Presseportal der HafenCity

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HafenCity in Daten & Fakten

Projekt HafenCity

Daten & Fakten zur HafenCity Hamburg

Mit der HafenCity setzt Hamburg mindestens europaweit neue Maßstäbe als erfolgreiche integrierte Stadtentwicklung, die lokale Bedürfnisse und hohe Anforderungen an Urbanität und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt. Auf einer Fläche von 157 ha entsteht eine lebendige Stadt, die die verschiedenen Nutzungen Arbeiten, Wohnen, Bildung, Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel feinmaschig zu einer „New Downtown“ am Wasser verbindet.

Stand: März 2020

Entwicklungsschritte der HafenCity

  • 1997: Ankündigung des Projekts HafenCity
  • 1999: Masterplan-Wettbewerb, Sieger: Kees Christiaanse / ASTOC
  • 2000: Masterplan durch Senat beschlossen
  • 2001: Baubeginn erster Hochbau (SAP, heute KLU / MSH)
  • 2003: Fertigstellung des ersten Gebäudes, Baubeginn erstes Quartier (Am Sandtorkai/Dalmannkai)
  • 2005: Einzug erster Bewohner
  • 2009: Gesamtfertigstellung des ersten Quartiers
  • 2010: Überarbeitung des Masterplans für die östliche HafenCity abgeschlossen
  • 2012: Betriebsaufnahme der U-Bahnlinie U4 bis HafenCity Universität
  • 2014: Eröffnung HafenCity Universität (HCU) in der HafenCity
  • 2017: Eröffnung Elbphilharmonie
  • 2017: Baubeginn südliches Überseequartier
  • 2018: Betriebsaufnahme U-Bahnhof Elbbrücken
  • 2019: Betriebsaufnahme S-Bahnstation Elbbrücken
  • 2020: Baubeginn Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof
  • 2021/22: Baubeginn Elbtower
  • 2022: Eröffnung Südliches Überseequartier und neues Kreuzfahrtterminal
  • 2025-2030: Voraussichtliche Fertigstellung der HafenCity
    (bis auf einzelne Gebäude)

Allgemeine Daten

  • Gesamtfläche: 157 ha ehemaliges Hafen- und Industrieareal
  • Landfläche: 127 ha
  • Erweiterung der Hamburger City-Fläche um 40 %
  • Anteil öffentlicher und öffentlicher privater Flächen: 38 %
  • 10,5 km Kaipromenaden / 3,1 km Uferkante zur Elbe
  • rd. 7.500 Wohnungen (ca. 1.500-2.000 gefördert) für ca. 15.000 Bewohner
  • rd. 5.000 Studierende
  • Bebauungsdichte: GFZ 3,7 bis 6,1 (Geschossflächenzahl)
  • Einwohnerdichte: ca. 118/ha (Landfläche)
  • Beschäftigtendichte: ca. 354/ha (Landfläche)
  • 77 Projekte fertiggestellt, 63 Projekte in Bau oder in Planung
  • Investitionsvolumen: Private Investitionen ca. 10 Mrd. Euro, öffentliche Investitionen 3 Mrd. Euro, überwiegend finanziert aus Grundstücksverkaufserlösen des Sondervermögens Stadt und Hafen der Grundstücke in der HafenCity 
  • Allgemeine Planungsgrundlagen:
    – Masterplan 2000
    – Masterplanüberarbeitung östliche HafenCity 2010
  • ca. 2,0 Mio. m² BGF sind durch Verkauf oder Anhandgabe der Grundstücke gesichert

Nutzungsverteilung

Wohnnutzungen
(indikative Angaben)

  • ca. 3.000 Wohneinheiten fertiggestellt
  • Preisgefüge:
    • geförderte Wohnungen: 6,60 Euro/m² (1. Förderweg) und 8,70 Euro/m² (2. Förderweg)
    • genossenschaftliche Wohnungen: 9,50–14 Euro/m²
    • preisgedämpfte Mietwohnungen: 11,50–14 Euro/m²
    • Mietwohnungen: 12–25 Euro/m²
    • Eigentumswohnungen:
      • von ca. 3.500–4.500 Euro/m² (Baugemeinschaften)
      • über 4.500–6.500 Euro/m² (Bauträgerkonzepte)
      • bis 6.500–15.000 Euro/m² (Luxusmarktkonzepte)
  • Bewohner aktuell: ca. 5.000 (inkl. Flüchtlinge)
  • hoher steigender Anteil von Haushalten mit Kindern (HafenCity: 24,2 %; Durchschnitt Hamburg: 17,8 %)

