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Juni 2018

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Sommerprogramm am Info-Pavillon Hannoverscher Bahnhof

Der Gedenkort in der HafenCity erinnert an Juden, Sinti und Roma, die vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden. Ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm stellt auch in diesem Sommer weider das Erinnern und Gedenken in den Mittelpunkt

Zeitzeugengespräch im Info-Pavillon (© Miguel Ferraz)

Am heutige Ort des Lohseparks standen einst Teile des Hannoverschen Bahnhofs. Von hier aus wurden zwischen 1940 und 1945 über 8.000 Juden, Sinti und Roma in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager nach Mittel und Osteuropa deportiert. Als Ort des Gedenkens an dieses dunkle Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte entsteht im und am Lohsepark der aus drei Elementen bestehende Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“.

Bis zur Eröffnung des Dokumentationszentrums finden im temporären Info-Pavillon auf dem heutigen Lohseplatz, früher Vorplatz des Hannoverschen Bahnhofs, sowie im Umkreis des Gedenkorts Veranstaltungen statt, die einen engen thematischen Bezug zu Diskriminierung, Verfolgung, Deportation und Ermordung von Juden, Sinti und Roma haben.

Programm:
Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr: "Kindheit im Nationalsozialismus als jüdisch Verfolgte Marianne"

Wilke, Pit Goldschmidt und Michael Rosenberg sprechen über ihre Kindheit und Jugend während des Nationalsozialismus. Durch ihre jüdische Herkunft waren sie Repressalien und Ausgrenzung ausgesetzt. Auch waren zahlreiche nahe Verwandte von ihnen unter den knapp 6.700 Jüdinnen und Juden, die zwischen 1941 und 1945 vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg in Ghettos und Konzentrationslager deportiert wurden. Im Gespräch geben sie Auskunft über die Folgen dieser Erfahrungen für ihr Leben bis heute und die Weitergabe der Erinnerungen in ihren Familien.
Ort: Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordkirche

Dienstag, 5. Juni 2018, 11.00 Uhr: "Zeitzeugengespräch mit Prof. Guy Stern, USA"
Prof. Guy Stern, geboren 1922 in Hildesheim, emigrierte 1937 nach zunehmenden Repressionen wegen seiner jüdischen Herkunft zu einem Onkel in die USA. Vergeblich versuchte er, auch seine Familie zu retten. Sie wurde im Warschauer Ghetto und im KZ Treblinka ermordet. Er verhörte für die US-Army deutsche Kriegsgefangene und Überläufer und fahndete für die Militärregierung in Karlsruhe nach NS-Kriegsverbrechern. Heute lebt er in Detroit/USA und ist ein international anerkannter Professor für Deutsche Sprache und Literatur, Träger der Goethemedaille und des Bundesverdienstkreuzes.
Ort: Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz, 20457 Hamburg
Veranstalter: Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien

Dienstag, 3. Juli 2018, 19.30 Uhr: "Auf Spurensuche: Recherchen in der eigenen Familie zu verfolgten und deportierten Sinti"
Knapp 1400 Sinti und Roma wurden zwischen 1940 und 1944 über den Hannoverschen Bahnhof in Ghettos und Konzentrationslager in Osteuropa deportiert. Beate Köhler und Nicole Rupprecht, deren enge Verwandte als Sinti deportiert wurden, haben sich in den letzten Jahren auf Spurensuche in der eigenen Familie begeben. Sie berichten von ihren Ergebnissen und darüber, was die Verfolgung und die Deportation ihrer Angehörigen für ihr heutiges Leben bedeutet.
Ort: Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordkirche und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Samstag und Sonntag, 8. und 9. September 2018: Tag des offenen Denkmals 2018 unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“
Informationen zum Veranstaltungsangebot am denk.mal Hannoverscher Bahnhof finden Sie ab August online auf www.denkmalstiftung.de und in den Programmbroschüren, die an zahlreichen Orten in der Stadt ausliegen werden.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Weitere Informationen:
www.hannoverscher-bahnhof.hamburg.de

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