Strandkai
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Zu den Projekten:
- Projekt 59: Unilever Deutschlandzentrale
- Projekt 58: Marco-Polo-Tower | Hübenerstraße 1
- Projekt 34/14: Cruise Center HafenCity | San-Francisco-Straße 12-14
- Projekt 55: Wohnen / Dienstleistung / Gastronomie
- Projekt 56: Wohnen / Dienstleistung / Gastronomie
- Projekt 57: Wohnen / Dienstleistung / Gastronomie
- Projekt 60: Hübenerstraße
- Projekt 61: Büro/ Dienstleistung/ Einzelhandel/ Gastronomie
Quartiere
In bester Lage: Wohn- und Arbeitsorte am Wasser
Von Wasser und Park umgeben, bietet der Strandkai spektakuläre Aussichten sowie beste Lagen für Wohnungen und herausragende Bürogebäude wie die Unilever-Zentrale
Ein Riesenrad bot im Sommer 2012 erneut eine überragende Perspektive auf den Marco-Polo-Tower und die Unilever-Zentrale, beides mehrfach prämierte Gebäude mit direkter Lage am Elbstrom. (© Kuhn / Fotofrizz) Bilderserie starten
Der Strandkai prägt die südliche, von den Elbbrücken einsehbare Stadtsilhouette Hamburgs. Grundstruktur seiner Blockrandbebauung sind Ensembles mit sechs bis sieben Geschossen, in die hohe Turmaufsätze und Einzeltürme integriert oder auch frei stehend gebaut werden. Die Gebäude gewähren spektakuläre Ausblicke: stromabwärts über die Elbe, im Süden über den Hafen, im Norden und Westen über den Grasbrookhafen, die HafenCity und die innere Stadt.
Den städtebaulichen Wettbewerb für die zehn Baufelder hatte Böge Lindner Architekten (Hamburg) gewonnen. Im südöstlichen Bereich des Quartiers überwiegen Büroflächen für moderne Dienstleistungen – auf Wohnungen wird hier wegen des nahen Kreuzfahrtterminals verzichtet. Wohnungen entstehen mehrheitlich am Grasbrookpark, die besonders exponierten Lagen der Kaizunge sind sogar bis auf das Erdgeschoss exklusiv zum Wohnen reserviert.
Ausgezeichnete Nachhaltigkeit
Als erster Hochbau entstand südlich der Marco-Polo-Terrassen ein vielfach prämiertes Ensemble aus Bürogebäude und Wohnturm. Beide Gebäude wurden vom Stuttgarter Büro Behnisch Architekten Entworfen. Den Bürokomplex (59) nutzt seit Sommer 2009 der Konsumgüterkonzern Unilever mit seiner Zentrale für die deutschsprachigen Länder. Auf den 25.000 m2 BGF arbeiten insgesamt 1.200 Mitarbeiter. Der Neubau zeichnet sich auch durch seine ökologische Nachhaltigkeit aus. Als erstes Bürogebäude wurde er 2011 mit dem Umweltzeichen HafenCity in Gold zertifiziert. Schon im Juli 2009 hatte die Unilever-Zentrale den BEX Award für eine besonders nachhaltige, innovative und effiziente Architektur gewonnen, im November 2009 folgte bei den World Architecture Awards in Barcelona die Auszeichnung als bestes Bürogebäude der Welt. Der Bund Deutscher Architekten und Architektinnen Hamburg würdigte das Gebäude mit dem 1. Preis für die Baujahre 2008–2010, zudem erhielt es den von den Zeitungen „Welt“/„Welt am Sonntag“ ermittelten Publikumspreis. Das Bürogebäude beeindruckt in seinem Inneren mit einem lichtdurchfluteten Atrium, einer offenen Bürostruktur und einer horizontalen Vernetzung der Arbeitsplätze. Durch das Erdgeschoss führt ein öffentlicher Stadtraum mit Geschäften, der die Marco-Polo-Terrassen mit der neu gestalteten Kaipromenade am Elbufer verbindet. Den Zugang zur Elbe inszenieren die Elbterrassen.
„Immobilien-Oscar“ für den Marco-Polo-Tower
Wie die Unilever-Zentrale wurde auch der benachbarte Marco-Polo-Tower (58) mit 58 Wohnungen mehrfach ausgezeichnet. Mit dem MIPIM-Award gewann der Wohnturm gewissermaßen den „Immobilien-Oscar“ 2010 in der Kategorie Residential Developments, im Jahr davor hatte er den European Property Award als Bestes Hochbauprojekt erhalten. Das Gesamtensemble wirkt als Landmarke: Mit seinen ineinander verschränkten Stockwerken ist der 55 m hohe Wohnturm weithin sichtbar.
Auf dem östlichen Areal direkt daneben wird das Immobilienunternehmen Engel & Völkers bis 2015 einen neuen Firmensitz bauen. Etwa die Hälfte der bis zu 22.000 m2 BGF in dem Komplex (60) ist für Wohnungen und publikumsbezogene Nutzung vorgesehen. Die Wohnungen entstehen sowohl auf der Südseite, als auch in dem 15-geschossigem Turm auf der Nordwestseite. Im Erdgeschoss ist eine öffentliche Fläche mit Gastronomie vorgesehen. Darüber hinaus will Engel & Völkers einen hochwertigen Ausstellungs- und Präsentationsbereich für seine Aktivitäten im Bereich Immobilien und Yachten einrichten. Nachdem sich das New Yorker Architekturbüro Richard Meier & Partners im Wettbewerb gegen die Mitbewerber Foster + Partners (London) und Zaha Hadid (London) durchsetzen konnte, sollen die Bauarbeiten Anfang 2014 beginnen. Weiter östlich wird das provisorische Kreuzfahrtterminal in absehbarer Zeit durch ein neues Gebäude ersetzt.
Wohnen an der Kaispitze
Westlich neben dem Unilever-Haus, an der Spitze des Strandkais, sollen auf den dortigen drei Grundstücken (55–57) bis 2015/2016 insgesamt rd. 430 Wohneinheiten entstehen. Geplant sind Blockrandtypologien und zwei städtebauliche Akzente setzende Wohntürme. Im Erdgeschoss findet auf mehr als 1.000m2 das Kinderkulturhaus Platz. Da überdies weitere publikumsbezogene Nutzungen hinzukommen sollen, wird der Strandkai sowohl ein privater Ort des Wohnens, als auch in besonderem Maße ein öffentlicher Ort für alle Hamburger und Besucher sein.
Quartiersprofil
- Größe 8,4 ha
Gesamt BGF: 242.000 m2 - Arbeitsplätze und gewerbliche Nutzungen
Arbeitsplätze: ca. 4.770
Nutzungen: Büro, Hotel, Einzelhandel, Gastronomie - Wohnungen
560 - Besondere Einrichtungen
Kreuzfahrtterminal (provisorisch), Kinderkulturhaus - Entwicklungszeitraum
2005 bis 2020







