Chronik der HafenCity

Überblick: Die Entstehung eines neuen Stadtteils

10. Juni 2011

Mit dem "HafenCity Brückenschlag" werden die neuen Plätze, Promenaden und Brücken rund um den Magdeburger Hafen eingeweiht und das Zusammenwachsen von City und HafenCity gefeiert. Binnenalster und Magdeburger Hafen sind nur 900 Meter voneinander entfernt und über die zentrale "Domplatz-Achse" in wenigen Minuten bequem zu Fuß zu erreichen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz gibt den Startschuss zum Brückenschlag und eröffnet das zweitägige Fest.

15. Juli 2011

In der HafenCity sind fünf StadtRAD Stationen in Betrieb. Davon eine an der Osakaallee, Ecke Überseeallee. Damit steht neben der Station am Strandkai beim Unilever-Gebäude steht eine weitere Ausleihmöglichkeit in der HafenCity zur Verfügung. Das nahegelegene Überseequartier ist dadurch noch besser zu erreichen.

11. August 2011

Der erste Supermarkt in der HafenCity eröffnete unter dem Motto "EDEKA Böcker - hafencityfrisch!“ Auf rund 1.500 Quadratmetern im Sumatrakontor geht es rund um die Grundversorgung und ein bisschen mehr. Ein reichhaltiges Sortiment von erntefrischem Obst und Gemüse bis zu internationalen und regionalen Produkten für das tägliche Leben erwartet Anwohner, Angestellte und Touristen.

06. September 2011

Das erste Wohnhaus mit dem Umweltzeichen Gold in der HafenCity feierte Richtfest. Das Projekt NIDUS-Loft entstand an der Shanghaiallee in unmittelbarer Nähe zum Maritimen Museum und der HafenCity Universität. Mit dem Gebäude schaffen sich die 34 Parteien selbst genutzten Wohn- und Arbeitsraum im Herzen Hamburgs. Das Haus vereint Freunde, meist junge Familien sowie mehrere Generationen und Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Der Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Markus Schreiber (SPD) sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, gratulierten den Bauherren und lobten das vorbildliche Konzept für energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen.

22. September 2011

Der Verein “Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity“ – ein Zusammenschluss 19 christlicher Kirchen und Konfessionen – feierte das Richtfest für sein neues Gebäude in der HafenCity. Bei einem gemeinsamen Richtschmaus konnte die baldige Fertigstellung des neuen umweltfreundlichen Gebäudes des Ökumenischen Forums gefeiert werden. Gäste und Besucher waren darüber hinaus eingeladen, an einem Abendgebet in der Ökumenischen Kapelle der HafenCity teilzunehmen.

28. September 2011

Der erste Preis eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für das 21 Hektar große Quartier Baakenhafen in der östlichen HafenCity ging an das Architekturbüro APB Architekten BDA Wilkens Grossmann-Hensel Schneider (Hamburg) mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Dresden). Das Quartier Baakenhafen ist als gemischt genutztes Quartier ein urbaner Wohnstandort, der sich aus den Flächen nördlich und südlich des Baakenhafens zusammensetzt und insgesamt eine Fläche von nahezu 300.000 qm BGF (Bruttogeschossfläche) umfasst (im Vgl. dazu z.B. das Quartier Sandtorkai/Dalmannkai mit 163.000 qm BGF).

26. Oktober 2011

Die SPIEGEL-Gruppe eröffnete offiziell ihr neues Zuhause in der östlichen HafenCity. Auf 30.000 qm BGF und 13 Stockwerken vereint das neue Gebäude an der Ericusspitze erstmals die rund 1.100 Mitarbeiter der SPIEGEL-Gruppe und alle Marken des Hamburger Medienunternehmens (DER SPIEGEL, SPIEGEL TV, SPIEGEL ONLINE, manager magazin) unter einem Dach.

15. November 2011

Erstmals entstand in der HafenCity auch geförderter Wohnungsbau. In Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wurde für dieses Bauvorhaben von insgesamt 140 Wohnungen ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Aus dem Wettbewerb sind nun drei Siegerbüros hervorgegangen: APB Architekten und Böge Lindner K2 Architekten aus Hamburg sowie Haslob Kruse + Partner Architekten aus Bremen. Den Zuschlag für das Grundstück haben zwei Pioniere der HafenCity-Entwicklung, die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille und die Otto Wulff Bauunternehmung GmbH erhalten.

20. Dezember 2011

Erstmals wurde ein Gebäude in der HafenCity nach der erfolgten Vorzertifizierung mit dem Umweltzeichen für vorbildliches, nachhaltiges Bauen ausgezeichnet: Das Unilever-Gebäude am Strandkai erhält nach externer Prüfung das Umweltzeichen HafenCity in Gold. Die Auszeichnung wurde an den Gebäudeeigentümer, die RREEF Investment GmbH, und den Projektentwickler HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH im Beisein der Unilever-Geschäftsleitung und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übergeben.

