Presseportal der HafenCity

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HafenCity in Daten & Fakten

Projekt HafenCity

Daten & Fakten zur HafenCity Hamburg

Mit der HafenCity setzt Hamburg mindestens europaweit neue Maßstäbe als erfolgreiche integrierte Stadtentwicklung,die lokale Bedürfnisse und hohe Anforderungen an Urbanität und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt. Auf einer Fläche von 157 ha entsteht eine lebendige Stadt, die die verschiedenen Nutzungen Arbeiten, Wohnen,Bildung, Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel feinmaschig zu einer „New Downtown“ am Wasser verbindet.

Stand: Oktober 2018

Entwicklungsschritte der HafenCity

  • 1997: Ankündigung des Projekts HafenCity
  • 1999: Masterplan-Wettbewerb, Sieger: Kees Christiaanse / ASTOC
  • 2000: Masterplan durch Senat beschlossen
  • 2001: Baubeginn erster Hochbau (SAP, heute KLU / MSH)
  • 2003: Fertigstellung des ersten Gebäudes, Baubeginn erstes Quartier (Am Sandtorkai/Dalmannkai)
  • 2005: Einzug erster Bewohner
  • 2009: Gesamtfertigstellung des ersten Quartiers
  • 2010: Überarbeitung des Masterplans für die östliche HafenCity abgeschlossen
  • 2012: Betriebsaufnahme der U-Bahnlinie U4 bis HafenCity
  • 2014: Eröffnung HafenCity Universität (HCU) in der HafenCity
  • 2017: Eröffnung Elbphilharmonie
  • 2017: Baubeginn südliches Überseequartier
  • 2018: Betriebsaufnahme U-Bahnhof Elbbrücken
  • 2019: Betriebsaufnahme S-Bahnstation Elbbrücken
  • 2021/22: Baubeginn Elbtower
  • 2022: Eröffnung Überseequartier und neues Kreuzfahrtterminal
  • 2025-2030: Voraussichtliche Fertigstellung der HafenCity
    (bis auf einzelne Gebäude)

Allgemeine Daten

  • Gesamtfläche: 157 ha ehemaliges Hafen- und Industrieareal
  • Landfläche: 127 ha
  • Erweiterung der Hamburger City-Fläche um 40 %
  • 10,5 km Kaipromenaden / 3,1 km Uferkante zur Elbe
  • über 7.500 Wohnungen (ca. 1.500 bis 2.000 gefördert) für ca. 15.000 Bewohner
  • Bebauungsdichte: GFZ 3,7 bis 6,1 (Geschossflächenzahl)
  • Einwohnerdichte: ca. 118/ha (Landfläche)
  • Beschäftigtendichte: ca. 354/ha (Landfläche)
  • 68 Projekte fertiggestellt, 71 Projekte in Bau oder in Planung
  • Investitionsvolumen: Private Investitionen ca. 10 Mrd. Euro, öffentliche Investitionen 3 Mrd. Euro, überwiegend finanziert aus Grundstücksverkaufserlösen des Sondervermögens der Grundstücke in der HafenCity 
  • Allgemeine Planungsgrundlagen:
    – Masterplan 2000
    – Masterplanüberarbeitung östliche HafenCity 2010
  • ca. 1,8 Mio. m2 BGF sind durch Verkauf oder Anhandgabe der Grundstücke gesichert

 

Nutzungsverteilung


Wohnnutzungen
(indikative Angaben)

  • ca. 3.000 Wohneinheiten fertiggestellt
  • Preisgefüge:
    – geförderte Wohnungen: 6,50 Euro / m2 (1. Förderweg)
    und 8,60 Euro / m2 (2. Förderweg)
    – genossenschaftliche Wohnungen: 9,50 bis 14 Euro / m2
    – preisgedämpfte Mietwohnungen: 11,50 bis 13 Euro / m2
    – Mietwohnungen: 12 bis 20 Euro / m2
    – Eigentumswohnungen:

- von ca. 3.500 bis 4.000 Euro / m2 (Baugemeinschaften)
- über 4.000 bis 6.000 Euro / m2 (Bauträgerkonzepte)
- bis 6.000 bis 10.000 Euro / m2 (Luxusmarktkonzepte),
  in Einzelfällen z. B. Penthouses über 10.000 Euro/m2

  • Bewohner aktuell: ca. 4.000
  • hoher steigender Anteil von Haushalten mit Kindern
    (HafenCity: 22,7 %; Durchschnitt Hamburg: 17,8 %)

Büro- und Dienstleistungsnutzungen

  • bislang über 730 Unternehmen, darunter ca. 40 größere Firmen
  • es entstehen bis zu 45.000 Arbeitsplätze (davon 35.000 Büroarbeitsplätze)
  • Arbeitsplätze aktuell: ca. 14.000

