Stadträume

Stadt der Plätze, Parks 

und Promenaden

Die HafenCity transformiert innerhalb von gut drei Jahrzehnten einen ehemals reinen Arbeitshafen, der zuvor trotz der kleinen Entfernung von unter einem Kilometer zum Hamburger Rathaus getrennt durch Zollzäune einen nicht ansatzweise urbanen Stadtraum mit sozialen, kulturellen und politischen Entfaltungsmöglichkeiten darstellte. Aus rauen Hafenbecken, Transportanlagen, Lagerschuppen und Anlagen von Kraftwerken bis zur Kaffeedämpferei wird eine durch hohe Urbanität gekennzeichnete neue Innenstadt. In dieser wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gewohnt sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten nachgegangen. Dies bedarf neuer Aufenthalts- und Begegnungsqualität. Diese entstehen durch eine Vielzahl öffentlicher Stadträume mit hochwertigen neuen Promenaden, Plätzen, Terrassen und Parkanlagen – oft mit einem direkten Bezug zur Elbe.

Sieben ästhetisch funktionale Entwürfe von insgesamt sechs renommierten und international tätigen Landschaftsarchitekturbüros prägen die Freiräume der HafenCity. Zwei Entwürfe prägen den schmalen Übergangsbereich zwischen Speicherstadt und Sandtorhafen (Bendfeldt, Herrmann & Franke aus Kiel) sowie zwischen Speicherstadt, Brooktor-  und Ericusgraben (WES, Hamburg). Für die Qualität der öffentlichen Räume der westlichen und zentralen HafenCity sind die großflächigen und quartiersübergreifenden Entwürfe von EMBT (Barcelona) und Beth Galí (Barcelona) verantwortlich. Den Lohsepark als zentralen Park der HafenCity einschließlich Gedenkort des denk.mal Hannoverscher Bahnhof wurden von Vogt aus Zürich entworfen, während die Freiräume der gesamten östlichen HafenCity bis zu den Elbbrücken auf zwei aufeinanderfolgende Wettbewerbserfolge von Atelier Loidl (Berlin) zurückzuführen sind.

Neue Stadttopographie

Auf verschiedenen Ebenen entstehen in der HafenCity ganz besondere öffentliche Räume, die auf einer neuen Topographie unter Einbezug der Wasserflächen aufbauen. Die HafenCity-spezifische Warftlösung als Hochwasserschutzkonzept bietet dabei für die öffentlichen Räume wichtige Potenziale. Neben dem Erfordernis des Hochwasserschutzes wird die ehemals homogene Topographie des Hafens zu einer vertikalen Drei-Ebenen-Topographie weiterentwickelt. Das ermöglicht zusätzliche Differenzierungen und prägt den Raum deutlich: Neben dem Warftniveau als neuer „Stadtebene“ entwickelt sich aus der vormaligen Hafenebene die jetzige Promenadenebene.  Auf dem Wasser ergänzt in einigen Hafenbecken eine tidegeprägte Ebene aus schwimmenden Wasserplätzen wie der großflächigen Pontonanlage des Traditionsschiffhafens oder verschiedene Schiffsanleger den Stadtraum.

Eine wesentliche Qualität der neuen Topographie liegt in der Vielzahl der Übergänge zwischen diesen einzelnen Ebenen und den daraus entstehenden Freiraumtypologien mit Parkanlagen, Stadt- und Quartiersplätzen sowie einem 10,5 km langen Promenadensystem. Die unterschiedlichen Höhen bieten vielfältige Anreize zum spielerischen Umgang mit den Verbindungen. Plätze wie der zentrale Dar-es-Salaam-Platz oder der östliche entstehende Amerigo-Vespucci-Platz sind fast unmerklich geneigt oder verzahnen wie die Magellan-Terrassen und die Marco-Polo-Terrassen raffiniert barrierefreie Rampen und Treppen in ihr Nutzungskonzept. Doch nicht nur die Kopfenden der Hafenbecken verdeutlichen den Reichtum an Ideen für die flexible und multifunktionale Topographie der HafenCity. An nahezu allen Orten lassen sich intelligente und kreative Lösungen finden, die letztendlich dem Nutzer einen Stadtraum bereitstellen, der überaus flexibel verwendbar ist und neben der Aufenthaltsqualität auch schnelle und kurze Wege ermöglicht.

