Leben

Angebote für alle – und fast rund um die Uhr

Gute Gründe für einen Besuch im Stadtteil: Zahlreiche Geschäfte, Gastronomen und Dienstleister lassen sich – vor allem in den Erdgeschosslagen – nieder. Ihre vielfältigen Angebote werden von Bewohnern, Beschäftigten sowie Besuchern gleichermaßen genutzt – und machen die HafenCity zu einer echten 24-Stunden-Stadt

Foto zeigt die Marco-Polo-Terassen mit Spaziergängern

Bei den vielen gastronomischen Angeboten im Quartier Am Sandtorkai / Dalmannkai versorgen sich Bewohner und Beschäftigte mit allerhand Köstlichkeiten (© Marco A. Arellano HCH) Bilderserie starten

Viele der über 80.000 Menschen, die die HafenCity künftig pro Tag besuchen werden, kommen wegen der zahlreichen Geschäfte, Gastronomen und Dienstleister. Manche Besucher wollen beispielsweise schnell für den täglichen Bedarf einkaufen oder ausgiebig shoppen, andere sind mit Freunden auf ein paar Drinks oder zum Dinner verabredet, wieder andere haben einen Termin beim Friseur oder beim Facharzt. Für Hamburger und Hamburg-Touristen wird der Kurztrip in die HafenCity so selbstverständlich wie ein Bummel durch die bestehende Innenstadt. Zukünftig treffen rund 45.000 im Stadtteil Beschäftigte und um die 14.000 HafenCity-Bewohner in Läden, Bistros, Cafés, Restaurants, Galerien und Veranstaltungsflächen auf eine sich auf den Tag und Abend verteilende große Besucherzahl.

Überwiegend werden diese publikumswirksamen Nutzungen in den Erdgeschossen angesiedelt. So sind großstädtische Einkaufserlebnisse im urbanen Kontext garantiert. Für Gastronomen stehen teilweise auch noch Flächen in den eine Ebene tiefer gelegenen Sockelgeschossen zur Verfügung. Bistros, Cafés oder Bars lassen sich hier direkt an den belebten Promenaden oder Plätzen ansiedeln. Wenn es das Wetter erlaubt, öffnen die Gastronomen ihre Freiluftterrassen und laden somit dazu ein, bei malerischem Wasserblick vom ebenso aufregenden wie anstrengenden Einkaufsbummel zu entspannen. Rapide wächst auch die Zahl der Gastronomen mit Angeboten aus verschiedensten Ländern.

Im Überseequartier entsteht derzeit das mischgenutzte kommerzielle Herz der gesamten HafenCity. Große Ankernutzer im Einzelhandel, neue Entertainmentangebote, darunter ein großes Multiplex-Kino mit über zehn Sälen und 2.700 Sitzen, ein attraktives integriertes Kreuzfahrtterminal und nicht zuletzt eine neue Waterfront mit architektonisch herausragenden Gebäuden werden im Überseequartier zu allen Jahreszeiten für eine hohe Besucherfrequenz sorgen, die auch unter der Woche und in den Abendstunden nicht abebbt und somit großes Potenzial hat für eine durchweg belebte „24-Stunden-Stadt“. 

Vor allem durch die offene städtebauliche Struktur, ohne Klimagrenzen und ohne ein klares „Innen“ und „Außen“, wird das gesamte Überseequartier eine hohe integrative Kraft für die ganze HafenCity entfalten und eine spürbare Vernetzungswirkung haben. Nicht nur die Laufbeziehungen zwischen Elbphilharmonie, Kaiserkai, Strandkai und Überseequartier gewinnen. Alle Institutionen in der HafenCity, die Museen, der Lohsepark und die gesamten Einzelhändler profitieren von einer erhöhten Grundfrequenz. Denn die offene Struktur inspiriert auch Kunden, die primär zum Einkaufen kommen, dazu, den Stadtteil insgesamt zu erkunden. 

Denn auch wenn Einzelhandel und Gastronomie vor allem im Überseequartier konzentriert sein werden, auch in den anderen Quartieren sind zahlreiche Erdgeschossflächen für Geschäfte, Restaurants, Cafés oder Bars reserviert. Nur ihre Profilierung ändert sich je nach Quartier und Lage. Auf dem durch seine überwiegende Wohnnutzung charakterisierten Dalmannkai etwa dienen viele kleinteilige Angebote der Nahversorgung von Bewohnern oder Beschäftigten.

Manche Geschäfte, Restaurants, Cafés oder Bars fügen sich auch exakt in die Konzeptionierung ihrer Immobilien oder ihrer Nachbarschaft ein. So bietet das Erdgeschoss des Designzentrums designxport hamburg im Elbtorquartier unter anderem einen Design-Shop. Der Konsumgüterkonzern Unilever nutzt seine Erdgeschossflächen auf dem Strandkai, um sich mit einem Dove-Spa, einer Langnese-Eisdiele und einem weiteren Markenshop dem Stadtteil – und damit seinen Kunden – zu öffnen.

Das Meßmer Momentum führt auf dem Dalmannkai in die Welt des Tees ein und spiegelt so wie auch weitere Projekte die Geschichte seines Standorts als weltweitem Warenhandelsplatz für Tee und Kaffee wider. In der International Coffee Plaza etwa eröffnen am Sandtorpark verschiedene Cafés, Röster, Feinkost-Geschäfte oder auch Anbieter hochwertiger Espresso-Maschinen.

Einzelhändler und Gastronomen sind in der HafenCity also genauso Träger von Innovation wie viele andere Nutzer des Stadtteils. Mit dem Stadtteil wird das Angebot der bestehenden Innenstadt nicht nur quantitativ erweitert, sondern konsequent qualitativ weiterentwickelt.