Quartiere

Wohnen, Freizeit und Arbeiten in doppelter Wasserlage

Stadt für alle: Das größte Hafenbecken der HafenCity bietet eine dichte (soziale) Mischung aus Wohn- und Freizeitnutzung, grünen Freiräumen und Arbeitsplätzen

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Auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity werden die Konturen eines nachhaltigen „urbanen Dorfes“ mit rund 2.100 Wohnungen für circa 4.200 Einwohner inmitten der Großstadt zunehmend sichtbar. Nach dem städtebaulichen Entwurf von APB Architekten entsteht ein grünes, sozial gemischtes Wohn- und Freizeitquartier mit einem differenzierten, intensiv öffentlich geförderten Wohnangebot für Familien, Studenten, Senioren und pflegebedürftige Menschen, da unterschiedliche soziale Träger in die Entwicklung der Wohnkonzepte eingebunden sind. Gleichzeitig werden aber auch circa 2.200 Arbeitsplätze in besonderer Umgebung geschaffen.

Topografisches Quartierszentrum ist der Baakenpark, eine 1,6 ha große, künstlich angelegte Halbinsel im Hafenbecken, die weitreichende Funktionen erfüllt: Als Grünfläche ist das Areal Erholungsgebiet und optisch-ästhetischer Blickfang, der gleichzeitig eine Wegeverbindung zwischen nördlichem und südlichem Quartiersteil herstellt.

Schon heute sichern neue Straßen- und Brückenverbindungen die hervorragende Erschließung; zeitgleich zum Straßenbau erfolgte die Verlängerung der U4 von der Haltestelle HafenCity Universität bis zur Haltestelle Elbbrücken. Zudem entsteht in der HafenCity ein quartiersübergreifendes und in den Tiefgaragen verortetes Carsharing-System für alle Bewohner und Beschäftigten, das in Kombination mit E-Bikes und Fahrrädern die Mobilitätskosten der Haushalte erheblich verringert.

Im Frühjahr 2018 zogen die ersten Bewohner des Quartiers in die öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungen am Quartierseingang (81a); direkt nebenan eröffnete fast zeitgleich das Familienhotel der JUFA-Gruppe (81a). Der benachbarte Campus Tower (80) wird Ende 2018 fertiggestellt. Mit den Creative Blocks (82a/b) und einem gemeinsamen Projekt der Frank-Gruppe und der Baugemeinschaft Ankerplatz (83b) gehen Anfang 2019 weitere ambitionierte Projekte auf der Nordseite des Quartiers in den Bau.

Auch auf dem südlichen Quartiersteil laufen die Bauarbeiten schon und es entsteht rund um den zentralen Lola-Rogge-Platz ein Quartierszentrum, das einen attraktiven Marktplatz für die Nahversorgung sowie Freizeit-, Sport- und Kulturangebote bieten wird. Direkt nebenan eröffnet im Herbst 2020 ein Bildungsund Familienzentrum (94a–c) mit einer vierzügigen Grundschule und einer Kita für 200 Kinder.

Von dieser idealen Infrastruktur profitieren die vielseitigen, sozial ausgerichteten Wohnnutzungen in der Nachbarschaft, die durch zahlreiche Baugemeinschaften, familien- und altersgerechtes Wohnen sowie geförderten Wohnungsbau überzeugen. Alle Wohnbaugrundstücke im Quartier sind bereits vergeben (bis auf drei Grundstücke in der Anhandgabephase), bei zahlreichen von ihnen rollen schon die Bagger. Lediglich das Baakenhöft und das Grundstück 86 werden aufgrund besonderer Rahmenbedingungen derzeit noch nicht weiterentwickelt. Baufeld 87 soll für Büroeigennutzungen vorgehalten werden.

Wegweisend für den anspruchsvollen Gesamtcharakter des Quartiers ist auch die Architektur der sechs im Hafenbecken entstehenden filigranen „Wasserhäuser“ (88c/d, 90b/c, 92c/d). Jedes der drei Gebäudepaare wird mit zwei Brücken, eine auf der Promenadenebene, eine auf der Warftebene, mit der Landseite verbunden. Schon 2022/2023 könnten die Wasserhäuser fertig sein.

Quartiersübersicht

  • Größe 
24 ha
  • Gesamt-BGF 410.000 qm
  • Entwicklungszeitraum 2012 bis 2022 
(bis auf Einzel­vorhaben 85, 86, 87)
  • Arbeitsplätze 2.200 (exkl. 
Baakenhöft) ­
  • Gewerbliche Nutzungen Büro, Freizeiteinrichtungen, Hotel, ­Einzelhandel, 
Gastronomie, Dienstleistungen
  • Wohnungen ca. 2.100