Quartiere

In bester Lage: Wohn- und Arbeitsorte am Wasser

Eine direkte Elblage mit sieben Hochpunkten sorgt für spektakuläre Aussichten aus attraktiven Wohnungen und herausragenden Bürogebäuden 

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Der Strandkai prägt die südliche, schon von den Elbbrücken einsehbare Stadtsilhouette Hamburgs und markiert zusammen mit der Elbphilharmonie das unverwechselbare Gesicht der HafenCity an der Elbe. Grundstruktur des nach einem städtebaulichen Entwurf von Böge Lindner Architekten aus Hamburg entstehenden Quartiers ist eine Blockrandbebauung und sechs ergänzende, 55 bis 60 m hohe Wohngebäude sowie ein ebenso hoher Büroturm am Wasser. Während im südöstlichen Bereich des Quartiers gegenüber vom Kreuzfahrtterminal an der Elbe Büroflächen für moderne Dienstleistungen überwiegen, entstehen Wohnungen mehrheitlich am Grasbrookpark sowie auf der (bis auf die Warftgeschosse) sogar exklusiv für Wohnnutzung reservierten exponierten Kaizunge (55–57).

Als erster Hochbau wurde südlich der Marco-Polo-Terrassen im Sommer 2009 ein von Behnisch Architekten (Stuttgart) entworfenes Ensemble aus Bürogebäude und Wohnturm vorgezogen. Das Ensemble aus dem ca. 60 m hohen Marco-Polo-Tower (58) mit seinen ineinander verschränkten Stockwerken sowie dem benachbarten Unilever-Gebäude (59) mit der auffälligen polygonalen Vorhangfassade war eine der ersten weithin beachteten Landmarken der HafenCity und wurde international vielfach prämiert. Der Bürokomplex von Unilever zeichnet sich durch besondere Nachhaltigkeit aus: 2011 war er das erste Bürogebäude, das mit dem Umweltzeichen HafenCity in Gold zertifiziert wurde. Das auch außerhalb der Büroarbeitszeiten für jeden frei zugängliche Erdgeschoss ist Teil des öffentlichen Stadtraums, der die Marco-Polo-Terrassen mit der Kaipromenade am Elbufer und den Elbterrassen verbindet.

In östlicher Richtung haben die Quantum Projektentwicklung GmbH und die Engel & Völkers Development GmbH Mitte 2018 nicht nur die neue Engel & Völkers-Firmenzentrale (60) fertigstellt: Zu dem Ensemble nach Plänen des New Yorker Pritzker-Preisträgers Richard Meier gehören auch ein exklusiver Turm mit Eigentumswohnungen, Mietwohnungen sowie publikumswirksamen Nutzungen.

Weiter östlich werden die letzten unbebauten Strandkai-Grundstücke (61, 62 & 63) bis 2022 für den Betrieb des provisorischen Kreuzfahrtterminals benötigt, das 2021/22 durch das neue Terminal im benachbarten Überseequartier ersetzt wird.

Auf der Kaizunge des Strandkais (55–57) werden derzeit fast 500 Wohneinheiten gebaut, darunter auch viele Genossenschafts- und mietpreisgedämpfte Wohnungen. In den Erdgeschossen entstehen mit dem öffentlichen KinderKulturHaus sowie den Märchenwelten außergewöhnliche Kulturnutzungen sowie Gastronomie. Während die vorderen 93 m der Kaispitze frei von Bebauung bleiben und öffentlicher Stadtraum werden, erhält die westliche HafenCity hier eine neue, rund 700 Meter lange, nahezu weiße Stadtansicht zur Elbe, die sich anschließend nahtlos über die gesamte zentrale und östliche HafenCity bis hin zu den Elbrücken erstrecken wird.

Quartiersübersicht

  • Arbeitsplätze ca. 4.770
  • Gewerbliche Nutzungen Büro, Hotel, Einzelhandel, 
Gastronomie
  • Wohnungen 733
  • Größe 
6,9 ha
  • Gesamt-BGF 266.000 qm
  • Entwicklungszeitraum 2005 bis 2025 (z.Zt. blockierte Baufelder 61–63)