Chronik der HafenCity

Überblick: Die Entstehung eines neuen Stadtteils

02. Juni 2014

Symbolische Schlüsselübergabe: HafenCity Universität akademisch eingeweiht. Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg hat zusammen mit Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung und Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität (HCU) sowie Prof. Ricky Burdett, London School of Economics and Political Science (LSE) und Prof. Dr. Gernot Grabher, HCU, die HafenCity Universität akademisch eingeweiht.

04. Juni 2014

Das Richtfest des 57 m hohen Wohnturms Cinnamon Tower wurde gefeiert. Jürgen Groß, geschäftsführender Hauptgesellschafter der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH sowie Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, würdigten in diesem Rahmen unter anderem die Bedeutung des Towers für den neu entstehenden Stadtraum am Magdeburger Hafen. Gemeinsam mit dem Alten Hafenamt und dem vorläufigen Info-Pavillon zum Überseequartier wird der Wohnturm als Gebäudeensemble die Silhouette des Magdeburger Hafens sichtlich prägen.

06. Juni 2014

Auf dem Grundstück zwischen Shanghaiallee, Yokohamastraße, Steinschanze und Lohsepark haben mehrere Partner ein qualitätsvolles Bauvorhaben umgesetzt, in dem soziale Mischung und Nutzungsmischung eine besondere Symbiose eingehen. Jetzt wurde der Grundstein gelegt. Im Sommer 2013 hatten die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH (OWP), die KOS Wulff Immobilien GmbH und die Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG das rund 5.000 Quadratmeter große Grundstück erworben.

13. Juni 2014

Der Beginn der Bauarbeiten für die „Energiezentrale Oberhafen" an der Stockmeyerstraße im Quartier Oberhafen war der Auftakt zur Realisierung einer nachhaltigen dezentralen Wärmeversorgung für die östliche HafenCity. Die Anlage mit einer Gesamtwärmeleistung von 10 Megawatt ging im Herbst 2014 pünktlich zur kommenden Heizperiode in Betrieb und versorgt die ersten Quartiere der östlichen HafenCity, darunter das Elbtorquartier, das Quartier Am Lohsepark und den Oberhafen mit Wärmeenergie.

26. Juni 2014

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Fürstensaal der Würzburger Residenz wurde die Baakenhafenbrücke bei der Verleihung des Balthasar-Neumann-Preises 2014 mit Auszeichnung prämiert. Die Jury lobte indes ausdrücklich das insgesamt sehr hohe Niveau der Wettbewerbsbeiträge, bei denen insbesondere auf Nachhaltigkeitsparameter geachtet wurde. Neben den soziokulturellen Anforderungen sollten daher auch die technischen Aspekte, etwa der Energie- und Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg, dargestellt werden. Die Baakenhafenbrücke hatte hier Pionierarbeit geleistet: Sie war unter anderem eines von nur fünf Pilotbauwerken, an denen ein Gütesiegel für nachhaltige technische Ingenieursbauwerke entwickelt wurde.

04. November 2014

Die im August 2013 eröffnete Baakenhafenbrücke wurde erneut ausgezeichnet. Der traditionsreiche Architekten- und Ingenieurverein Hamburg (AIV) kürte die Querung zum Bauwerk des Jahres 2013. Hervorgehoben wurde die besondere Aufenthaltsqualität für Fußgänger, aber auch die Ästhetik, die technische Qualität sowie die Nachhaltigkeit des Bauwerks. Der traditionsreiche, 1859 gegründete und damit älteste Verein des Hamburger Baugewerbes, dem sowohl Architekten als auch Ingenieure angehören, lobte nicht nur den hohen Aufenthaltswert für Fußgänger, sondern hob unter anderem auch die Ästhetik, die Funktionalität sowie die besondere Nachhaltigkeit der Baakenhafenbrücke hervor.