Plätze und Promenaden

Am Sandtorhafen ist den Architektinnen und Architekten von EMBT ein durch die Bebauung gefasstes Freiraumensemble mit grandioser Aussicht gelungen, welches eine topographisch lineare Abfolge vom Sandtorpark auf hochwassergeschütztem Niveau über den differenziert abgestuften Stadtplatz der Magellan-Terrassen bis zur Pontonanlage des Traditionsschiffhafens als tidebeeinflussten Wasserplatz bietet.  Die Entwicklung der Freiräume um den Magdeburger Hafen haben das Hafenbecken zu einem Wasserplatz in zentralster Lage der HafenCity transformiert. Auf der einen Seite befindet sich die Osakaallee als grüner Boulevard mit Stützwänden, Rasenböschungen, variierenden Treppenanlagen und einem Ladenlokal in der Warftkonstruktion. Gegenüber befindet sich ein Stadtplatz vor dem Maritimen Museum sowie Promenade und Stadtloggia entlang des Projektes Elbarkaden. Die Busanbrücke verbindendet als Platzfläche beide Seiten.

Mehrere kleine Quartiersplätze gehören mit Gastronomie- und Einzelhandelsangeboten in den Erdgeschossen zu den zentralen öffentlichen Orten innerhalb des Stadtraums und übernehmen wichtige Kommunikations- und Vernetzungsfunktionen. Der städtisch geprägte Entwurf des Atelier Loidl für das östlichste HafenCity-Quartier Elbbrücken führt die Backsteinästhetik Hamburgs weiter und wertet vor allem den entstehenden Amerigo-Vespucci-Platz als Abschluss des Baakenhafens zu einem neuen Zentrum im Osten auf. Der größte Platz der HafenCity wird zu einem robusten, flexibel für Veranstaltungen nutzbaren Areal. Die topografisch geformte und sanft geneigte Platzlandschaft ist gleichzeitig die Fortführung der Freiraumgestaltung des benachbarten Quartiers Baakenhafen. Das dortige Ensemble aus Baakenpark und Promenaden wird durch die Weiterführung der ziegelroten Warftwände unterstützt, die auf dem Platz geschickt in der ansteigenden Topographie aufgehen und dabei unterschiedliche Funktionen wie Gehstufen, Sitzstufen und Rampen integrieren.

Da innerhalb des Warftgeschosses der Gebäude die Stellplätze organisiert sind, kommen die Stadt- und Straßenräume mit einem Minimum an Parkflächen im öffentlichen Raum aus. Oberirdisches Parken wird reduziert und Straßenräume sind primär Bewegungs- und Grünräume und weniger Autoabstellräume. Zudem bildet sich eine neue horizontale Raumfolge aus. Sie besteht aus der Verknüpfung des öffentlichen Raums (städtische Straßenräume und Quartiersplätze), des privaten, aber öffentlich nutzbaren Raums (Quartierspassagen und -plätze) und des öffentlichen Raums am Wasser (Promenaden und Stadtplätze, frei von motorisiertem Verkehr). Während die Straßenräume zumeist auf beiden Seiten von Hochbauten gesäumt sind, werden die öffentlichen Räume auf Hafenniveau durch Gebäude und Wasserflächen gefasst. Somit entstehen einerseits urbane, andererseits wasserbezogene öffentliche Räume.

