Luftbild des HafenCity-Gebietes

Quartiere

Metropolitanes Geschäfts- und Wohnquartier mit Weitblick

Der aufsehenerregende östliche Eingang der HafenCity wird mit seiner Nähe zum Wasser und zur grünen Insel Entenwerder auch als Wohnstandort hochattraktiv

Das Luftbild zeigt das Quartier Elbbrücken

Wolkenkratzer, Wasserflächen zu drei Seiten und der großzügige Chicago Square werden diesen zukünftigen Geschäfts- und Wohnstandort kennzeichen (© Kuhn / Fotofrizz) Bilderserie starten

Das Quartier Elbbrücken wird neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity. Spektakuläre Hochhäuser, Wasserflächen zu drei Seiten und ein großer, zentraler Platz kennzeichnen den hochverdichteten Geschäfts- und Wohnstandort.

An den Elbbrücken entstehen drei bis zu 150 m hohe Hochhäuser. Als weithin sichtbare Höhepunkte markieren sie das östliche Entree zur HafenCity und zur gesamten Stadt, ohne die Hamburger Stadtsilhouette zu beeinträchtigen. Während hier bis zu 40 Stockwerke pro Turm möglich sind, würden andernorts vergleichbar hohe Gebäude die Kirchturm-Silhouette Hamburgs stören. Auch Flächen für große Einzelhandelsnutzer können im Sockelbereich der Gebäude entstehen.

Prominenter Unternehmenssitz

Neben dem Hochhausensemble werden an der Versmannstraße überwiegend Blockstrukturen mit sechs bis sieben Geschossen realisiert. Die bauliche Fassung vor der östlich gelegenen Freihafen-Elbbrücke und den Bahngleisen bilden große 14-geschossige Solitäre. Großunternehmen können dem Quartier Elbbrücken insgesamt eine außergewöhnliche Präsenz verleihen, aber auch kleinere und wachsende Unternehmen profitieren von einer Ansiedlung. Ein breites Angebotsspektrum und die sehr gute Erreichbarkeit schaffen ein ideales Umfeld für dynamisches Unternehmens- und Stadtwachstum.

Wohnen am Wasser

Damit Wohngebäude lärmverträglich positioniert werden können, wird der Baakenhafen an seinem Ostende teilweise verfüllt. Die Neubauten können dadurch in doppelter Reihe (die Wohngebäude innenliegend) gesetzt werden. Einzelhandel, Gastronomie sowie insbesondere Büro- und Hotelnutzungen dominieren, je weiter man in den Osten des Quartiers kommt. Die höheren Gewerbebauten werden dabei die im Innenbereich liegenden Wohngebäude schützen. Durch diese intelligente Struktur werden trotz der Verkehrsbelastung, die sich durch die Brückenquerung und die Versmannstraße ergibt, lärmgeschützte Zonen geschaffen, in denen sich hervorragend wohnen lässt.

Rund um das Kopfende des Baakenhafens und den Amerigo-Vespucci-Platz entsteht somit ein dichtes Wohnquartier mit ca. 1.000 qualitätsvollen Wohnungen, das sich auch durch vielfältige und hochwertige publikumsbezogene Erdge-schossnutzungen, wie Gastronomie und Einzelhandel, entlang der Promenade und am Platz auszeichnet. Im Zuge des letzten städtebaulichen Wettbewerbs für die HafenCity, dessen Ergebnis Anfang 2015 verkündet werden soll, wird die Ausgestaltung des östlichen Hafenbeckenkopfes in Verbindung mit dem Amerigo-Vespucci-Platz weiter definiert  und damit die HafenCity auf der Ebene der städtebaulichen Gestaltung zu Ende gedacht. Nutzer des Quartiers werden hier eine noch intensivere Nähe zum Wasser als ohnehin schon in der HafenCity erleben. Es entsteht ein attraktiver Stadtraum, der aus der Verbindung mit dem Wasser als zentralem Gestaltungselement seine besondere Atmosphäre bezieht und geschickt zwischen den verschiedenen Höhenniveaus vermittelt.

U- und S-Bahnstation an den Elbbrücken

Seit Juni 2013 sind die Arbeiten an der Streckenverlängerung der U4 in Richtung Elbbrücken im vollen Gange, die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant. Im Zuge des Weiterbaus entsteht an den Elbbrücken ab 2015 auch eine neue U-Bahnstation. Der im April 2013 vorgestellte Siegerentwurf des Hamburger Büros von Gerkan, Marg und Partner (gmp) überzeugt durch eine außenliegende tragende Stahlkonstruktion mit innenliegender Glasfassade, die zu offenen Sichtbeziehungen führt und den Kontext der Elbbrücken aufnimmt. Ziel des Weiterbaus ist es auch, eine Verknüpfung mit der S-Bahn über eine neue S-Bahnhaltestelle an den Elbbrücken herzustellen.

Die städtebauliche Entwicklung des Quartiers erfolgt ab 2016 bis 2025, aber überwiegend im Anschluss an die Be-bauung des Quartiers Baakenhafen. Die Planungen für die Haupterschließungsstraßen, die Kaimauerzonen und die Flächenfreimachung haben indes bereits begonnen, zum Teil wird die Erschließung schon gebaut. So wird 2014/15 auch die Brücke Zweibrückenstraße komplett erneuert und verbreitert. Hierzu werden die Hafenbahnbrücke und die heutige Brücke Zweibrückenstraße nacheinander abgerissen und jeweils durch einen Neubau ersetzt. Anschließend werden beide Abschnitte miteinander verbunden. Eine Ebene tiefer laufen die Arbeiten an der zweiten wichtigen Komponente des Projekts: Die nördliche Schleife der Zweibrückenstraße wird entschärft und die Straße direkt an die Baakenwerderstraße angeschlossen. Durch den Neubau erhält die Zweibrückenstraße nicht nur eine breitere Durchfahrt und bessere Fahrrad- und Fußwege, sie wird künftig auch erheblich besser gegen Hochwasser geschützt sein.

Quartiersprofil

  • Größe 21,4 ha
    Gesamt BGF: 560.000 m²

  • Arbeitsplätze und gewerbliche Nutzungen
    Arbeitsplätze: ca. 13.000
    Nutzungen: Unternehmen, Büro, Dienstleistung, Hotel, Einzelhandel, Gastronomie

  • Wohnungen
    ca. 1.000

  • Entwicklungszeitraum
    2016 bis 2025