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August 2020

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IMAGINE THE CITY: BACKDROP

Ein ungewöhnlicher Ort für Kunst: Der dritte Teil des Projektes IMAGINE THE CITY ist seit dem 17. April in der Tiefgarage Am Sandtorkai zu sehen. Die Skulptur "BACKDROP" von Gerrit Frohne-Brinkmann stellt ein prähistorisches Tiefseepanorama dar, in dem unsere Vorstellungen vom Tiefseeleben vor 500 Millionen Jahren mit räumlicher Tiefe erlebbar sind. Besucht werden kann das Werk alleine oder zweit, aus der Nähe oder, falls gewünscht, auch beim Vorbeifahren im eigenen Auto.

Fremdartig anmutende Tiere wimmeln am Meeresgrund: BACKDROP stellt eine Szenerie dar, die sich vor einigen hundert Millionen Jahren unter dem Meeresspiegel geboten haben könnte.

Fremdartig anmutende Tiere wimmeln am Meeresgrund: BACKDROP stellt eine Szenerie dar, die sich vor einigen hundert Millionen Jahren unter dem Meeresspiegel geboten haben könnte.

Seit dem 17. April 2020 ist in der Tiefgarage Am Sandtorkai die Skulptur Backdrop von Gerrit Frohne-Brinkmann zu sehen, die den Blick vom Alltag auf dem Land ab- und den ältesten Lebensformen im Wasser zuwendet. Das dritte Projekt von IMAGINE THE CITY überträgt prähistorische Unterwasserlandschaften aus den vergangenen 100 Jahren mittels Airbrush-Technik auf einen raumgreifenden Paravent aus verstrebten Metallelementen. Auf dem Tiefseepanorama treffen urzeitliche, an Asseln oder Farnwedel erinnernde Tiere und Pflanzen aufeinander, deren detailliertes Aussehen der Fantasie unterschiedlicher Illustratoren entstammt.

Auf zwei Garagenstellplätzen verschränkt die Kulisse, deren angedeutete Fenster und Türen nirgendwo hinführen, beliebte maritime Gestaltungsmotive mit der Ästhetik von Jahrmarktständen. Sie zeigt, wie sich Menschen zu verschiedenen Zeiten eine Welt vorgestellt haben, in der sie selbst nicht vorkamen und entwirft eine weitere, zeitgemäße Version, die das kreatürliche Miteinander gegenüber historischer Akkuratesse bevorzugt.

BACKDROP stellt eine Szenerie dar, die sich - mit etwas Fantasie - vor einigen hundert Millionen Jahren unter dem Meeresspiegel geboten haben könnte: Fremdartig anmutende, asselähnliche Tiere wimmeln am Meeresgrund umher, vom Menschen und den anderen Lebewesen, die heute den Planeten bevölkern, keine Spur. Stellenweise wissenschaftlich korrekt, stellenweise künstlerisch interpretiert erzeugen die Größe und räumliche Tiefe der Skulptur einen einzigartigen Effekt auf den Betrachter. Das Panorama bietet dabei in seiner Breite mehr als einen interessanten Blickwinkel auf das Geschehen.

In der Reihe "IMAGINE THE CITY" war zuvor die Bee Chapel HafenCity ausgestellt worden, in welcher der kanadische Künstler Terence Koh mit zwei begehbaren Bienenstöcken auf das weltweite Bienensterben aufmerksam machte. Weiterhin zu sehen ist außerdem Public Face, die Installation eines sieben Meter hohen Smileys, welcher je nach Gesichtsausdruck der Besucher der HafenCity ein glückliches oder trauriges Gesicht zeigt. Dieser ist noch bis zum 27. September an der Kibbelstegbrücke zu sehen.

Die Ausstellung BACKDROP ist für Besucher offen und wird voraussichtlich bis April 2021 zu besichtigen sein. 

Termin
17. April 2020 bis voraussichtlich April 2021

Ort
Tiefgarage Am Sandtorkai
Zugang für Fußgänger vom Innenhof neben der Einfahrt Singapurstraße 2, 20457 Hamburg. 

Veranstalter
Kunst und Kultur in der HafenCity e.V.
Yokohamastr. 2
20457 Hamburg

Das Programm von IMAGINE THE CITY wird ermöglicht durch Mittel der HafenCity Hamburg GmbH.

Gefördert durch eine Projektpatenschaft von Dr. Anke Manigold und weiteren FörderInnen im Rahmen des Förderschwerpunkts Bildende Kunst der Hamburgischen Kulturstiftung.

Mit freundlicher Unterstützung von DC Developments GmbH & Co. KG und Contipark Parkgaragengesellschaft mbH.

Pressemitteilung zur Ausstellung

Weitere Informationen

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