Durch die bewusst gesetzte stadträumliche Verteilung von bebauten und unbebauten Flächen entsteht eine inhaltliche Differenzierung der Freiräume zur Steuerung der Nutzungsintensität sowie eine herausragende ästhetische und funktionale Gestaltung des gesamten Stadtraums. Erst im Zusammenspiel erzeugen diese verschiedenen Ebenen unterschiedliche Handlungsfelder, um öffentlichen Raum physisch zu bestimmen, ihn für eine soziale Alltagspraxis vorzubereiten sowie die Möglichkeit sozialer Begegnungskapazitäten vorzusehen. Wesentlich ist dabei das Zusammenspiel von öffentlichen Räumen und privaten, aber öffentlich nutzbaren Räumen. Vielerorts gehen öffentliche Promenaden und Plätze in öffentlich nutzbare, dabei aber private Räume über – ohne dass der Nutzer überhaupt Einschränkungen wahrnimmt.

Grüne Freiflächen

Der Sandtorpark und Grasbrookpark (EMBT) sind als grüne kleinteilige Quartiersparks der westlichen HafenCity und als Weiterführung der Hafenköpfe und Stadtplätze entwickelt und als modellierter Erholungspark bzw. intensiv genutzter Spielpark bei Bewohnern, Beschäftigten und Besuchern über die Grenzen der HafenCity hinaus beliebt. Weitreichende stadträumliche, soziale und ökologische Funktionen erfüllt der nach Entwurf von Vogt (Zürich) entstandene zentrale Lohsepark. Die mit 4,4 ha größte zusammenhängende Grünanlage der HafenCity präge großzügige, von einem lockeren Wegenetz durchzogene Rasenflächen. Sitzgruppen, Spiel- und Sportmöglichkeiten laden zum Verweilen, zu Treffen und Aktivitäten ein. An den Längsseiten schließen Bastionen genannte Terrassen zur Straße auf und verbinden die Grünfläche barrierefrei mit den umgebenden städtischen Quartieren. Gleichzeitig vermitteln sie zwischen bebauten Strukturen und Freiraum.

Der Lohsepark bietet drei Höheniveaus, die auf unterschiedlichste Art und Weise verzahnt und verschachtelt sind und zum Teil fließend ineinander übergehen. Mit einer naturnahen Uferböschung im Norden und einer öffentlichen Freitreppe im Süden werden die Übergänge zu den Promenaden und Wasserlagen definiert.  Im Inneren des Parks führen „Bastionen“ genannte Plätze den angrenzenden Stadtraum in den Park hinein. Von der niedrigeren Parkebene gelangt man auf die historische Ebene des Gedenkorts des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs. Behutsam und eindrucksvoll integriert der Park mit dem dreiteiligen „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ den wichtigsten innerstätischen Gedenkort zur Hamburger Deportationsgeschichte. Der Deportationsort von über 8.000 namentlich bekannten Juden, Roma und Sinti umfasst neben einem zentralen Gedenkort am historischen Bahnsteigrelikt des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs eine begehbare so genannte „Fuge“. Diese durchquert die Grünanlage und zeichnet eindrücklich den historischen Gleisverlauf vom ehemaligen Bahnhofsvorplatz bis zum denkmalgeschützten Relikt des Bahnsteigs mit den Namenstafeln der Opfer nach.

Der Lohsepark wird als grüne städtebauliche Fortsetzung des heute nur noch in Teilen grünen Innenstadtrings über den Baakenhafen mit dem Park Baakenhöft an der Elbe weitergeführt und geht in die grüne Promenade am Kichenpauerkai über. Die Uferzone wird rund 30 m breit und über einen Kilometer lang. Sie schafft im Osten eine stadträumliche Anbindung an die grüne Elbinsel Entenwerder. Der topographische Höhepunkt ist in der östlichen HafenCity im Baakenpark zu finden. Auf der Grundlage eines Entwurfs vom Atelier Loidl (Berlin) ragt der Baakenpark nicht nur physisch mit dem 15 m hohen Himmelsberg aus der Umgebung heraus. Die künstlich aufgeschüttete 1,5 ha große Spiel- und Freizeithalbinsel mit naturnahmen Uferböschungen im tidebeeinflussten Baakenhafen sorgt mit der angrenzenden Brücke für eine eindrucksvolle räumliche Integration beider Landlagen der Quartiere. Darüber hinaus ist sie ein unverwechselbares neues Landschaftselement, das sich überzeugend in das Hafenmilieu einpasst. Durch die ausgefallene Form und Topographie der Insel sind vielfältig nutzbare Freiräume für verschiedene Nutzergruppen und ein ganz besonderer Spielplatz für Kinder entstanden.