24. November 2014

Traditionell zum Jahresende hat das Urban Land Institute Deutschland (ULI Germany) seinen renommierten ULI Leadership Award verliehen. Diesjähriger Preisträger in der auch als „Königsklasse“ bezeichneten Kategorie Stadtplanung / Administration ist der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg. Der Baudezernent der Stadt Köln, Franz-Josef Höing, hielt die Laudatio.

13. Dezember 2014

Mit Unibail-Rodamco steht ein neuer finanz- und konzeptionsstarker Partner mit einem neuen Nutzungskonzept für die Entwicklung und Realisierung des südlichen Überseequartiers bereit. Sowohl in seinem Nutzungskonzept als auch in der städtebaulichen Struktur knüpft das neue Konzept für das südliche Überseequartier an Themen der ursprünglichen Planung an. Der Neustart wurde auch dazu genutzt, durch neue Elemente deutlich bessere Voraussetzungen für den langfristig erfolgreichen Betrieb des Überseequartiers als gemischtgenutztes, kommerzielles Herz der HafenCity zu schaffen. Damit wurde die Chance genutzt, das ursprüngliche Konzept auf eine neue zukunftsfähige Basis umzustellen, den Einzelhandel wirkungsvoller und attraktiver zu gestalten, den Anteil an Büroflächen zugunsten von Wohnungen zu reduzieren, das Kreuzfahrtterminal städtebaulich besser zu integrieren und für einen Wetter- und Windschutz zu sorgen.

26. März 2015

Baustart für die Intelligent Quarters im Elbtorquartier. Start der Bauarbeiten für die „Intelligent Quarters“ im Elbtorquartier: Den ersten Spatenstich setzten Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher (SPD) gemeinsam mit Giselher Schultz-Berndt (HafenCity Hamburg GmbH), Dr. Andreas Mattner (ECE), Matthias Pirschel (Strabag Real Estate), Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter sowie Architekt Jan Störmer (Störmer Murphy and Partners) für das mitten in der HafenCity entstehende urbane Gebäudeensemble.

15. Juli 2015

Kick-Off in der HafenCity: Neuer temporärer Bolzplatz eingeweiht. Ein Kick-Off ganz im sportlichen Sinne fand am 15. Juli 2015 in der HafenCity statt: Bei schönstem Sommerwetter wurde der neue Bolzplatz an der Stockmeyerstraße mit einer Nachbarschaftsparty und einem Trainingsspiel für die Kinder eingeweiht. Entstanden ist die neue Freizeitattraktion für Fußballfans aus einer Initiative von engagierten Anwohnern, Kirche und der HafenCity Hamburg GmbH. 60.000 Euro Spendengelder und der große Einsatz aller Beteiligten hatte den Bau ermöglicht.

01. September 2015

Die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (BBEG) wurde nach Beschluss der Bürgerschaft als Gesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und der HafenCity Hamburg GmbH (HCH) gegründet. Die BBEG hat die Aufgabe, den Billebogen als vornehmlich arbeitsplatzorientierten, gewerblich geprägten Stadtraum mit urban verdichteten Strukturen zu entwickeln. Sie soll das große Potenzial dieses 70 Hektar großen Gebiets aktivieren und mit einem neuen, integrierten Ansatz private Investitionen mobilisieren. Dazu werden der Gesellschaft ca. 19 Hektar städtische Grundstücke übertragen. Erstes zentrales Projekt ist die Entwicklung des Neuen Huckepackbahnhofs als Ort der urbanen Produktion mit innovativen, hoch verdichteten Gewerbetypologien.

01. November 2015

Der gemeinnützige Verein „Leben mit Behinderung Hamburg“ eröffnete die erste inklusive Hausgemeinschaft in der HafenCity. Unter dem Motto „HafenCity: Inklusiv statt exklusiv“ bilden 19 behinderte Menschen und zehn Studenten insgesamt sieben Wohngemeinschaften – ein Modell mit Zukunftspotenzial unmittelbar am Lohsepark gelegen. Das Konzept einer Hausgemeinschaft als Wohnform für behinderte Menschen hat sich nach Aussage des Vereins Leben mit Behinderung Hamburg e.V. in Quartieren wie Sternschanze, Barmbek oder Bergedorf bewährt.

