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November 2019

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Ausstellung "A Life in Colour"

Das Forum StadtLandKunst zeigt Werke von Wiebke Dreyer (Malerei), Rolf Bergmeier (Platiken) und Rudolf G. Bunk (Bildnisse).

Das Bild zeigt ein Werk der Ausstellung

Ein Werk aus der Ausstellung "A Life in Colour". (© Forum StadtLandKunst)

Wiebke Dreyer

*1973 in Hamburg, Kunststudien in Brüssel, Montpellier, Barcelona und London. Seit 2000 freie Künstlerin mit Atelier in London, ab 2012 in Berlin, † 2015 in Hamburg. Präsentation ihrer Werke in Galerien/Kunstmessen: in London, Palma, Tallinn, Paris, New York, Berlin.

Rolf Bergmeier

Im 13.-14. Jahrhundert war die übliche Maltechnik in Öl gebundene Farbpigmente auf Holztafeln. Erst später löste die Leinwand das Holz ab. Bergmeier überträgt die Methode „Öl auf Holz“ auf die Plastik und entwickelte über Jahre sein Herstellungsverfahren: Ausgangspunkt eines Werks ist ein klar definierter räumlicher Füllkörper. Um diesen herum wird ein Geflecht aus Astfragmenten skizziert, dann angelegt und verleimt. Bei der Komposition des Astgeflechts antizipiert der Künstler, wie sich die Astgewebe nach Entfernen des Füllkörpers bei der Betrachtung aus wechselnden Positionen übereinander lagern. Während des Zusammenfügens des Astwerks läßt sich der Künstler von den Ästen zu neuen Linien inspirieren. Schließlich wird der Füllkörper entfernt und das Holz mit Ölfarbe bemalt. Bergmeiers Werke strahlen in meditativer Poesie, wecken unwillkürlich Assoziationen an die Natur, erinnern an die Eingebundenheit in die Schöpfung.

Zum Künstler: geb. 1957 in Cuxhaven, studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Stipendien führten ihn in die USA (Pollock-Krasner-Stipendium New York), nach China (Shenzen Fine Art Institute) und in die Schweiz. Seine Werke sind zu finden in Ausstellungen und Sammlungen weltweit, u.a. in Deutschland, Schweiz, China, Mazedonien, USA.

Rudolf G. Bunk

*1908 in Berlin, † 1974 in Hamburg
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Malerei (bei Karl Hofer) und Bühnenbildnerei in Berlin.
Im Frühjahr 1933 nimmt Bunk an einer Ausstellung der Darmstädter Sezession teil, die von der neuen Regierung als ”kunstbolschewistisch” geschlossen wird. Er beschließt Deutschland zu verlassen. Versuche der Emigration in die Schweiz und nach Schweden scheitern. 1939 gelangt Bunk an die dalmatinische Adriaküste. Nach Lageraufenthalten in Dalmatien und in Ägypten entwickelt er sich in Split zum einflussreichen Künstler.
Bis 1958 erfolgreiche, mehrfach ausgezeichnete Arbeit in Split als Künstler und Bühnenbildner. 1958 zwingen die politischen Verhältnisse Bunk zur Rückkehr nach Deutschland. In Hamburg Arbeit u. a. für den NDR und das Schauspielhaus. Bis 1972 häufige Gastaufenthalte in Split als Bühnenbildner und Maler.

  • 1969 und 1972 Ausstellungen in Split.
  • 1997 Große Retrospektive zum Werk Bunks in Split.
  • 2000 in „Allgem. Künstlerlexikon - Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker“, Leipzig/ München
  • 2004 Siftung internat. Rudolf-Bunk-Preis für Bühnenbild durch die Stadt Split
  • 2005 umfangreiche Listung in „Der neue Rump“
  • 2010 Werkverzeichnis, Hrsg. Dr. Denegri, Hamburg
  • 2015 TV-Bericht HH1 am 2.12. zur Solo-Ausstellung R. G. Bunk in der Galerie Hafenliebe

Werke Bunks befinden sich in privaten Sammlungen und Museen u. a. in New York, Stockholm, Split, Mannheim, Berlin, Hamburg. Manuskripte, Inszenierungsunterlagen, Korrespondenz und biographische Dokumente in: Akademie der Künste/Berlin, Archiv Darstellende Kunst.

Öffnungszeiten:

Fr-So 12-18 Uhr und nach Vereinbarung

Ort:

Forum StadtLandKunst, Am Sandtorpark 12, 20457 Hamburg

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