Büro- und Dienstleistungsnutzungen

  • bislang über 930 Unternehmen, darunter ca. 45 größere Firmen
  • es entstehen bis zu 45.000 Arbeitsplätze (davon 35.000 Büroarbeitsplätze)
  • Arbeitsplätze aktuell: ca. 15.000

Ausgewählte Kultureinrichtungen

  • Oberhafen (Kreativquartier in alten Bahnschuppen; teilweise in Betrieb, z. T. Modernisierung)
  • Internationales Maritimes Museum Hamburg (privat, eröffnet 2008)
  • Automuseum Prototyp (privat, eröffnet 2008)
  • Elbphilharmonie Konzerthalle (eröffnet 2017)
  • Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof (Dauerausstellung über die Deportationen 1940 bis 1945; Eröffnung Mitte 2022)

Bildungseinrichtungen

  • HCU HafenCity Universität (seit 2014)
  • KLU Kühne Logistics University (seit 2010)
  • MSH Medical School Hamburg (seit 2010)
  • International School of Management (Niederlassung; seit 2010)
  • Frankfurt School of Finance and Management (Niederlassung; seit 2011)
  • Schulcampus HafenCity: Bildungseinrichtung mit vier Gymnasialzügen und vier Stadteilschulzügen inkl. Dreifeldsporthalle, evtl. ergänzend Wohnen (Eröffnung Gebäude am Lohsepark 2025/26; Aufnahme Schulbetrieb am Baakenhafen 2022)
  • Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen: vierzügige Grundschule und Kita inkl. Sporthalle, Lehrschwimmbecken, Bildungsdienstleistungen (Eröffnung 2022)
  • Katharinenschule (Grundschule; seit 2009)
  • derzeit sechs Kitas in Betrieb (davon eine temporär), fünf weitere in Bau bzw. Planung (insg. über 1.200 Plätze)

Besondere Projekte
(ohne Kulturvorhaben)

  • Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen: 5.800 m2 Pontonflächen als schwimmender Platz (seit 2008)
  • Ökumenisches Forum (seit 2012)
  • Elbarkaden (seit 2013)
  • denk.mal Hannoverscher Bahnhof (aus drei Elementen bestehender Gedenkort im und am Lohsepark, schrittweise Fertigstellung seit 2016)
  • Lohsepark (seit 2016)
  • Freizeitinsel Baakenpark mit 1,6 ha (seit 2018)
  • Überseequartier: hochintegriertes mischgenutztes Quartier (Einzelhandel, Wohnen, Hotel, Entertainment, Büro, Kreuzfahrtterminal, Gastro), 400.000 m² BGF, 6.100 Arbeitsplätze (im Norden fertiggestellt, im Süden Fertigstellung 2022)
  • Gemeinschaftshäuser Grasbrookpark, Lohsepark (Baubeginn 2020) & Baakenpark (Baubeginn etwas später)
  • Elbtower: Hamburgs höchstes dauerhaft genutztes Gebäude (ca. 245 Meter, 118.000 m² BGF, Büro, Hotel, Publikumsbez. Nutzungen, Aussichtsplattform auf 220m, Entertainment; Baubeginn 2021/22)

Pressekontakt

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Ihre Kontaktpersonen:

Susanne Bühler
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecherin
Tel. (040) 37 47 26 - 14
buehler@hafencity.com

André Stark
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
Tel. (040) 37 47 26 - 21
stark@hafencity.com

Henrike Thomsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Billebogen
Tel. (0)40 37 47 26-20
thomsen@hafencity.com

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Moringa - Cradle-to-cradle-inspiriertes Wohnen in der HafenCity Hamburg

Im Quartier Elbbrücken in der HafenCity Hamburg plant die Moringa GmbH by Landmarken AG als Entwickler gemeinsam mit kadawittfeldarchitektur das in Deutschland erste Wohnhochhaus nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Eine weitere Besonderheit des Mietwohngebäudes „Moringa“ mit circa 190 Wohneinheiten (viele davon gefördert) sind die begrünten Fassaden, Dach- und Innenhofflächen, die mehr als 100% der Grundstücksfläche an die Natur zurück-geben. Das verbessert die Luftqualität, mindert Hitzeinseleffekte, erhöht die Biodiversität im gesamten Quartier und bietet Erholungsorte für Bewohner und Besucher. Die Realisierung des ambitionierten Bauvorhabens ist bis 2024 vorgesehen.

