Quartiere

Zentral, abwechslungsreich und zukunftsweisend

Östlich des Magdeburger Hafens entsteht ein abwechslungsreiches Quartier mit vielen zukunftsweisenden Gebäuden und Nutzungen

(© Kuhn / Fotofrizz) Bilderserie starten

Zwischen Magdeburger Hafen, Brooktorhafen und dem Quartier Am Lohsepark entsteht ein belebtes und abwechslungsreiches Quartier, dem nicht nur die HafenCity Universität (HCU) mit 2.500 Studierenden und weitere zukunftsweisende Vorhaben ein ganz besonderes Flair verleihen. Mit seiner städtebaulichen Konzeption greift das Elbtorquartier ganz unterschiedliche Gebäudetypologien auf. Während im Süden bis zu 70 m hoch gebaut wird, entstand im Osten, anknüpfend an den Bestand der Hongkongstraße, eine rund 170 m lange Blockstruktur, die auch am Magdeburger Hafen aufgenommen wird. Zugleich wird es das erste weitgehend nachhaltige HafenCity-Quartier mit durchweg in Gold (nach dem Umweltzeichen HafenCity) zertifizierten Gebäuden sein.

Der 1879 errichtete Kaispeicher B prägt als ältestes Gebäude der HafenCity und der Speicherstadt das Entree der zentralen HafenCity, seit Sommer 2008 beherbergt er das Internationale Maritime Museum Hamburg (40). Das Speichergebäude direkt daneben (41) hat Gebr. Heinemann 2007/2008 zu seinem Unternehmenssitz umgebaut. Der Erweiterungsneubau direkt gegenüber (42) wurde im Sommer 2016 fertiggestellt, nun dockt ein gläserner Verbindungsbau das neue, nach den Anforderungen des Umweltzeichens HafenCity in Gold zertifizierte Gebäude an den bestehenden „Heinemann-Speicher“ (41) an.

Südlich der Busanbrücke eröffnete Ende 2013 mit den Elb­arkaden (43–45) eines der innovativsten und nachhaltigsten Gebäude Europas. Eine Besonderheit des nach Anforderungen des Umweltzeichens HafenCity in Gold entstandenen Komplexes ist die 170 m lange hochwassergeschützte und in das Gebäude integrierte Arkade, die parallel zur Elbtorpromenade verläuft. Auf den Dächern befinden sich Gärten und eine Spielfläche. Die insgesamt 130 entstandenen Wohnungen ermöglichen u. a. Mehrgenerationenwohnungen, Wohn- und Arbeitslofts sowie barrierefreie Seniorenwohnungen.

Mit designxport, dem wichtigsten Netzwerkort der Hamburger Designszene, der iF International Forum Design GmbH sowie der Agentur PSBZ um den renommierten Designer Peter Schmidt haben einige herausragende Kreativakteure die Elbarkaden als Standort gewählt. Sukzessive entsteht hier ein Schaufenster der Kreativbranche, in dessen unmittelbarer Nähe sich Agenturen und Start-ups ansiedeln. Der Südteil des Ensembles (45) mit den weithin sichtbaren Windrädern ist der Deutschlandzentrale von Greenpeace sowie Greenpeace Energy eG vorbehalten.

Prägend für die gesamte HafenCity ist die im April 2014 eröffnete HafenCity Universität (HCU) mit 2.500 Studierenden eingangs des Baakenhafens. Direkt nebenan erhält die HafenCity mit dem Gebäudeensemble Watermark, Freeport und Shipyard u. a. einen rund 70 m hohen und 18-geschossigen Büroturm am Wasser (52) als stilprägende Landmarke. Hinzu kommen zwei weitere Gebäude (53), die unter anderem Raum für 46 Wohnungen und für publikumsbezogene Nutzungen im Erdgeschoss bieten. Zusammen mit der HCU entsteht so auch ein öffentlicher Platz.

Weitere hervorragende Projekte, wie das Ökumenische Forum (49a) oder das Musikerhaus (50) mit teilweise schallentkoppelten Räumen, prägen das Leben im Elbtorquartier. Mit dem Stadthaushotel (48) ist hier zudem Europas größtes integratives Hotel für Menschen mit Behinderungen vorgesehen.

Quartiersüberblick

  • Größe 
9 ha
  • Gesamt-BGF 192.000 qm
  • Entwicklungszeitraum 2007 bis 2018 (Grundstück 51 als Logistikfläche für den Bau des Überseequartiers zurückgestellt)
  • Arbeitsplätze ca. 3.700
  • Gewerbliche Nutzungen Büro, Einzel­­­­­­­handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Hotel, Wissenschaft
  • Wohnungen 370