Überseequartier
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Zu den Projekten:
- Projekt 34/1: Wohn- und Geschäftsgebäude Arabica
- Projekt 34/2: Wohn- und Geschäftsgebäude Java
- Projekt 34/3: Wohngebäude Ceylon
- Projekt 34/4: Wohngebäude Pacamara
- Projekt 34/5: Altes Hafenamt/ Wohnturm Cinnamon
- Projekt 34/6: Wohn- und Geschäftsgebäude Sumatra
- Projekt 34/7: Hotelprojekt Virgina
- Projekt 34/8: Geschäftsgebäude Silk
- Projekt 34/9: Geschäftsgebäude Linnen
- Projekt 34/10: Geschäftsgebäude Palisander
- Projekt 34/11: Geschäftsgebäude Palisander
- Projekt 34/12: Science Center
- Projekt 34/13: Geschäftsgebäude Waterfront Towers
- Projekt 34/14: Hamburg Cruise Center
- Projekt 34/15: Wohnen / Publikumsbezogenen Erdgeschossnutzung / Büro
- Projekt 34/16: Wohnen / Publikumsbezogene Erdgeschossnutzung
Überseequartier
Projekt 34/12: Science Center
Das Gebäude für ein weiteres kulturelles Leuchtturmprojekt gestaltet der niederländische Architekt Rem Koolhaas mit seinem Office for Metropolitan Architecture (OMA): Anfang 2008 stellte er seinen zweiten, vollkommen überarbeiteten Entwurf für das Science Center vor. Wie ein stehender kantiger Ring ist das Bauwerk nun geformt und findet seinen Standort direkt am Elbufer im Überseequartier. Sinnbildlich öffnet sich das Science Center also sowohl zum Hafen als auch zur Stadt und wird zum Symbol eines Tors zur Welt des Wissens.
Sein inhaltliches Konzept gleicht einem Weltbaukasten: Zehn naturwissenschaftliche Schwerpunktthemen werden hier spannend dargestellt und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verständlich gemacht. Wissenschaft, so zeigt das geplante Science Center, muss nicht trocken und langweilig sein. Das Ausstellungskonzept sieht viele Hands-on-Exponate vor. Sie dürfen – und sollen – angefasst und ausprobiert werden. Durch spielerisches Erkunden und selbständiges Experimentieren wird Wissensvermittlung zu einem aufregenden Erlebnis.
Die Projektentwicklungsgesellschaft Groß & Partner hat das Ausstellungskonzept – stellvertretend für das Investorenkonsortium Überseequartier – Ende 2006 vorgelegt. In enger Kooperation mit Vertretern der Hochschulen, mit Hamburger und externen Fachleuten und Wissenschaftsjournalisten, Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg und der HafenCity Hamburg GmbH ist dieses Konzept entstanden.

OMA aus Roterdam hat das spektakuläre 70 m hohe Gebäude des Science Centers entworfen, das sich wie ein Tor zur Welt des Wissens öffnet (© OMA)
Die nächsten Schritte für Finanzierung und Realisierung des Projekts sind bereits abgesteckt. Es müssen weitere passende private Nutzungen identifiziert werden, die zusätzliche wirtschaftliche Beiträge für das 23.000 qm BGF große Gebäude leisten. Auf der Finanzierungsseite trägt das Überseequartierkonsortium einen Teil, ein weiterer Teil muss entsprechend der Nutzung privat finanziert werden. Hamburg hat öffentliche Mittel reserviert, und es wird für das Science Center selbst auch eine erhebliche mäzenatische Unterstützung erwartet, denn das Projekt ist für die naturwissenschaftlich-technischen Themen der Gesellschaft ein wichtiger Erfahrungsort, der das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Fragen und am Studium dieser Fächer stärkt.










