohneinheiten fertiggestellt
  • Preisgefüge:
    – geförderte Wohnungen: 6,50 Euro / m2 (1. Förderweg)
    und 8,60 Euro / m2 (2. Förderweg)
    – genossenschaftliche Wohnungen: 9,50 bis 14 Euro / m2
    – preisgedämpfte Mietwohnungen: 11,50 bis 13 Euro / m2
    – Mietwohnungen: 12 bis 20 Euro / m2
    – Eigentumswohnungen:

- von ca. 3.500 bis 4.000 Euro / m2 (Baugemeinschaften)
- über 4.000 bis 6.000 Euro / m2 (Bauträgerkonzepte)
- bis 6.000 bis 10.000 Euro / m2 (Luxusmarktkonzepte),
  in Einzelfällen z. B. Penthouses über 10.000 Euro/m2

  • Bewohner aktuell: ca. 3.700
  • hoher steigender Anteil von Haushalten mit Kindern
    (HafenCity: 22,7 %; Durchschnitt Hamburg: 17,3 %)

Büro- und Dienstleistungsnutzungen

  • bislang über 730 Unternehmen, darunter ca. 40 größere Firmen
  • es entstehen bis zu 45.000 Arbeitsplätze (davon 35.000 Büroarbeitsplätze)
  • Arbeitsplätze aktuell: ca. 14.000

Ausgewählte Kultureinrichtungen

  • Elbphilharmonie Konzerthalle (eröffnet 2017)
  • Internationales Maritimes Museum Hamburg (privat, eröffnet 2008)
  • Automuseum Prototyp (privat, eröffnet 2008)
  • Oberhafen (Kreativquartier in alten Bahnschuppen; teilweise in Betrieb, z. T. Modernisierung)
  • designxport: Hamburgs Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum für aktuelles Design (eröffnet 2014)
  • Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof (Deportationsausstellung; Eröffnung 2020/21)

Bildungseinrichtungen

  • Katharinenschule (Grundschule; seit 2009)
  • Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen: vierzügige Grundschule und Kita inkl. Sporthalle, Lehrschwimmbecken, Bildungsdienstleistungen (Eröffnung 2020)
  • Schulcampus HafenCity: Bildungseinrichtung mit vier Gymnasialzügen und drei Stadteilschulzügen inkl. Dreifeldsporthalle, evtl. ergänzend Wohnen (Eröffnung Gebäude am Lohsepark 2022; Aufnahme Schulbetrieb am Baakenhafen 2018)
  • HCU HafenCity Universität (seit 2014)
  • KLU Kühne Logistics University (seit 2010)
  • MSH Medical School Hamburg (seit 2010)
  • International School of Management (Niederlassung; seit 2010)
  • Frankfurt School of Finance and Management (Niederlassung; seit 2011)
  • derzeit sechs Kitas in Betrieb (davon eine temporär), zwei weitere in Bau bzw. Planung

Besondere Projekte
(ohne Kulturvorhaben)

  • Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen: 5.800 m2 Pontonflächen als schwimmender Platz (seit 2008)
  • Ökumenisches Forum (seit 2012)
  • Elbarkaden (seit 2013)
  • denk.mal Hannoverscher Bahnhof (aus drei Elementen bestehender Gedenkort im und am Lohsepark, schrittweise Fertigstellung seit 2016)
  • Lohsepark (seit 2016)
  • Freizeitinsel Baakenpark mit 1,6 ha (seit 2018)
  • Überseequartier: hochintegriertes mischgenutztes Quartier (Einzelhandel, Wohnen, Hotel, Entertainment, Büro, Kreuzfahrtterminal, Gastro), 410.000 m2 BGF, 6.100Arbeitsplätze (Fertigstellung 2021)
  • Elbtower: Hamburgs höchstes dauerhaft genutztes Gebäude (ca. 235 Meter, 101.000 m2 BGF, Büro, Hotel, Entertainment; Baubeginn 2021)

Pressekontakt

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Ihre Kontaktpersonen:

Susanne Bühler
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecherin
Tel. (040) 37 47 26 - 14
buehler@hafencity.com

André Stark
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
Tel. (040) 37 47 26 - 21
stark@hafencity.com

Henrike Thomsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Billebogen
Tel. (0)40 37 47 26-20
thomsen@hafencity.com

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Expo Real 2014: HafenCity setzt weiterhin Maßstäbe für große Stadtentwicklungsvorhaben

Die HafenCity Hamburg GmbH präsentiert sich auch in diesem Jahr auf der Expo Real in München. Vom 6. bis 8. Oktober 2014 ist die HafenCity wiederum Hauptstandpartner des Gemeinschaftsstandes der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Fokus steht neben der östlichen HafenCity auch die weitere Entwicklung der westlichen Areale. Während im Quartier Baakenhafen ein „urbanes Dorf“ mit über 3.000 Wohneinheiten und gut 15.000 Arbeitsplätzen entsteht, wird auf der exponierten Spitze des Strandkais durch den Abschluss der Architekturwettbewerbe für gut 500 Wohnungen und wichtige öffentliche Nutzungen ein erheblicher Teil der urbanen Wasserkante Hamburgs neu definiert.

