Chronik der HafenCity

Überblick: Die Entstehung eines neuen Stadtteils

01. September 2012

Die HafenCity wurde durch eine neue maritime Attraktion bereichert: Hafenbarkassen können nun auch in zentraler Lage in der HafenCity, direkt vor dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg festmachen. Dafür konnten eine historische Brücke aus dem Hafen und ein Ponton restauriert und zur Verfügung gestellt werden. Damit wird die HafenCity immer mehr auch vom Wasser erschlossen.

13. September 2012

Der Architekturwettbewerb für den Wohnungsbau im Quartier Am Lohsepark ist entschieden: Das Bauherren-Konsortium bestehend aus CONPLAN GmbH/STATTBAU HAMBURG Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, BEHRENDT WOHNUNGSBAU KG (GmbH Co.) und die FRANK Heimbau Nord GmbH wird seine jeweiligen Teilflächen nach Entwürfen von Dinse Feest Zurl (Hamburg), HEIDENREICH & SPRINGER ARCHITEKTEN (Berlin) und Arge Siebrecht Münzesheimer Architekten / BOF Architekten (Hamburg) realisieren. Der auf dem Dach und im Innenhof begrünte Block wird nach den Standards des HafenCity Umweltzeichens in Gold geplant. Das zweite große Bauvorhaben zwischen der Shanghaiallee und dem künftigen Park bietet in einem Gebäude mit ca. 22.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche Platz für vielfältige Nutzungskonzepte, darunter familiengerechtes Wohnen, Mehr-Generationen-Wohnen und autoreduziertes Wohnen. Von den geplanten ca. 160 Wohnungen sind 38 gefördert.

20. September 2012

Die HafenCity Universität (HCU) feiert das Richtfest für ihr neues Gebäude in der HafenCity. Mit dem Neubau der 2006 gegründeten HafenCity Universität werden die bislang räumlich getrennten Studiengänge unter einem Dach vereint. Das neue Hochschulgebäude liegt direkt am Baakenhafen und bietet den Studenten damit einen schönen Blick über Hafen und Elbe.

28. November 2012

Rund 200 geladene Gästen aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben feierten die Eröffnung der U4. Ab dem 29. November kann jeder die Strecke zwischen Jungfernstieg und HafenCity im kostenlosen Schnupperbetrieb kennenlernen. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 nimmt die U4 von Billstedt bis zum Überseequartier den regulären Betrieb auf.

06. Dezember 2012

Hamburgs Umweltsenatorin Jutta Blankau weihte am Donnerstag mit Vertretern von Vattenfall und der HafenCity Hamburg GmbH die erste Schnell-Ladesäule (DC) für Elektroautos der Hansestadt ein. Das Besondere an dieser Station ist die verkürzte Ladedauer von dreißig auf achtzig Prozent Ladestand von vier auf eine halbe Stunde. Die Schnell-Ladesäule bildet den Auftakt des Projektes "Smart Energy HafenCity". An verschiedenen Standorten in der HafenCity werden intelligente Formen der Energienutzung dargestellt, die auch anhand einer digitalen Karte vor Ort und im Internet nachvollziehbar sind.

09. Dezember 2012

Die U4 von Billstedt bis Überseequartier nimmt zum Fahrplanwechsel den regulären Betrieb auf.

11. Januar 2013

Das NIDUS Loft an der Shanghaiallee erhielt als erstes Wohnhaus das Umweltzeichen HafenCity in Gold. In den Kategorien "Nachhaltiger Umgang mit energetischen Ressourcen", "Nachhaltiger Gebäudebetrieb" sowie "Behaglichkeit und Gesundheit" erfüllt das im April 2012 bezogene Gebäude die höchsten Standards.

