Presseportal der HafenCity

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HafenCity in Daten & Fakten

Projekt HafenCity

Nachhaltigkeit und Quartiere

5.  NACHHALTIGE HAFENCITY

"Brownfield Development": Nutzung ehemaliger Hafen- und Industrieflächen, nachdem sie, soweit erforderlich, dekontaminiert und saniert wurden; Entwicklung von mit der benachbarten Hafennutzung kompatiblen Wohn-, Freizeit-, Büro- und Geschäftsgebieten

Klimagerechter Hochwasserschutz: Nutzung und Entwicklung eines Warftkonzeptes mit Niedriglage (bisheriges Hafenniveau ca. 5m üNN) der Promenaden und Hochlage des neuen Stadtgebietes auf ca. 8 bis 8.50m üNN. Einplanung einer „Klimareserve“ von 0.8m.

Hohe Bodennutzungseffizienz: Hohe Dichte (GFZ 3.2 bis 5.2) mit durchschnittlich 95 Bewohnern und 380 Beschäftigten pro ha bei einer Beibehaltung einer horizontalen Stadtstruktur und einem erheblichen qualitätsvollen Freiflächenanteil. Parken flächensparend nahezu ausschließlich unterirdisch in den dem Hochwasserschutz dienenden Warftsockeln

Nachhaltige klimagerechte Stadtstruktur: feinkörnige horizontale und vertikale Nutzungsmischung; kompakte und kurze Wege; dichte und trotzdem offene Stadtstruktur mit vielen Wegeoptionen; enge Anbindung an die bestehende City; Bebauungsstruktur reduziert Hitzeinseleffekt

Nachhaltige Mobilität: Die nachhaltige Mobilität baut auf der feinkörnigen Nutzungsmischung und der nachhaltigen und urbanen Stadtstruktur auf und schafft durch dichte Wegeoptionen eine hohe Attraktivität für Fußgänger und Fahrradfahrer. Stadtradstationen schaffen besonders für Besucher Mobilitätsflexibilität. Mit der neuen U4 (Betriebsaufnahme Herbst 2012) wird die ÖPNV-Qualität aufgrund der hohen Netzintegration gesteigert; wasserstoffbetriebene Busse und die Wasserstofftankstelle HafenCity ergänzen das Konzept. Die HafenCity integriert Einrichtungen der Elektromobilität. Nach Untersuchungen kann der MIV (motorisierter Individualverkehr) mittelfristig auf 20 Prozent zusteuern.

Nachhaltige Wärmeenergieversorgung: an CO² Benchmark orientierte zentrale Wärmeversorgung für die westliche HafenCity mit 175 g/kWh (Fernwärme, Solarthermie, Brennstoffzelle) und für die östliche HafenCity 89 g/kWh (ab 2011) durch ein Nahwärmenetz mit Biomethan-Brennstoffzellen, Holzverbrennung und Wärmepumpen

Nachhaltige Gebäude: Förderung von klima- und energiefreundlichem, ganzheitlichen Bauen seit 2007 durch das erste Zertifizierungssystem für Nachhaltiges Bauen in Deutschland, seit 2010 vollständig überarbeitete Fassung mit Ausdehnung der Kriterien auf gemischt genutzte Gebäude sowie Hotels und Handelsnutzungen. Insgesamt sollen in der zentralen und östlichen HafenCity mindestens 50 % der Häuser dem Nachhaltigkeits-Siegel in Gold genügen, die Erwartungen liegen jedoch deutliche höher. In Zukunft wird die Realisierung von wohngenutzten Gebäuden nur noch nach dem Goldstandard der HafenCity möglich sein

 

Umweltzeichen HafenCity

Nach dem Goldstandard bereits vorzertifiziert sind: SPIEGEL-Zentrale (Brooktorkai / Ericus, Henning Larsen Architects Kopenhagen), Katharinenschule samt Kita und Wohngebäude (Am Sandtorpark / Grasbrook, Spengler & Wiescholek, Hamburg), DC Commercial Geschäfts- und Bürohaus (Am Sandtorpark / Grasbrook, Baumschlager & Eberle Architekten, Lochau (A)), HafenCity Universität (Elbtorquartier, Code Unique, Dresden), Unilever (Strandkai, Behnisch Architekten), Gebäude mit Greenpeace-Zentrale, Wohnungen und Designport (Elbtorquartier, Bob Gysin & Partner AG, Zürich), Gebäude der NIDUS-Baugemeinschaft (spine architects)