Stadtnatur

Gemeinsames Merkmal aller Freiraumentwürfe der HafenCity ist die Transformation des ehemaligen steinernen Hafenareals in einen grünen Stadtraum mit zahlreichen Baumpflanzungen. Insgesamt werden in der HafenCity bis zum Abschluss der Entwicklung über 3000 neue Bäume gepflanzt. Sie finden sich nicht nur in den grünen Parkanlagen wie dem Lohsepark, in dem über 530 Bäume aus 26 Arten gepflanzt wurden. Auch die neu entstandenen Stadt- und Quartiersplätze sowie die als Promenaden entwickelte ehemalige Kaiebene der Hafennutzung sind mit zahlreichen verschiedenen Baumarten bepflanzt. Sie geben den Wasserlagen und Promenaden einen grünen Saum und sorgen so für qualitätvolle Freiräume und ein verbessertes Mikroklima in der Stadt. Die Straßenräume mit zahlreichen neuen Bäumen werden ebenso qualitativ hochwertig gestaltet und tragen entscheidend zum grünen Charakter des Stadtteils am Wasser bei. Allein die Straßenräume umfassen mit Abschluss der Entwicklung des Stadtteils über 2000 neue Bäume.

Die Auswahl geeigneter Straßenbaumarten beruht auf der Arbeit eines Baummasterplans der Landschaftsarchitekten Lohaus Carl (Hannover). Der Baummasterplan beinhaltet Arten, die den Extremstandorten mit Auffüllungsböden und somit trockenen und windigen Stadtklimabedingungen unter Berücksichtigung weiterer klimatischer Veränderungen Rechnung tragen und einen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität in der Stadt leisten. Je nach Bedeutung und Straßengröße wurden die Anzahl der Baumreihen, und die Stellung in versetzter oder Rasterpflanzung definiert. So wurden die großen Erschließungsstraßen der HafenCity als drei- und zum Teil vierreihige Alleen mit grünen Mittelstreifen bepflanzt. Die im Rahmen der Masterplanung ausgewählten Baumarten sind vorwiegend Bäume mit lichten Kronen und feinem, meist fiederblättrigem Laub, die für die schwierigen Standorte geeignet sind. So wurden die Verbindungsachsen zur Speicherstadt und der vorhandenen Innenstadt vorwiegend mit dem Japanischen Schnurbaum (bot. Styphnolobium japonicum) bepflanzt. Die Versmannstraße wird durch eine dreireihige Allee aus Zerreichen (bot. Quercus cerris) gesäumt.  In den Quartiersstraßen finden sich unter anderem Eschen (bot. Fraxinus angustifolia ‚Raywood‘), verschiedene Robinienarten (bot. Robinia pseudoacacia ‚Unifolia‘, Robinia pseudoacacia ‚Semperflorens‘) oder der Lederhülsenbaum (bot. Gleditsia triacanthos).

Neben der intensiven Alltagsnutzung der Freiräume in der HafenCity verfolgen die Konzepte insbesondere im Lohsepark und in der östlichen HafenCity auch die Förderung von Stadtnatur und Biodiversität. Grüne Uferböschungen am nördlichen Lohsepark und am Baakenpark schaffen weiche Übergänge zu den tidebeeinflussten Wasserwechselzonen der Hafenbecken. Durch die wechselnden Wasserstände und Vegetationsansiedlung mit Simsen, Tideröhricht und Uferstauden entwickelt sich eine zunehmend artenreichere Flora und Fauna - ein Stück Stadtnatur im innerstädtischen Raum. Gleiches gilt für extensiv gepflegte und wenig genutzte Wiesenbereiche innerhalb der Parkanlagen. Die im Lohsepark angelegte „eingeschlossene Wildnis“ ist ein Naturraum inmitten der urbanen Parkanlage. Die angelegte und umzäunte Pflanzung aus heimischen Gehölzen bleibt sich selbst überlassen, es erfolgt keine Pflege der Vegetation und: Der Mensch bleibt hier draußen! Der Gedenkort im Lohsepark beinhaltet neben dem Gestaltungskonzept ein weiteres Stück Stadtnatur. Die ehemaligen Gleisanlagen sind mit Schotterflächen belegt und Initialpflanzungen versehen. Pionierpflanzen wie Birken, Robinien, Wildrosen und Schmetterlingsflieder entwickeln sich weiter und prägen den Raum. 