Die HafenCity als eines der international bedeutendsten und anspruchsvollsten innerstädtischen Waterfront- und Downtownprojekte präsentiert auch in 2014 große Entwicklungsfortschritte. Unter anderem werden die Konturen der östlichen Quartiere der HafenCity klarer. Am Baakenhafen entsteht ein neues, sozial gemischtes „urbanes Dorf“ am Wasser mit über 3.000 Wohneinheiten und gut 15.000 Arbeitsplätzen, das seinen Bewohnern – neben vielen Nachbarschaftseinrichtungen und umfassende Nahversorgungmöglichkeiten – schon in der ersten Entwicklungsphase eine Grundschule, eine Kita sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen bietet. Die ersten beiden Wohnungsbaupakete für ca. 800 Wohnungen (inklusive vier der insgesamt sechs Wasserhäuser) wurden im September elf neuen Bauherren anhandgegeben und somit exklusiv optioniert. Demnächst beginnen die Architekturwettbewerbe. Im Spätsommer startete mit dem Bau der künstlichen, 1,6 ha großen Freizeithalbinsel im Baakenhafen zudem das letzte große Infrastrukturprojekt, das die grüne Qualität des Quartiers und einen öffentlichen und zentralen Ort schafft.

Gleichzeitig wird mit Hochdruck an der Verlängerung der U-Bahnlinie U4 in Richtung Elbbrücken gearbeitet, die Ende 2018 auf der Verlängerungsstrecke in Betrieb gehen wird. Durch die ebenfalls an den Elbbrücken geplante S-Bahnstation wird die U-Bahn der HafenCity mit der S-Bahn verknüpft und die HafenCity im Osten damit unmittelbar an das regionale Verkehrsnetz angebunden.

Dazu der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg: „Innerhalb der nächsten Jahre wird die östliche HafenCity  eine ganz eigene Identität und urbane Qualität entwickeln, die entscheidend von einer effizienten und klimagerechten Stadtstruktur, einem zukunftsweisenden Mobilitätskonzept und durch die „grüne“ Qualität der Gebäude geprägt sein wird. Gleichzeitig nehmen die Familienorientierung und die soziale Mischung durch studentisches Wohnen sowie einen Drittelanteil an gefördertem Wohnungsbau weiter zu und auch Inklusionskonzepte werden durch besondere Träger eingebunden.“

Neben der östlichen HafenCity steht auch die weitere Entwicklung der westlichen Areale im Fokus. Nach Abschluss der Architekturwettbewerbe für vier Gebäude mit gut 500 Wohnungen und wichtige öffentliche Nutzungen auf der exponierten Spitze des Strandkais an der Elbe, gegenüber der Elbphilharmonie, wird ein erheblicher Teil der Wasserkante Hamburgs in den nächsten Monaten neu definiert. In östlicher Richtung angrenzend beginnt das Immobilienunternehmen Engel & Völkers spätestens Anfang des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten für ein 15-geschossiges hybrides Gebäude nach dem Entwurf des renommierten New Yorker Architekturbüros Richard Meier & Partners. Neben dem Unilevergebäude und dem Marco-Polo-Tower entsteht so, in Verbindung mit der Elbphilharmonie (Fertigstellung 2016), eine neue Stadtansicht vom Wasser – die erste nahezu gleichzeitig geplante Skyline am Wasser im Zentrum einer europäischen Metropole.

Am Grasbrookpark geht zudem in den kommenden Monaten ein weiteres anspruchsvolles Projekt mit rund 150 Wohnungen (darunter auch Genossenschaftswohnungen, geförderter Wohnraum, Ateliers und studentische Wohnungen), einer Kita sowie Flächen für ein Biorestaurant und Einzelhandelsnutzungen in Bau.

Im nördlichen Überseequartier nebenan nehmen mit dem Cinnamon-Wohnturm und der Renovierung des Alten Hafenamts die letzten Gebäude ihre endgültige Gestalt an. Mit dem Beginn der Bauarbeiten auf der letzten noch unbebauten Fläche des nördlichen Quartierteils zum Jahreswechsel 2014/15 entsteht zwischen Sandtorkai und Tokiostraße eine besonders vielfältige Mischung aus Wohnungen, Hotel und Premiumkino.

Gleichzeitig wird der Wechsel des Bauherrn für das südliche Überseequartier vorbereitet, um dieses institutionell und finanziell auf ein neues, solides Fundament zu stellen. Dabei werden einerseits wichtige Grundzüge der bisherigen Planung beibehalten, andererseits aber auch konzeptionelle und flächenbezogene Chancen genutzt, um die besondere Anziehungskraft der HafenCity mit Einzelhandel, den Kreuzfahrtaktivitäten, Entertainment und Wohnen zu stärken und den Büroanteil zu reduzieren.

Andere Projekte, so die Bauvorhaben im Elbtorquartier sowie im Quartier Am Lohsepark zeigen ebenfalls Fortschritte. So erweitert das führende Groß- und Einzelhandelsunternehmen Gebr. Heinemann seine Unternehmenszentrale am Brooktorhafen, und der Mineralölkonzern Marquard & Bahls baut an der Shanghaiallee einen neuen Firmensitz für bis zu 700 Mitarbeiter. Und in den Wohnbauprojekten direkt am Lohsepark entstehen geförderte und frei finanzierte Wohnungen, integrative Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen, Hotelnutzung, drei Kitas, ein Ärztezentrum sowie Baugemeinschaften und gewerbliche Erdgeschossnutzungen in architektonisch eindrucksvollen Gebäuden – deren teilweise grüne Dachlandschaften mit Terrassen, Gartenlauben, Gewächshäusern und Aussichtspunkten locken. Gleichzeitig wird auch an der Fertigstellung des 4 ha großen Lohsepark, dem grünen zentralen Volkspark der HafenCity, gearbeitet.

„Die HafenCity wird vielfältiger und erfüllt mittlerweile auch die anspruchsvollsten Erwartungen an Urbanität und Nachhaltigkeit, die an ein großes Stadtentwicklungsvorhaben gestellt werden können“, fasst Prof. Jürgen Bruns-Berentelg die positive Entwicklung der letzten Jahre zusammen.