17. Februar 2012

In Anwesenheit von Senator Frank Horch (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation) wurde die neue Wasserstoffstation im Brooktorkai-Ericusquartier der HafenCity eröffnet. Die Anlage ist europaweit die größte und modernste ihrer Art: Sie kann in der Endausbaustufe täglich bis zu 750 Kilogramm Wasserstoff liefern. Die Hälfte des umweltfreundlichen Treibstoffes wird direkt an der Station per Elektrolyse aus Wasser mit regenerativer Energie produziert, die andere Hälfte wird angeliefert. Sie versorgt mehrere Brennstoffzellenbusse der Hamburger Hochbahn AG, sowie zahlreiche Wasserstoffautos unterschiedlicher Hersteller mit Wasserstoff. Die Autos werden in Hamburg zu Testzwecken im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) eingesetzt. Die Anlage ist auf bis zu 20 Busse täglich ausgelegt.

25. April 2012

Der Wettbewerb für die Gestaltung der Freiräume im Quartier Baakenhafen wurde entschieden. Der erste Preis ging an Atelier Loidl aus Berlin. Die Anforderung an die Teilnehmer war, ein gestalterisches Gesamtkonzept zu entwickeln, das attraktive belebte und sichere öffentliche Räume schafft und zugleich auf die individuellen Bedürfnisse nach Ruhe und Privatheit Rücksicht nimmt. Der Charakter eines grünen Stadtquartiers sollte mit der für die HafenCity insgesamt prägenden urbanen Dichte und Nutzungsvielfalt in Einklang gebracht werden. Das 21 Hektar große Quartier in der östlichen HafenCity Hamburg ist ein gemischt genutztes urbanes Wohnquartier mit ca. 1800 Wohnungen und 4600 Arbeitsplätzen.

31. Mai 2012

Am Magdeburger Hafen wurde der Grundstein für die beiden Neubauprojekte HeimatHafen und Elbarkaden gelegt. Bis Herbst 2013 entstehen hier zwischen dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg und der HafenCity-Universität moderne Büro-, Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie Wohnungen mit einer Gesamtfläche von mehr als 30.000 Quadratmetern. „Die beiden Projekte verbinden Wohnen, Arbeiten, Handel und Gastronomie perfekt miteinander und tragen dazu bei, dass sich hier ein innovatives und nachhaltiges Quartier entwickelt“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz anlässlich der feierlichen Grundsteinlegung.

12. Juni 2012

Das SPIEGEL-Verlagshaus in der HafenCity wurde als weiteres großes Gebäude mit dem HafenCity Umweltzeichen für vorbildliches nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Bereits vor Fertigstellung im Herbst 2011 vorzertifiziert, erfüllt das moderne Mediengebäude in vier von fünf möglichen Kategorien nun auch im Gebäudebetrieb die hohen Anforderungen des Gold-Standards: einen besonders niedrigen Primärenergiebedarf, den vorbildlichen Umgang mit öffentlichen Ressourcen, einen nachhaltigen Gebäudebetrieb sowie einen besonders gesundheitsbewussten und behaglichen Komfort.

06. Juli 2012

Die neue Unternehmenszentrale des Mineralölkonzerns Marquard & Bahls wird ab 2013 in der Shanghaiallee gebaut. 700 Mitarbeiter sollen in dem Gebäude Platz finden, welches den Nachhaltigkeitsstandard des HafenCity Umweltzeichens in Gold erfüllen wird. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandel und Gastronomie angesiedelt werden. Zudem entsteht ein großzügiger, für die Öffentlichkeit zugänglicher "Stadtbalkon" zum Brooktorhafen.

15.Juli 2012

Mitte Juli begannen die Bauarbeiten für das größte Brückenbauprojekt der HafenCity Hamburg: Die Brücke über den Baakenhafen, die die zentrale HafenCity mit den neuen Quartieren südlich verbindet. Unmittelbar am Elbufer werden östlich der Baustelle für die HafenCity Universität 19 Bohrpfähle in den Boden getrieben. Die Pfahlgründung ist in der HafenCity notwendig, damit sich das Fundament des Bauwerks auf tragfähige Bodenschichten in der Tiefe stützt. Widerlager und Pfeiler stützen später die 170 Meter lange, knapp 2000 Tonnen schwere Stahlbrücke.

Preise & Auszeichnungen

Dezember 2005

Das Gebäude Am Sandtorkai 54 von Jan Störmer Architekten erhält den 1. Preisrang des BDA Hamburger Architekturpreises 2005.

Oktober 2007

Die Shanghaibrücke (Architekt: Dietmar Feichtinger; Ingenieure: WTM Engineers; Bauherr: Sondervermögen Stadt und Hafen / HafenCity Hamburg GmbH), die über dem Brooktorhafen verläuft, wird vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV) als "Bauwerk des Jahres 2006" ausgezeichnet. In der Urkunde heißt es: "Die Shanghaibrücke trägt den Weg über das Wasser in der Eleganz ausgewogener Proportionen und wird so zum ästhetischen Merkpunkt, zur Landmarke. Fußgänger wie Autofahrer erleben die Brücke als eigenständigen Ort, von dem aus sich das Flair einer mit Fleeten und Kanälen durchzogenen Stadt am Wasser in besonderer Weise erschließt."