01. Dezember 2015

Das Lighthouse Zero feierte das „Sichtfest“ auf der Spitze des Baakenhöfts. Nach Ansprachen von Bauherr Arne Weber (Geschäftsführer HC Hagemann), Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter und Prof. Jürgen Bruns-Berentelg (Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH) genossen die ersten Gäste den spektakulären Panoramablick von der Dachterrasse über die gesamte HafenCity und den Hamburger Hafen. Das Lighthouse Zero ist der Prototyp eines experimentellen Wohngebäudes, das, ähnlich eines Leuchtturms, im oder am Wasser, aber auch in Hanglagen oder anderen exponierten Stellen gebaut werden kann.

21. Januar 2016

In der HafenCity entstand ein temporärer Standort für eine Flüchtlingsunterkunft für circa 720 Bewohnerinnen und Bewohner. Er liegt, anders als in der Berichterstattung einiger Hamburger Tageszeitungen am 18. Januar 2016 beschrieben, nicht auf dem künftigen Schulgelände am Lohsepark, sondern circa einen Kilometer weiter östlich, in der Kirchenpauerstraße.

18. Februar 2016

Anwohner begrüßen Flüchtlingsunterkunft in der HafenCity. Eine insgesamt sehr positive Gesamthaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen und großes Interesse an ehrenamtlichem Engagement: So lautet das Fazit zur öffentlichen Vorstellung der aktuellen Planungen für eine Flüchtlingsunterkunft an der Kirchenpauerstraße in der östlichen HafenCity. Rund 350 Anwohner und interessierte Bürger folgten der Einladung und kamen am 17. Februar 2016 zur Informationsveranstaltung in die HafenCity Universität.

Preise & Auszeichnungen

Dezember 2005

Das Gebäude Am Sandtorkai 54 von Jan Störmer Architekten erhält den 1. Preisrang des BDA Hamburger Architekturpreises 2005.

Oktober 2007

Die Shanghaibrücke (Architekt: Dietmar Feichtinger; Ingenieure: WTM Engineers; Bauherr: Sondervermögen Stadt und Hafen / HafenCity Hamburg GmbH), die über dem Brooktorhafen verläuft, wird vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV) als "Bauwerk des Jahres 2006" ausgezeichnet. In der Urkunde heißt es: "Die Shanghaibrücke trägt den Weg über das Wasser in der Eleganz ausgewogener Proportionen und wird so zum ästhetischen Merkpunkt, zur Landmarke. Fußgänger wie Autofahrer erleben die Brücke als eigenständigen Ort, von dem aus sich das Flair einer mit Fleeten und Kanälen durchzogenen Stadt am Wasser in besonderer Weise erschließt."

Oktober 2008

Die Museumsbrücke über dem Brooktorhafen (Architekt: Dietmar Feichtinger; Ingenieure: WTM Engineers; Bauherr: Sondervermögen Stadt und Hafen / HafenCity Hamburg GmbH) erhält die Auszeichnung "Bauwerk des Jahres 2007" vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV). Gleichzeitig erhält das Hamburger Architekturbüro MRLV Markovic Ronai Voss Architekten einen Sonderpreis für den Umbau des Kaispeichers B zum Internationalen Maritimen Museum.

Oktober 2008

Das Jahrbuch "Architektur in Hamburg" zeichnet als "Beste Projekte 1989 - 2008" in der Kategorie Wohnungsbau fünf Gebäude am Sandtorkai aus: "Oceans's End" (Böge Lindner Architekten), "H2O" (Spengler Wiescholek Architekten), "Dock 4" (ASP Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH), "Harbour Cube" (Prof. Marc-Olivier Mathez) und "Harbour Hall" (APB Architekten Beisert Wilkens Grossmann-Hensel). In der Kategorie "Öffentlicher Raum und Freiraum" wird außerdem die Gestaltung der Sockelbauwerke des Sandtorkais von Behnfeldt Herrmann Franke Landschaftsarchitekten ausgezeichnet.