22. Januar 2013

Neubau der Versmannstraße: Die hochwassergeschützte Erschließung der östlichen HafenCity schreitet voran. Für die rasche Entwicklung der Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken spielt die Versmannstraße eine wichtige Rolle. Schritt für Schritt wird sie als hochwassergeschützte Erschließungsstraße auf das flutgeschützte Niveau von mehr als acht Metern über Normalnull aufgehöht, umfassend umgestaltet und somit für zukünftige Verkehrsanforderungen ausgelegt. Insgesamt wird die Versmannstraße dabei ein Stück weit nach Norden verlegt. So entsteht mehr Platz für die südlich angrenzenden Grundstücke und der Lärmschutz wird erhöht.

06. März 2013

Große Pflanzaktion: Die ersten von insgesamt 70 Bäumen wurden im Grasbrookpark gepflanzt. Neben dem Lohsepark, der in Teilen fertiggestellt wird, nimmt auch der Grasbrookpark immer konkretere Formen an. Bei den jetzt gepflanzten Gehölzen handelt es sich vorwiegend um klassische Parkbäume wie Rotahorn, Edelkastanie und Silberweide, die im nächsten Schritt durch Blütenbäume wie Magnolie und Zierapfel (im Bereich der Spielflächen durch blühende und früchtetragende Birnen- und Apfelbäume) ergänzt werden.

24. Juni 2013

Die Baakenhafenbrücke wurde eingehoben. Sie ist rund 170 Meter lang, 21 Meter breit und 2.300 Tonnen schwer: Die Baakenhafenbrücke ist das größte Brückenbauprojekt der HafenCity und bildet den Auftakt für die Entwicklung der östlichen HafenCity. Rund um den Baakenhafen entsteht ein urbanes Wohn- und Freizeitquartier mit 1.800 zu einem Drittel sozial geförderten Wohnungen und ca. 5.000 Arbeitsplätzen, mit vielfältigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, einer Grundschule, mit einer Spiel- und Freizeitinsel, großzügigen Uferpromenaden, Gastronomie und Hotels. Im Zentrum des Quartiers stehen sechs im Wasser stehende Wohntürme, die so genannten „Wasserhäuser HafenCity“.

25. Juli 2013

Pünktlich zur Einweihung der Baakenhafenbrücke wurde der beliebte HafenCity Viewpoint neu eröffnet. Der 13 Meter hohe Stahlkoloss steht im Quartier Baakenhafen und bietet Anwohnern und Touristen Aussicht auf die neuen Quartiere im Osten. Offiziell (wieder-)eröffnet wurde der Aussichtsturm zum Bürgerfest "Auf zu neuen Ufern!" am 10./11. August, als erstmals die neue Baakenhafenbrücke überquert und das entstehende Quartier Baakenhafen erkundet wurden.

10. August 2013

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Samstag, den 10. August um 14 Uhr die Baakenhafenbrücke für alle Hamburger. Die Baakenhafenbrücke ist rund 170 Meter lang, 25 bis 27 Meter breit und 2.300 Tonnen schwer. Sie wurde von dem Londoner Architekturbüro Wilkinson Eyre Architects zusammen mit dem Berliner Ingenieurbüro Happold entworfen. Drei Fahrspuren sind für den Kraftverkehr vorgesehen. Auf beiden Seiten der Fahrbahn können auch Radfahrer die Brücke bequem überqueren. Die Fußwege liegen außen an den Hauptträgern und laden mit erweiterten Belvederes ein, die weite Aussicht auf die Elbe und die HafenCity zu genießen.

16. August 2013

Die westliche HafenCity ist um einen grünen Spiel- und Freizeitpark reicher geworden: Nach dem Sandtorpark wurde nun auch der Grasbrookpark, zwischen Marco-Polo-Terrassen und U-Bahnhaltestelle Überseequartier gelegen, mit einem Nachbarschaftsfest eröffnet. Der rund 7.100 qm große Park versammelt eine Vielzahl attraktiver Angebote für Spiel, Bewegung und Erholung und erweitert damit die Freiräume der HafenCity um einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Gestalterisch nimmt der Park Bezug auf seine maritime Umgebung. Im Zentrum der Anlage liegt ein Piratenspielschiff - umgeben von einem Wasserbecken, das mit seinen drei mäandernden Wasserläufen die Auffächerung der Elbe mit ihren Flussinseln im Miniaturformat nachbildet. Ob für Groß oder Klein, hier gibt es allerhand Gelegenheiten, sich an Fontänen und Wasserspendern oder auch am Matschtisch mit dem nassen Element zu amüsieren.