Für eine Zertifizierung nach dem Goldstandard vorgesehen sind: Musikerhaus (Elbtorquartier, Bürgerstadt AG, Berlin), Ökumenisches Forum HafenCity (Elbtorquartier, Wandel, Höfer, Loch + Hirsch, Saarbrücken), Wohngebäude 43 (Elbtorquartier), Wohngebäude 70 und 71 (Am Lohsepark), Wohngebäude 34/15 und 34/16 (Überseequartier), Wohngebäude 33 (Am Sandtorpark / Grasbrook), Wohngebäude 55,56 und 57 (Strandkai)

Die HafenCity wird mittel- und langfristig durch ihre neue nachhaltige Infrastruktur und Bausubstanz einen großen Anteil an der Erfüllung der Hamburger Klimaschutzziele haben. Die Wahl der Hansestadt zur "European Green Capital" 2011 geht auch auf die gezielte nachhaltige Entwicklung der HafenCity zurück:

 

6. QUARTIERE

Westliche HafenCity (weitgehend fertig gestellt)


Am Sandtorkai / Dalmannkai (fertiggestellt):

insgesamt 261.000 BGF

Bau 2003-2009

insg. 746 Wohnungen in verschiedenen Trägerschaften: Baugenossenschaften, Baugemeinschaften, Bauherrengemeinschaften, Seniorenorientiertes Wohnen, Bauträger / Investoren

Büroflächen: 34.300 qm BGF; Einzelhandel / Gastronomie: 6.500 qm BGF

mit Elbphilharmonie: 222.600 qm, davon Wohnflächen: 84.500 qm BGF

 

Am Sandtorpark / Grasbrook (vollständig fertig bis 2014):

119.000 qm BGF

seit Anfang 2011 nahezu fertig gestellt (bis auf ein Wohngebäude am künftigen Grasbrookpark); davon Wohnflächen: 16.900 qm BGF, Büroflächen: 68.500 qm BGF; Sondernutzungen: 6.100 qm BGF (teilgebundene Ganztagsgrundschule mit Kindertagesstätte); Einzelhandel / Gastronomie: 5.400 qm BGF

Ein Wohngebäude (17.000 qm BGF) wurde im Herbst 2010 ausgeschrieben und kann ab 2012 realisiert werden

Eröffnung der Katharinenschule mit Kita im August 2009, Unternehmenssitze von SAP (seit 2003), Kühne + Nagel (seit 2006), Hamburg-America-Center (seit 2010), Neumann Kaffee Gruppe (seit 2010),

Baugemeinschaften Hofquartier und Hafenliebe 2010 realisiert

Ein Gebäude (ca. 17.000 qm BGF) für Wohnen, Einzelhandel, Kindergarten sowie der Grasbrookpark in der Entwicklung

 

Strandkai

243.000 BGF

Entwicklung seit 2005

fertig gestellt: Unternehmenssitz Unilever (Zentrale für den deutschsprachigen Raum) Juni 2009, Marco-Polo-Tower (Wohntower) Winter 2009

Ab 2013/2014 entstehen Wohngebäude mit 560 Wohnungen auf dem westlichen Strandkai (seit Anfang 2011 ausgeschrieben), 2013 erste Bauvorhaben auf dem östlichen Strandkai

 

Zentrale HafenCity (weitgehend im Bau oder in der Vorbereitung)

 

Brooktorkai / Ericus (fertiggestellt):

106.000 qm BGF

fertig seit 2011, davon Büroflächen: 99.000 qm BGF

Wohnen: ca. 4.200 qm BGF, Einzelhandel /Gastronomie: 2.100 qm BGF

seit Sommer 2011: insgesamt ca. 51.000 qm BGF; Büroflächen (inkl. SPIEGEL-Verlag) ca. 31.000 qm BGF sowie im Ericus-Contor weitere Büroflächen (19.000 qm BGF),  Gastronomie: 1.000 qm BGF

Brooktorkai

bis Anfang 2010: ca. 54.000 qm BGF

davon Büro: ca. 49.000 qm BGF

Wohnen: ca. 4.200 qm BGF, Einzelhandel / Gastronomie: ca. 1.100 qm BGF

Ericus

Unternehmenssitze Germanischer Lloyd (Bezug März 2010) und SPIEGEL-Verlag (Bezug September 2011)

 

Überseequartier (Nordteil fertiggestellt):

303.000 qm BGF

fertig bis 2014/15

Fertigstellung des nördlichen Teils mit ca. 107.000 qm BGF bis Frühjahr 2011/12

Fertigstellung des südlichen Überseequartiers bis 2014/15

davon Wohnflächen: 47.000 qm BGF, Büroflächen: 131.500 qm BGF, Einzelhandel: 53.000 qm BGF, Gastronomie: 12.500 qm BGF, Hotelnutzungen: 39.000. qm BGF, Kreuzfahrtterminal: 3.000 qm BGF