September 2009

Der elfgeschossige Wohnturm Oval am Kaiserkai wird vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e.V. (AIV) als "Bauwerk des Jahres 2008" ausgezeichnet. Das Oval wurde von Ingenhoven Architekten entworfen und von Imetas Property entwickelt.

6. Oktober 2009

Die HafenCity Hamburg GmbH erhält den Immobilienmarken-Preis 2009 in der Kategorie "Bestes Marketing einer Wirtschaftsregion".

November 2009

Das Unilever-Gebäude am Strandkai in der HafenCity wird bei den World Architecture Festival Awards in Barcelona als bestes Bürogebäude der Welt ausgezeichnet. Der Bau von Behnisch Architekten überzeugt nicht nur aufgrund seiner optischen und ökologischen Qualitäten, sondern auch durch seinen öffentlichen Charakter: Mit einem frei zugänglichen Atrium öffnet er sich zum Stadtteil hin. Bereits im Juni hatte das Unilever-Gebäude den BEX Award für eine besonders nachhaltige, innovative und effiziente Architektur erhalten.

Dezember 2009

Der Marco-Polo-Tower (Behnisch Architekten) am Strandkai in der HafenCity wird mit dem European Property Award in der Kategorie "Bestes Hochbauprojekt" ausgezeichnet. Eine internationale Jury, bestehend aus Experten der Bereiche Immobilien, Hochbau und Design sowie der Fachpresse und Sponsoren, verleiht dem Marco-Polo-Tower mit fünf Sternen die höchste Auszeichnung dieser Kategorie.

März 2010

Der Marco Polo Tower gewinnt den MIPIM Award 2010 in der Kategorie Residential Developments. Die Auszeichnung unterstreicht die architektonische Qualität des neuen Stadtteils HafenCity. Das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart hatte den ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für sich entschieden, realisiert wurde das Projekt von der Projektgesellschaft Marco Polo Tower, einem Konsortium aus HOCHTIEF Projektentwicklung und DC Residential.

November 2010

Das Unilever-Gebäude am Strandkai erhält den 1. Preisrang des BDA Hamburger Architekturpreises 2010. Entworfen hatte das Gebäude Behnisch Architekten, Bauherr ist die Strandkai 1 Projekt GmbH.

Februar 2013

Die HafenCity wurde als eines von lediglich zehn Projekten weltweit für den renommierten "Veronica Rudge Green Prize in Urban Design" nominiert. Der von der Harvard Graduate School of Design organisierte Award wird alle zwei Jahre an herausragende internationale Stadtentwicklungsprojekte vergeben.

Oktober 2013

Der traditionsreiche Architekten und Ingenieurverein Hamburg (AIV) kürt mit dem Ökumenischen Forum HafenCity, Shanghaiallee 12-14, erstmalig ein Gebäude zum Bauwerk des Jahres, für das sich gleich neunzehn Bauherrn zu einer Baugemeinschaft zusammengeschlossen haben.

November 2013

Die Baakenhafenbrücke im Quartier Baakenhafen wurde als eine von drei Brücken der Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken" für den Deutschen Brückenbaupreis 2014 nominiert. Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure in Deutschland würdigen mit der Auszeichnung alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau Deutschlands sowie deren Bedeutung für die Baukultur.

November 2013

Die HafenCity Hamburg GmbH hat einen der bedeutendsten internationalen Awards für den Bereich Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft verliehen bekommen, den "ULI Global Award for Excellence". Er wurde im Rahmen der großen Herbstkonferenz des ULI Urban Land Institutes in Chicago am 8. November 2013 überreicht.

April 2014

Die Baakenhafenbrücke erhält im Rahmen der Tag des Stahl.Architektur-Veranstaltung 2014 eine Auszeichnung bei der Verleihung des Preis des Deutschen Stahlbaues.