24. September 2013

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler hat zusammen mit Jürgen Bruns-Berentelg, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH und Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred Toepfer Stiftung FVS, den Info-Pavillon Hannoverscher Bahnhof eröffnet. Nach den Worten von Bernhard Effertz, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, ist die Eröffnung für ihn ein "froher Tag". Sie erinnere ihn daran, dass die Jüdische Gemeinde in Hamburg wieder lebe. Rudko Kawczynski, Vorsitzender der Roma und Sinti Union, sagte, es sei nicht selbstverständlich, dass sich eine Stadt wie Hamburg so offen ihrer Vergangenheit stelle. Das Gelände des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs liegt in der östlichen HafenCity, im zentralen Lohsepark.

08. November 2013

Die HafenCity Hamburg GmbH hat einen der bedeutendsten internationalen Awards für den Bereich Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft verliehen bekommen, den "ULI Global Award for Excellence". Er wurde im Rahmen der großen Herbstkonferenz des ULI Urban Land Institutes in Chicago am 8. November verliehen. Seit 1979 zeichnet das ULI Urban Land Institute, die größte Non-Profit-Organisation im Bereich Immobilien- und Stadtentwicklung mit Sitz in Washington, jedes Jahr international herausragende Immobilien- und Stadtentwicklungsprojekte im öffentlichen und privaten Sektor aus.

Preise & Auszeichnungen

Dezember 2005

Das Gebäude Am Sandtorkai 54 von Jan Störmer Architekten erhält den 1. Preisrang des BDA Hamburger Architekturpreises 2005.

Oktober 2007

Die Shanghaibrücke (Architekt: Dietmar Feichtinger; Ingenieure: WTM Engineers; Bauherr: Sondervermögen Stadt und Hafen / HafenCity Hamburg GmbH), die über dem Brooktorhafen verläuft, wird vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV) als "Bauwerk des Jahres 2006" ausgezeichnet. In der Urkunde heißt es: "Die Shanghaibrücke trägt den Weg über das Wasser in der Eleganz ausgewogener Proportionen und wird so zum ästhetischen Merkpunkt, zur Landmarke. Fußgänger wie Autofahrer erleben die Brücke als eigenständigen Ort, von dem aus sich das Flair einer mit Fleeten und Kanälen durchzogenen Stadt am Wasser in besonderer Weise erschließt."

Oktober 2008

Die Museumsbrücke über dem Brooktorhafen (Architekt: Dietmar Feichtinger; Ingenieure: WTM Engineers; Bauherr: Sondervermögen Stadt und Hafen / HafenCity Hamburg GmbH) erhält die Auszeichnung "Bauwerk des Jahres 2007" vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV). Gleichzeitig erhält das Hamburger Architekturbüro MRLV Markovic Ronai Voss Architekten einen Sonderpreis für den Umbau des Kaispeichers B zum Internationalen Maritimen Museum.

Oktober 2008

Das Jahrbuch "Architektur in Hamburg" zeichnet als "Beste Projekte 1989 - 2008" in der Kategorie Wohnungsbau fünf Gebäude am Sandtorkai aus: "Oceans's End" (Böge Lindner Architekten), "H2O" (Spengler Wiescholek Architekten), "Dock 4" (ASP Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH), "Harbour Cube" (Prof. Marc-Olivier Mathez) und "Harbour Hall" (APB Architekten Beisert Wilkens Grossmann-Hensel). In der Kategorie "Öffentlicher Raum und Freiraum" wird außerdem die Gestaltung der Sockelbauwerke des Sandtorkais von Behnfeldt Herrmann Franke Landschaftsarchitekten ausgezeichnet.