Das Ensemble aus drei Bauteilen gruppiert sich um einen grünen Innenhof. Als reines Mietwohn-gebäude mit variablen Grundrissen und einem Drittel geförderten Wohnungen wendet sich der Neubau an unterschiedliche soziale Schichten und leistet damit auch einen Beitrag zur Entspannung des Mietwohnungsmarktes. Nach aktueller Planung sollen in Summe circa 190 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 11.900 m² entstehen. Darunter Co-Living-Bereiche mit gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen, Küchen und Terrassen.
Im Unter- und Erdgeschoss ist eine Kita mit Außenbereich vorgesehen. Darüber hinaus sind Co-Working-Spaces vorgesehen, denen per App buchbare Multifunktionsräumen zugeschaltet werden können. Weitere Flächen für Gastronomie und Handel ergänzen den Nutzungsmix und sorgen für die Entwicklung einer Stadtloggia und eines lebendigen Quartiers. Eine Tiefgarage bietet Platz für über 400 Fahrrad- und rund 50 PKW-Stellplätze (viele mit Ladeinfrastruktur), von denen 30% für Car-Sharing vorbehalten sind.


Beachtenswert ist die Bauweise des neuen Wohnhochhauses: Dem Cradle-to-Cradle-Prinzip folgend werden überall, wo möglich, rezyklierbare und gesunde Materialien sortenrein trennbar, rückbaubar und wiederverwertbar zueinander gefügt. Das Bauwesen entwickelt sich dadurch langfristig zu einer Kreislaufwirtschaft, die Gebäude auch als eine Art ‚Materiallager‘ versteht. Statt Müll und Entsorgungskosten am Ende des Lebenszyklus zu produzieren, werden ein wirtschaftlicher Mehrwert generiert und Ressourcen geschont.
Insgesamt entsteht, horizontal und vertikal, mehr Grünfläche als überbaut wird. Die Fassade wirkt als ‚Grüne Lunge‘ des Quartiers, indem sie kühlende und luftreinigende Funktionen übernimmt und Sauerstoff erzeugt. Sie trägt zur Artenvielfalt in der Stadt bei, prägt den Lebensraum der Bewohnerinnen und Bewohner und bestimmt das Gebäude auch gestalterisch. Die Dachgärten und der grüne Innenhof dienen zudem als Retentionsflächen für Regenwasser und der privaten und gemeinschaftlichen Nutzung, für Erholung, Urban Farming, Arbeiten und Austausch.


Der Name des Moringa leitet sich übrigens von einer gesunden „Superpflanze“ ab, dem sogenannten Wunderbaum Moringa Olifeira, dem viele positive Eigenschaften zugeschrieben werden. Ein passender Name für Deutschlands erstes Cradle-to-Cradle-Wohnhochhaus.

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH:
„Die HafenCity und insbesondere das Quartier Elbbrücken hat sich zu einem großen Zukunftslabor für nachhaltiges Bauen entwickelt. Das Wohnhochhaus der Moringa GmbH by Landmarken AG mit einem konsequent durchdachten Konzept der Zirkularität und Ressourcenschonung, verbunden mit einer intensiven Begrünung, ist dafür ein besonders ambitioniertes Beispiel. Es ist beinahe schon mehr als Cradle-to-Cradle. Es zeigt, dass wir auf der Ebene einzelner großer, urbaner Gebäude viel dazu beitragen können, Stadt nachhaltig zu denken und zu bauen.“

Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
„Endlich kommt das Thema Cradle-to-Cradle in Gang und das gleich mit überzeugender Architektur am Baakenhafen. Man sieht den Häusern an, dass sie anders gedacht und geplant sind. Diese neue ökologische Rationalität kann zu anderen architektonischen Gesichtern führen. Das finde ich mehr als erfreulich.“

Gerhard Wittfeld, Architekt, kadawittfeldarchitektur:
„Moringa wird als grüne Oase einen aktiven Beitrag zur Verbesserung des Klimas und der Luftreinheit in der HafenCity leisten und die Lebensqualität seiner Bewohner und des umgebenden Quartiers steigern. Das erste C2C-inspirierte Wohnhochhaus Deutschlands schafft mit einem hybriden Nutzungsmix Mehrwerte, die dem ganzen Quartier zugutekommen.“

Vanja Schneider, Geschäftsführung, MORINGA GmbH by LANDMARKEN AG
„Hamburg ist attraktiv und steht gerade deshalb vor den typischen Herausforderungen einer Weltstadt: steigende Mietpreise, schlechte Luftqualität, hoher Flächenverbrauch. All dem setzt Moringa eine Alternative entgegen: Als grüne Oase reinigt das Gebäude die Luft, bietet bezahlbaren Wohnraum und jede Menge Grünflächen. So verstehen wir Moringa: ein Gebäude wie eine heilbringende Pflanze. Das ist unser Versprechen an Hamburg: Wir entwickeln das gesündeste Haus der Stadt!“

Visualisierungen zum Download

Bitte verwenden Sie folgende Quellenangabe: "Visualisierung: Moringa GmbH by Landmarken | Entwurf: kadawitt feldarchitektur"

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