Ausgewählte Kultureinrichtungen

  • Elbphilharmonie Konzerthalle (eröffnet 2017)
  • Internationales Maritimes Museum Hamburg (privat, eröffnet 2008)
  • Automuseum Prototyp (privat, eröffnet 2008)
  • Oberhafen (Kreativquartier in alten Bahnschuppen; teilweise in Betrieb, z. T. Modernisierung)
  • Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof (Deportationsausstellung; Eröffnung 2020/21)

Bildungseinrichtungen

  • HCU HafenCity Universität (seit 2014)
  • KLU Kühne Logistics University (seit 2010)
  • MSH Medical School Hamburg (seit 2010)
  • International School of Management (Niederlassung; seit 2010)
  • Frankfurt School of Finance and Management(Niederlassung; seit 2011)
  • Schulcampus HafenCity: Bildungseinrichtung mit vier Gymnasialzügen und drei Stadteilschulzügen inkl. Dreifeldsporthalle, evtl. ergänzend Wohnen (Eröffnung Gebäude am Lohsepark 2022/23; Aufnahme Schulbetrieb am Baakenhafen 2020)
  • Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen: vierzügige Grundschule und Kita inkl. Sporthalle, Lehrschwimmbecken, Bildungsdienstleistungen (Eröffnung 2020)
  • Katharinenschule (Grundschule; seit 2009)
  • derzeit sechs Kitas in Betrieb (davon eine temporär), zwei weitere in Bau bzw. Planung (insg. über 1.000 Plätze)

Besondere Projekte
(ohne Kulturvorhaben)

  • Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen: 5.800 m2 Pontonflächen als schwimmender Platz (seit 2008)
  • Ökumenisches Forum (seit 2012)
  • Elbarkaden (seit 2013)
  • denk.mal Hannoverscher Bahnhof (aus drei Elementen bestehender Gedenkort im und am Lohsepark, schrittweise Fertigstellung seit 2016)
  • Lohsepark (seit 2016)
  • Freizeitinsel Baakenpark mit 1,6 ha (seit 2018)
  • Überseequartier: hochintegriertes mischgenutztes Quartier (Einzelhandel, Wohnen, Hotel, Entertainment, Büro, Kreuzfahrtterminal, Gastro), 410.000 m2 BGF, 6.100 Arbeitsplätze (Fertigstellung 2022)
  • Elbtower: Hamburgs höchstes dauerhaft genutztes Gebäude (ca. 240 Meter, 105.000 m2 BGF, Büro, Hotel, Entertainment; Baubeginn 2021/22)

Pressekontakt

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Ihre Kontaktpersonen:

Susanne Bühler
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecherin
Tel. (040) 37 47 26 - 14
buehler@hafencity.com

André Stark
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
Tel. (040) 37 47 26 - 21
stark@hafencity.com

Henrike Thomsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Billebogen
Tel. (0)40 37 47 26-20
thomsen@hafencity.com

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Elbtower: Präsentation aller Ideen und Konzepte

Der Elbtower ist kraftvoller Abschluss der HafenCity-Entwicklung und gleichzeitig Auftakt für den Eingang zum Zentrum Hamburgs: Nach der Bekanntgabe durch den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz werden nun vom 3. bis 18. März alle anderen eingereichten Entwürfe und Konzepte im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus öffentlich vorgestellt

Sämtliche Entwürfe und Konzepte aus dem Elbtower-Auswahlverfahren sind vom 3. bis 18. März im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus öffentlich ausgestellt. Im Bild die Spitze des ausgewählten Entwurfs der Architekten um David Chipperfield. (© Thomas Hampel)

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung würdigten Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH und Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen die hochwertigen Angebote, die herausausragenden Architektenentwürfe und den außerordentlich hohen Einsatz aller Bieter, die sich im Verfahren beworben hatten.

Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Idee einer Hochhausentwicklung am östlichen Ende der HafenCity öffentlich bekannt gemacht wurde und mit der Grundstücksauslobung die internationale Suche nach einem geeigneten Bauherrn bzw. Realisierungsteam begann. Bauherr, Architektur und ein belastbares Konzept wurden gemeinsam gesucht. Die Anforderungen an dieses außergewöhnliche Vorhaben waren sehr hoch. Neben einer herausragenden städtebaulichen und architektonischen Qualität mussten auch die Finanzierung und Realisierungssicherheit gewährleitet sein. Überraschend hoch war daher das Interesse mit anfänglich acht Bewerbungen, die am 15. September 2017 bei der HafenCity Hamburg GmbH eingingen.  

