Quartiere

Hochkomplexe Vielfalt in zentraler Lage

Während der nördliche Überseeboulevard zunehmend urbane Qualitäten entwickelt, schreitet die Realisierung des südlichen Areals im Herzen der HafenCity erfolgreich voran

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Das Überseequartier ist das großstädtischste und zugleich besucherintensivste Quartier der HafenCity. Hier alleine entstehen gut 6.100 Arbeitsplätze. 23 Prozent der Flächen sind Einzelhandelsflächen, dazu kommen Flächen für Gastronomie, Entertainment, Büro, ein vertikales, integriertes Kreuzfahrtterminal und unterschiedlichste Hotelnutzungen mit rund 1.150 Zimmern sowie 1.100 (z.T. geförderte) 
Wohnungen.

Der Nordteil des Quartiers ist bis auf ein Grundstück bereits seit 2010 weitgehend fertiggestellt, hier haben sich schon heute mehr als zwei Dutzend Boutiquen, Geschäfte und Gastronomiebetriebe angesiedelt (darunter ein großer Frischemarkt, ein Bioladen, eine Drogerie und eine Post für die Nahversorgung), über 340 Wohnungen sind bezogen und knapp 33.000 qm Büroflächen entstanden. Grundlage ist ein städtebauliches Gesamtkonzept international renommierter Architekten auf Basis des von Trojan Trojan + Partner entwickelten städtebaulichen Entwurfs. Die öffentlichen Räume des gesamten Überseequartiers und die Flächen rund um den Magdeburger Hafen werden nach einem Konzept von Beth Galí mit ihrem Büro BB+GG arquitectes realisiert. Auf der letzten noch freien Fläche (34/15 & 16) entsteht die Astor Kino Lounge als ­Premium-Kino mit mehr als 440 Plätzen, das Pierdrei-Hotel, 219 z. T. geförderte Mietwohnungen sowie kleinere Long-Stay-Apartments. Das Alte Hafenamt (34/5), eines der wenigen erhaltenen Bestandsgebäude der HafenCity, wurde nach umfassenden Umbauarbeiten im März 2016 als hochwertiges Hotel mit Gastronomie und Fitness-Konzept neu eröffnet.

Im südlichen Überseequartier herrscht seit der Übernahme der Gesamtentwicklung und Realisierung durch Unibail-Rodamco Aufbruchsstimmung. Auf rund 260.000 qm entsteht seit April 2017 ein innenstädtischer Einzelhandels-, Gastronomie-, Freizeit-, Dienstleistungs- und Wohnschwerpunkt als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Angeboten in der City. 



Auch wenn das Nutzungskonzept und die städtebauliche Struktur des südlichen Überseequartiers erkennbar an die ursprüngliche Planung anknüpfen, wurde der Neustart genutzt, durch neue Elemente wesentlich bessere Voraussetzungen für einen langfristig erfolgreichen Betrieb als mischgenutztes kommerzielles Herz der HafenCity zu schaffen. Große Ankernutzer im Einzelhandel, neue Entertainmentangebote, darunter ein großes Multiplex-Kino mit über zehn Sälen und 2.700 Sitzen, ein hochleistungsfähiges und attraktives Kreuzfahrtterminal und nicht zuletzt eine neue Waterfront mit architektonisch herausragenden Gebäuden werden im Überseequartier zu allen Jahreszeiten für eine hohe Besucherfrequenz sorgen, die auch unter der Woche und in den Abendstunden nicht abebbt und somit großes Potenzial hat für eine durchweg belebte „24-Stunden-Stadt“. Vor allem durch die offene städtebauliche Struktur, ohne Klimagrenzen und ohne ein klares „Innen“ und „Außen“, wird das gesamte Überseequartier eine hohe integrative Kraft für die ganze HafenCity entfalten und eine spürbare Vernetzungswirkung haben.

Quertiersübersicht

  • Größe 14 ha
  • 
Gesamt-BGF ca. 410.000 qm
  • Entwicklungszeitraum 2007 bis 2017 (Nordteil), 2017 bis 2021 (Südteil), 2021 bis 2023 (zwei nachlaufende Gebäude)
  • Wohnungen ca. 1.100
  • Besondere Einrichtungen Altes Hafenamt, U4-
Station Überseequartier, 
vertikal strukturiertes Kreuzfahrtterminal (2021), Großraumkino (2021), Premium-Kino (2018)
  • Arbeitsplätze (Vollzeit) Einzelhandel: ca. 1.900, Büro: ca. 3.200, Kultur/Entertainment: 
ca. 150, Hotels: ca. 550, Gastronomie: ca. 300, Kreuzfahrtterminal: ca. 40; insgesamt: ca. 6.140

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