Oktober 2008

Die Museumsbrücke über dem Brooktorhafen (Architekt: Dietmar Feichtinger; Ingenieure: WTM Engineers; Bauherr: Sondervermögen Stadt und Hafen / HafenCity Hamburg GmbH) erhält die Auszeichnung "Bauwerk des Jahres 2007" vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV). Gleichzeitig erhält das Hamburger Architekturbüro MRLV Markovic Ronai Voss Architekten einen Sonderpreis für den Umbau des Kaispeichers B zum Internationalen Maritimen Museum.

Oktober 2008

Das Jahrbuch "Architektur in Hamburg" zeichnet als "Beste Projekte 1989 - 2008" in der Kategorie Wohnungsbau fünf Gebäude am Sandtorkai aus: "Oceans's End" (Böge Lindner Architekten), "H2O" (Spengler Wiescholek Architekten), "Dock 4" (ASP Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH), "Harbour Cube" (Prof. Marc-Olivier Mathez) und "Harbour Hall" (APB Architekten Beisert Wilkens Grossmann-Hensel). In der Kategorie "Öffentlicher Raum und Freiraum" wird außerdem die Gestaltung der Sockelbauwerke des Sandtorkais von Behnfeldt Herrmann Franke Landschaftsarchitekten ausgezeichnet.

September 2009

Der elfgeschossige Wohnturm Oval am Kaiserkai wird vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV) als "Bauwerk des Jahres 2008" ausgezeichnet. Das Oval wurde von Ingenhoven Architekten entworfen und von Imetas Property entwickelt.

6. Oktober 2009

Die HafenCity Hamburg GmbH erhält den Immobilienmarken-Preis 2009 in der Kategorie "Bestes Marketing einer Wirtschaftsregion".

November 2009

Das Unilever-Gebäude am Strandkai in der HafenCity wird bei den World Architecture Festival Awards in Barcelona als bestes Bürogebäude der Welt ausgezeichnet. Der Bau von Behnisch Architekten überzeugt nicht nur aufgrund seiner optischen und ökologischen Qualitäten, sondern auch durch seinen öffentlichen Charakter: Mit einem frei zugänglichen Atrium öffnet er sich zum Stadtteil hin. Bereits im Juni hatte das Unilever-Gebäude den BEX Award für eine besonders nachhaltige, innovative und effiziente Architektur erhalten.

Dezember 2009

Der Marco-Polo-Tower (Behnisch Architekten) am Strandkai in der HafenCity wird mit dem European Property Award in der Kategorie "Bestes Hochbauprojekt" ausgezeichnet. Eine internationale Jury, bestehend aus Experten der Bereiche Immobilien, Hochbau und Design sowie der Fachpresse und Sponsoren, verleiht dem Marco-Polo-Tower mit fünf Sternen die höchste Auszeichnung dieser Kategorie.

März 2010

Der Marco Polo Tower gewinnt den MIPIM Award 2010 in der Kategorie Residential Developments. Die Auszeichnung unterstreicht die architektonische Qualität des neuen Stadtteils HafenCity. Das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart hatte den ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für sich entschieden, realisiert wurde das Projekt von der Projektgesellschaft Marco Polo Tower, einem Konsortium aus HOCHTIEF Projektentwicklung und DC Residential.

November 2010

Das Unilever-Gebäude am Strandkai erhält den 1. Preisrang des BDA Hamburger Architekturpreises 2010. Entworfen hatte das Gebäude Behnisch Architekten, Bauherr ist die Strandkai 1 Projekt GmbH.

Februar 2013

Die HafenCity wurde als eines von lediglich zehn Projekten weltweit für den renommierten "Veronica Rudge Green Prize in Urban Design" nominiert. Der von der Harvard Graduate School of Design organisierte Award wird alle zwei Jahre an herausragende internationale Stadtentwicklungsprojekte vergeben.

Oktober 2013

Der traditionsreiche Architekten und Ingenieurverein Hamburg (AIV) kürt mit dem Ökumenischen Forum HafenCity, Shanghaiallee 12-14, erstmalig ein Gebäude zum Bauwerk des Jahres, für das sich gleich neunzehn Bauherrn zu einer Baugemeinschaft zusammengeschlossen haben.

November 2013

Die Baakenhafenbrücke im Quartier Baakenhafen wurde als eine von drei Brücken der Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken" für den Deutschen Brückenbaupreis 2014 nominiert. Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure in Deutschland würdigen mit der Auszeichnung alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau Deutschlands sowie deren Bedeutung für die Baukultur.

November 2013

Die HafenCity Hamburg GmbH hat einen der bedeutendsten internationalen Awards für den Bereich Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft verliehen bekommen, den "ULI Global Award for Excellence". Er wurde im Rahmen der großen Herbstkonferenz des ULI Urban Land Institutes in Chicago am 8. November 2013 überreicht.

April 2014

Die Baakenhafenbrücke erhält im Rahmen der Tag des Stahl.Architektur-Veranstaltung 2014 eine Auszeichnung bei der Verleihung des Preis des Deutschen Stahlbaues.