Eine interdisziplinär aus Experten des Städtebaus, der Architektur, der Immobilienbranche und des Rechts besetzte Jury prüfte in der ersten Jurysitzung am 13. Oktober 2017 alle eingegangenen Bewerbungen. Drei Bewerber wurden auf Empfehlung der Jury als  „Nachrücker“ aufgenommen. Mit drei Bewerbern nahm HafenCity Hamburg GmbH nach Zustimmung des Aufsichtsrats im November 2017 dann zeitgleich Verhandlungen auf. In den kommenden Wochen verhandelte das Team von Prof. Jürgen Bruns-Berentelg von der HafenCity Hamburg GmbH mit jedem Bewerber den Kaufvertrag bis zur Unterschriftsreife, die Nutzungskonzepte, das Planungsvorgehen etc. Unter Einbezug von Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing wurden auch die architektonischen Entwürfe überarbeitet und erfuhren teilweise starke Anpassungen.

Im Rahmen einer weiteren Jurysitzung am 31. Januar 2018 sprach sich die Jury einstimmig für das überarbeitete Bebauungs- und Nutzungskonzept und den Kaufvertrag von SIGNA als Bauherren mit David Chipperfield Architects Berlin aus. Bewertet wurden Realisierungssicherheit und Architekturqualität. Der Kaufvertrag wurde nach der Aufsichtsrats-Zustimmung am 6. Februar 2018 (mit aufschiebender Wirkung der Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft) notariell beurkundet. Mit 235 Meter Höhe wäre der Elbtower das dritthöchste Gebäude in Deutschland. Die Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft vorausgesetzt, könnte der Bau bereits 2020 / 2021 beginnen.

Die folgenden Bietergemeinschaften haben sich an diesem Auswahlverfahren beteiligt:

Ausgewählter Partner der FHH:
SIGNA Prime Selection AG / David Chipperfield Architects, Berlin

Verhandlung und Überarbeitung:
Gerchgroup AG / Zaha Hadid Architects, London
DIP Deutsche Immobilien Projektentwicklung AG / Snøhetta, Oslo

Nachrücker:
LIP Ludger Inholte Projektentwicklung GmbH / Hadi Teherani, Hamburg
Waterbound Real Estate GmbH / gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
Skytower Hamburg GmbH / Studio Libeskind, New York 

Nach Jurysitzung ausgeschieden:
Jendrusch Capital / tec Architecture swiss AG, Schweiz

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen:Der Elbtower wird in wenigen Jahren den südlichen Stadteingang und gleichzeitig einen der dynamischsten Entwicklungsräume Hamburgs markieren. Einen Entwicklungsraum, der mit der Fertigstellung der HafenCity, der Entwicklung des Billebogens und mit den Planungen zum Grasbrook neue Perspektiven der Stadtentwicklung aufzeigt. Bis zur Fertigstellung sind nun naturgemäß noch viele weitere Schritte zu gehen. Ich freue mich auf die Anfang April startende Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan und die Diskussion in der Hamburgischen Bürgerschaft. Das Alles wird diesem herausragenden weitere wichtige Impulse geben.“

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Ich bin außerordentlich beeindruckt von dem großen Engagement und der herausragenden Qualität der Entwürfe und Konzepte, die im Rahmen des Elbtower-Verfahrens eingereicht wurde. Es war bis zum Schluss ein engagiertes Miteinander, ein Ringen um den besten Entwurf, das beste Nutzungskonzept und die belastbarsten Vertragskonditionen an diesem für Hamburg so bedeutsamen Ort an den Elbbrücken. Die Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft vorausgesetzt, kann der Elbtower nun ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Hansestadt setzen. Das Ergebnis zeigt, dass die Attraktivität der HafenCity außerordentlich hoch ist und auch äußerst anspruchsvolle private Vorhaben anzieht, die keine Steuermittel erfordern.“  

Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die Ausstellung macht wieder einmal deutlich, wie unterschiedlich man eine Aufgabe verstehen kann, diesen Ort lesen kann, ein Haus entwerfen kann. Wir hatten das große Privileg auswählen zu dürfen – aus einer großen Bandbreite architektonischer Vorstellungen für den Standort an den Elbbrücken. Ich bedanke mich bei den Planern für den Ideenreichtum und das unglaubliche Engagement in den zurückliegenden Monaten.  Hamburg bekommt ein schönes hohes Haus.“

Die nächsten Schritte

  • Sämtliche Entwürfe und Konzepte aus dem Elbtower-Auswahlverfahren sind vom 3. bis 18. März im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus öffentlich ausgestellt.
  • Am 3. April um 19:00 Uhr findet im Kesselhaus eine öffentliche Plandiskussion, der öffentliche Auftakt zum B-Plan-Verfahren, statt.