Projekt HafenCity

HafenCity Hamburg: Stand der Entwicklung

Die HafenCity wird von Westen nach Osten und von Norden nach Süden entwickelt. 56 Projekte sind fertiggestellt, weitere 49 Vorhaben in Bau oder Planung; ca. 1,2 Millionen Quadratmeter BGF sind durch Verkauf der Grundstücke oder Anhandgaben gesichert.

Das Foto zeigt  den Vasco-da-Gama-Platz vom Grasbrookhafen aus

Ein Stück Stadt erwacht zum Leben: Rund 1.500 Wohnungen sind fertiggestellt, mehr als 500 Unternehmen haben sich bereits in der HafenCity angesiedelt (© ELBE&FLUT) Bilderserie starten

Die HafenCity wird von Westen nach Osten und von Norden nach Süden entwickelt. 56 Projekte sind fertiggestellt, weitere 49 Vorhaben in Bau oder Planung; ca. 1,2 Mio. qm BGF sind durch Verkauf der Grundstücke oder Anhandgaben gesichert. In den westlichen Quartieren ist die urbane Qualität der HafenCity schon deutlich zu spüren. Die HafenCity hat sich als beliebter Wohnstandort und Arbeitsort fest etabliert: Gut 1.500 Wohnungen sind fertiggestellt, mehr als 500 Unternehmen sind mittlerweile vor Ort. Während 2013 mit BP, Hanjin Shipping und Greenpeace drei weitere große Büromieter in die HafenCity zogen, bauen mit Marquard & Bahls, den Gebr. Heinemann sowie Engel & Völkers die nächsten Unternehmen derzeit neue Standorte oder erweitern ihren bestehenden Sitz.

Den Anfang der HafenCity-Entwicklung machte das Quartier Am Sandtorkai/Dalmannkai, das 2009 fertiggestellt wurde. Auf dem historischen Kaispeicher A entsteht die von Herzog & de Meuron entworfene Elbphilharmonie. Eröffnet werden soll das neue Hamburger Wahrzeichen mit seinen zwei Konzertsälen, einem Fünf-Sterne-Hotel und ca. 45 Wohnungen nun, mit deutlicher Verzögerung, im Ja-nuar 2017. Als zweites großes, fast fertiges Quartier folgte Anfang 2011 das benachbarte, bei vielen jungen Familien beliebte Quartier Am Sandtorpark/Grasbrook. Eine Grundschule mit Kita nahm hier 2009 ihren Ganztagsbetrieb auf. 2013 eröffnete der beliebte Grasbrookpark mit von Grundschülern mitgestalteten Spiel- und Freizeitmöglichkeiten. Am benachbarten Strandkai entstand 2009 als erster Hochbau das vielfach prämierte Ensemble aus Bürogebäude und Wohnturm: Unilever-Zentrale und Marco-Polo-Tower. Gleichzeitig wurden die ersten direkt an der Elbe liegenden Freiräume eröffnet. Während auf dem benachbarten östlichen Areal Engel & Völkers im Januar 2015 mit dem Bau seines neuen Firmensitzes inklusive Wohnbebauung begonnen hat, wurde für die letzte große unbebaute Fläche in der westlichen HafenCity, den westlichen Strandkai, der Architekturwettbewerb 2014 abgeschlossen. U. a. gehören zwei Türme und mehrere siebengeschossige Gebäude mit nahezu 500 Wohnungen zum Ensemble. Seit 2011 vollständig fertiggestellt ist das Quartier Brooktorkai/Ericus mit den beiden größten Büronutzern der HafenCity: DNV Germanischer Lloyd und Spiegel-Gruppe.

Das Überseequartier zeigt als kommerzielles Herzstück der HafenCity bereits heute Metropolcharakter. Im Nordteil leben über 500 Bewohner, viele Geschäfte und Dienstleister haben entlang des Überseeboulevards eröffnet, und das Areal ist ein erfolgreicher Unternehmenssitz. Im Dezember 2012 nahm die neue U-Bahnlinie U4 mit der Haltestelle Überseequartier den regulären Betrieb auf. Und während der schmale Wohnturm Cinnamon im Sommer 2015 fertiggestellt wird, läuft am Alten Hafenamt der Umbau. Gleichzeitig schließt sich jetzt die letzte noch unbebaute Fläche des nördlichen Quartierteils zwischen Sandtorkai und Tokiostraße. Für die Entwicklung und Realisierung des südlichen Areals im Herzen der HafenCity ist unterdessen der Durchbruch gelungen, indem ein neuer finanz- und konzeptionsstarker Partner für Planung, Entwicklung und Betrieb feststeht. Bis 2021 entsteht ein weitgehend offenes und urbanes, nicht klimatisiertes, aber gleichzeitig wettergeschütztes Einkaufsviertel, durchmischt mit gut vernetzten weiteren publikumswirksamen Nutzungen – einschließlich Cruise Center und Wohnnutzungen.