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Juni 2018

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Gedenkfeier zur Deportation von Hamburger Roma und Sinti

Der Verband deutscher Roma und Sinti e.V. lädt am 11. März 2018 im Namen aller Verbände, Kulturvereine, Institutionen und Kirchengemeinden der Roma und Sinti ein, der Opfer des NS-Rassenwahns mit einer Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung zu gedenken. Die Veranstaltung beginnt um 15:30 Uhr am Gedenkort Hannoverscher Bahnhof

Rosen auf der Gedenktafel am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Rosen auf der Gedenktafel am denk.mal Hannoverscher Bahnhof (© Miguel Ferraz)

Der Verband deutscher Roma und Sinti e.V. lädt am 11. März 2018 ein, an die Opfer des NS-Rassenwahns mit einer Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung zu erinnern. Die Veranstaltung beginnt um 15:30 Uhr am Gedenkort des denk.mal Hannoverscher Bahnhof, der im vorherigen Jahr eingeweiht wurde. Im Rahmen der Gedenkfeier werden im Ökomenischen Forum in der HafenCity zudem zwei Einzelschicksale vorgestellt. 

Anlass der Gedenkveranstaltung ist u.a. die Inhaftierung der zuletzt verbliebenen und in Hamburg sesshaften Roma und Sinti durch die Kriminalpolizei Hamburg am 11. März 1943. Vom damaligen Hannoverschen Bahnhof wurden die Opfer des nationalsozialistischen Regimes nach einem mehrtägigen Transport in das Vernichtungslager Auschwitz Birkenau deportiert. In den Jahren 1940 bis 1945 wurden insgesamtmehr als 8.000 Roma, Sinti und Juden aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt.

Der Verband deutscher Roma und Sinti e.V. gedenkt seit Anfang der 80er Jahre den Menschen des Nationalsozialistischen Rassenwahns, durch eine Kranzniederlegung am Ort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofes, dem heutigen Gedenkort des denk.mals Hannoverscher Bahnhof.

Der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Das Gelände des ehemaligen Bahnhofs liegt heute inmitten des Lohseparks in der HafenCity. Der Gedenkort besteht aus drei Elementen. Die so genannte Fuge führt vom ehemaligen Bahnhofsvorplatz quer durch den Park bis zum historischen Bahnsteig 2 und zeichnet den einstigen Gleisverlauf nach. Die Fuge ist im Sommer 2016 zusammen mit dem gesamten Lohsepark eröffnet worden. In die Gestaltung des Parks wurden die historischen Relikte der Bahnsteigkante 2 sowie die Gleisverläufe des 1955 gesprengten Hannoverschen Bahnhofs, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Deportationen stehen, integriert.

Am Mittwoch, den 10. Mai 2017 wurde der zentrale historische Gedenkort am unter Denkmalschutz stehenden Bahnsteigrelikt eingeweiht. Namenstafeln erinnern an die mehr als 8.000 von hier aus deportierten Juden, Sinti und Roma.

Komplettiert wird das denk.mal Hannoverscher Bahnhof mit einem Dokumentationszentrum, das in visueller Beziehung zum historischen Gedenkort in das Erdgeschoss eines entstehenden Bürogebäudes einziehen wird.

Termin:
Sonntag, 11. März 2018, 15:30 Uhr 

Ort:
Am Hannoverschen Bahnhof, 20457 Hamburg (Am Lohsepark), Shangahialle 12, 20457 Hamburg

Veranstalter:
Verband deutscher Roma und Sinti e.V., Landesverein der Sinti in Hamburg e.V., Ökomenisches Forum HafenCity e.V., kirchliche Gedenkstättenarbeit an der KZ-Gedenkstelle Neungamme 

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