September 2009

Der elfgeschossige Wohnturm Oval am Kaiserkai wird vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV) als "Bauwerk des Jahres 2008" ausgezeichnet. Das Oval wurde von Ingenhoven Architekten entworfen und von Imetas Property entwickelt.

6. Oktober 2009

Die HafenCity Hamburg GmbH erhält den Immobilienmarken-Preis 2009 in der Kategorie "Bestes Marketing einer Wirtschaftsregion".

November 2009

Das Unilever-Gebäude am Strandkai in der HafenCity wird bei den World Architecture Festival Awards in Barcelona als bestes Bürogebäude der Welt ausgezeichnet. Der Bau von Behnisch Architekten überzeugt nicht nur aufgrund seiner optischen und ökologischen Qualitäten, sondern auch durch seinen öffentlichen Charakter: Mit einem frei zugänglichen Atrium öffnet er sich zum Stadtteil hin. Bereits im Juni hatte das Unilever-Gebäude den BEX Award für eine besonders nachhaltige, innovative und effiziente Architektur erhalten.

Dezember 2009

Der Marco-Polo-Tower (Behnisch Architekten) am Strandkai in der HafenCity wird mit dem European Property Award in der Kategorie "Bestes Hochbauprojekt" ausgezeichnet. Eine internationale Jury, bestehend aus Experten der Bereiche Immobilien, Hochbau und Design sowie der Fachpresse und Sponsoren, verleiht dem Marco-Polo-Tower mit fünf Sternen die höchste Auszeichnung dieser Kategorie.

März 2010

Der Marco Polo Tower gewinnt den MIPIM Award 2010 in der Kategorie Residential Developments. Die Auszeichnung unterstreicht die architektonische Qualität des neuen Stadtteils HafenCity. Das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart hatte den ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für sich entschieden, realisiert wurde das Projekt von der Projektgesellschaft Marco Polo Tower, einem Konsortium aus HOCHTIEF Projektentwicklung und DC Residential.

November 2010

Das Unilever-Gebäude am Strandkai erhält den 1. Preisrang des BDA Hamburger Architekturpreises 2010. Entworfen hatte das Gebäude Behnisch Architekten, Bauherr ist die Strandkai 1 Projekt GmbH.

Februar 2013

Die HafenCity wurde als eines von lediglich zehn Projekten weltweit für den renommierten "Veronica Rudge Green Prize in Urban Design" nominiert. Der von der Harvard Graduate School of Design organisierte Award wird alle zwei Jahre an herausragende internationale Stadtentwicklungsprojekte vergeben.

Oktober 2013

Der traditionsreiche Architekten und Ingenieurverein Hamburg (AIV) kürt mit dem Ökumenischen Forum HafenCity, Shanghaiallee 12-14, erstmalig ein Gebäude zum Bauwerk des Jahres, für das sich gleich neunzehn Bauherrn zu einer Baugemeinschaft zusammengeschlossen haben.

November 2013

Die Baakenhafenbrücke im Quartier Baakenhafen wurde als eine von drei Brücken der Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken" für den Deutschen Brückenbaupreis 2014 nominiert. Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure in Deutschland würdigen mit der Auszeichnung alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau Deutschlands sowie deren Bedeutung für die Baukultur.

November 2013

Die HafenCity Hamburg GmbH hat einen der bedeutendsten internationalen Awards für den Bereich Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft verliehen bekommen, den "ULI Global Award for Excellence". Er wurde im Rahmen der großen Herbstkonferenz des ULI Urban Land Institutes in Chicago am 8. November 2013 überreicht.

April 2014

Die Baakenhafenbrücke erhält im Rahmen der Tag des Stahl.Architektur-Veranstaltung 2014 eine Auszeichnung bei der Verleihung des Preis des Deutschen Stahlbaues.