Am Sandtorkai / Dalmannkai
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Zu den Projekten:
- Projekt 1: Am Sandtorkai 68
- Projekt 2: Ocean‘s End, Sandtorkai 66
- Projekt 3: H2O, Am Sandtorkai 64
- Projekt 4: Dock 4, Am Sandtorkai 62
- Projekt 5: China-Shipping, Am Sandtorkai 60
- Projekt 6: Harbour Cube, Am Sandtorkai 58
- Projekt 7: Am Sandtorkai 56
- Projekt 8: Bankhaus Wölbern, Am Sandtorkai 54
- Projekt 9: Am Kaiserkai 60-62
- Projekt 10: Am Kaiserkai 56
- Projekt 11: Am Kaiserkai 42-48
- Projekt 12: Am Kaiserkai 30
- Projekt 13: Am Kaiserkai 26-28
- Projekt 14: Am Kaiserkai 10-12
- Projekt 15: Am Kaiserkai 4-8
- Projekt 16: Am Kaiserkai 2/Großer Grasbrook 10
- Projekt 17: Am Kaiserkai 1/Grosser Grasbrook 12
- Projekt 18: Am Kaiserkai 3-7
- Projekt 19: Am Kaiserkai 9-19
- Projekt 20: Am Kaiserkai 23-33
- Projekt 21: Am Kaiserkai 35-45
- Projekt 22: Am Kaiserkai 47-57
- Projekt 23: Am Kaiserkai 59-71
- Projekt 24: Elbphilharmonie
Am Sandtorkai / Dalmannkai
Projekt 24: Elbphilharmonie
Eigentümer: Freie- und Hansestadt Hamburg / Privatinvestoren für Hotel, Wohnungen, Parkhaus und Sockel
Ansprechpartner: Elbphilharmonie Hamburg Bau GmbH & Co. KG
vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Projektentwickler: Adamanta (bestehend aus Hochtief Construction AG und Commerz Real AG)
Architekt: Speicher: Werner Kallmorgen, Hamburg | Umgestaltung Speicher, Konzerthalle, Hotel,
Wohnen: Herzog & De Meuron, Basel
Nutzung: Konzerthallen, Wohnen und Hotel, öffentliche Plaza, Parkhaus
Nutzer:
Entwicklungsstand: im Bau

Atemberaubender Bau, unvergleichliche Lage: Wie eine große Welle scheint die Elbphilharmonie über dem Gebäude des ehemaligen Kaispeichers A zu schweben (© ELBE&FLUT)
Besonderheiten:
Mit der Elbphilharmonie gewinnt Hamburg ein unvergleichliches Wahrzeichen: Nach Plänen des Architekten Werner Kallmorgen war der mächtige Kaispeicher A von 1963 bis 1966 als Kakaospeicher gebaut worden. Auf diesem Gebäude errichten die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron jetzt ein spektakuläres Konzerthaus. Zwar wurde das markante Speichergebäude zunächst komplett entkernt, jedoch blieben Kubatur und auch Fassaden erhalten. So entsteht ein weltweit einmaliger architektonischer Hybrid, der zudem um ein Fünf-Sterne-Hotel und ca. 45 Wohnungen ergänzt wird.
Den ehemaligen Speicher krönt künftig eine wellenförmig geschwungene, geneigte Glaskonstruktion. So verbinden sich historische Hafenarchitektur und zeitgenössische Architekturkreativität, Hafentradition und neue Identität des Stadtteils. Zwischen Bestandsgebäude und neuer Wellenkrone entsteht auf 37 Metern Höhe eine öffentliche Plaza mit fantastischem Ausblick auf den Hafen, die HafenCity, die Elbe und die Stadt.
Das entkernte Speichergebäude selbst wird zu zwei Dritteln als Parkfläche genutzt; daneben finden hier auch die Backstage-Bereiche sowie Räume für musikpädagogische Angebote Platz. Im gläsernen Neubau entstehen zwei große Konzertsäle für 2.150 bzw. 550 Besucher. Die Elbphilharmonie wird damit zu einem einzigartigen nahezu 110 Meter hohen Aufführungsort von klassischer Musik, Musik des 21. Jahrhunderts und anspruchsvoller Unterhaltungsmusik. Das Richtfest wurde im Mai 2010 gefeiert, 2014 wird die Elbphilharmonie fertiggestellt sein; schon jetzt zeigt die Kulturinstitution ihr Programm an alternativen Orten, etwa in der Katharinenkirche.
Schon mit ihren ersten Entwürfen für das Konzerthaus hatten die Architekten Herzog & de Meuron 2003 international Aufsehen erregt, realisierbar wurden ihre Pläne aber erst durch das beispiellose Engagement der Hamburger Bürger: Über 7.500 Spender und Stifter sagten bisher ihre Unterstützung für den Bau und Zuschüsse für den späteren Spielbetrieb zu.