Zusätzlich Science Center mit Wissenschaftstheater: 23.000 qm BGF

Nördliches Überseequartier:

Insgesamt ca. 107.000 qm BGF

Davon im Frühjahr 2011 fertiggestellt: Büroflächen: 32.000 qm BGF, Wohnen: ca. 44.000 qm BGF, Einzelhandel / Gastronomie: 15.000 qm BGF, Hotel 8.500 qm BGF

in 2011 fertiggestellt: Wohnen: ca. 3.000 qm BGF, Einzelhandel / Gastronomie: ca. 3.500 qm BGF, Büro: ca. 1.000 qm BGF

Südliches Überseequartier:

ca. 179.000 qm BGF

Baubeginn 2011, Entwicklung bis 2014/2015

davon Büroflächen: 98.500 qm BGF

Einzelhandel / Gastronomie: 47.000 qm BGF, Hotel: ca. 30.500 qm BGF,

Kreuzfahrtterminal: ca. 3.000 qm BGF

Zusätzlich Science Center / Drittnutzung: ca. 23.000 qm BGF

 

Elbtorquartier

189.000 qm BGF

fertig bis 2014/15

Baubeginn HafenCity Universität Ende 2010 (geplante Fertigstellung zum Wintersemester 2013), Fertigstellung Zollamt im Frühjahr 2011, Fertigstellung Ökumenisches Forum und Nidus Baugemeinschaft Frühjahr 2012, Fertigstellung Elbarkaden: Greenpeace-Zentrale Deutschland und designport hamburg sowie Wohngebäude am Magdeburger Hafen Mitte 2013; Baubeginn Musikerhaus und Stadthaushotel 2012/2013;

Büroflächen: 86.000 qm BGF, Wohnen: ca. 40.000 qm BGF, Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen: ca. 11.000 qm BGF, Kultur: ca. 14.500 qm BGF, Hotel: ca. 4.000 qm BGF, Bildungseinrichtungen (u.a. HCU): ca. 32.000 qm BGF und Sondernutzungen: 1.500 qm BGF

Seit Sommer 2008 in Betrieb: Internationales Maritimes Museum Hamburg

 

Am Lohsepark

203.000 qm BGF

fertig bis 2019

Seit Herbst 2007: Automuseum Prototyp / Kultur- und Veranstaltungsensemble, Büroflächen, Bildung

Bis 2013 entstehen ca. 40.000 qm BGF für Wohnen (ca. 300 Wohnungen), z.T. Baugemeinschaften, geförderter Mietwohnungsbau, publikumswirksamen Erdgeschossnutzungen, Sozialeinrichtungen

Weitere Grundstücke für Hotel- und Büroflächen (teilweise mit Wohnungen) sind in Projekteinheiten von je 12.000 bis 20.000 qm BGF verfügbar. Realisierung der Parkanlage in mehreren Abschnitten ab 2012

Anhandgaben an zwei Investorengemeinschaften für ca. 300 Wohnungen, darunter Baugemeinschaften, geförderte Mietwohnungen, publikumswirksame Erdgeschossnutzungen und Sozialeinrichtungen,

Baubeginn Lohsepark ab 2012

 

 

Östliche HafenCity (in Planung)

Quartier Baakenhafen

383.000 qm BGF

Entwicklung ab 2012

Wohn- und Freizeitquartier in doppelter Wasserlage an der Elbe und dem größten Hafenbecken der HafenCity (Baakenhafen)

1,5 ha große, künstliche Insel für Spiel- und Freizeitangebote im Baakenhafen

Mix mit Büro, Gastronomie und Einzelhandel, im Südteil Verlängerung des Lohseparks und breite grüne Promenade an der Elbe an der Westspitze prominentes Leitgebäude, Nutzung vorerst offen

Anhandgabe der ersten Grundstücke (Büro, Wohnen, Hotel) 2012

 

Quartier Oberhafen

Bestand ca. 20.000 qm BGF

Kreativ- und Kulturquartier: Entwicklung ausgehend von den Bestandsbauten mit hinzu kommenden Neubauten detaillierte Konzeption im Rahmen eines intensiven Dialogprozesses bis 2013

im Osten: Sportplätze

 

Quartier Elbbrücken

560.000 qm BGF

Entwicklung bis 2025

metropolitanes Wohn- und Geschäftszentrum

im Osten mehrere Turmhäuser (ca. 150 m), zentraler öffentlicher Platz

Standort für Unternehmen, Hotels, Einzelhandel und Gastronomie, in den lärmgeschützteren Lagen auch Wohnen

U-Bahn Anbindung durch die U4 (Haltestelle Elbbrücken)

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