Mit dem Lohsepark und dem Baakenpark sind auch Obstbäume in die öffentlichen Parkanlagen und die Innenstadt eingezogen. Apfel- und Kirschbäume bereichern das Pflanzkonzept der Parkanlagen. Die Früchte der Bäume, alte Kultursorten, im Lohsepark auch mit Etiketten versehen, können von jedermann geerntet werden. Eine Bewohnerinitiative „Freunde des Lohseparks“ kümmert sich im Rahmen einer Patenschaft seit Fertigstellung engagiert um die Bewirtschaftung der Bäume. Auch Baumpatenschaften von Straßenbäumen gehören zur Alltagsnutzung im neuen Stadtteil. Sie zeigen das Engagement der Bewohner und Nachbarschaften und tragen mit ihren artenreichen Bepflanzungen der Baumscheiben zur qualitativen Gestaltung der Straßenräume und Erhöhung der Biodiversität in unseren Stadtstraßen bei.

Place-Making

Die öffentlichen Orte der HafenCity – insbesondere die Promenaden und Plätze – haben sich seit der Fertigstellung der ersten Stadträume 2005 gut sichtbar als öffentliche Alltagsorte etabliert. Die verschiedenen Qualitäten, die Neugierde auf die entstehende Stadt und die Faszination des Wassers, entfalten eine hohe Qualität und wollen geradezu spürbar genutzt werden. Auch wenn die ästhetisch-funktionale Gestaltung der Freiräume selbst noch keine Öffentlichkeit schafft, so erweitert deren Ausformung zumindest das Potenzial für die entstehende Öffentlichkeit deutlich. Es bestehen Anreize für typisch urbanes Flanieren und Promenieren über große und dabei dennoch abwechslungsreiche Flächen; gleichzeitig sind die Orte derart kleinformatig ausdifferenziert, dass eine Vielfalt von Aneignungsformen entstehen, die eine gleichzeitige Anwesenheit unterschiedlicher Nutzergruppen ebenso ermöglicht, wie unterschiedlichste Nutzungen zu verschiedenen Zeiten. Diese können laut oder leise, sportlich oder beschaulich, auf Gras oder auf Stein sein: sie alle demonstrieren, was aus rohen Hafenflächen entstehen kann - nämlich eine eigene Identität mit sozialer Bindungswirkung alleine durch die Gestaltung.

Diese Identität ist so vielschichtig wie individuell und HafenCity-typisch. Einerseits bestimmt durch das raue Milieu der Elbe und des südlich gelegenen Hafens, andererseits verändert durch die baulichen Strukturen der Gebäude und der dazwischenliegenden Räume. Die öffentlichen Orte sind dabei vom physischen Milieu des Wassers, des Gezeitenwechsels und von den Strukturen des Hafens der Moderne geprägt. Sie manifestieren sich als Promenaden, Pieranlagen, (historischen) Kaimauern, Plätze am Wasser oder als Halbinsel im Wasser. Die öffentlichen Freiräume der HafenCity entsprechen dabei häufig der Hafentradition. Gleichzeitig werden sie mit neuen, materiell eigenständigen, teilweise verspielten, differenzierten und einprägsamen Formen überzogen, die eine vielfältige Nutzbarkeit und eine hohe Wiedererkennbarkeit gewährleisten. Die Besucher- und Bewohnerakzeptanz dieser öffentlichen Räume ist hoch und die intensive Nutzung leistet einen wichtigen neuen Beitrag zur Identität der HafenCity. Nutzungsangebot und Nutzer, Akteure und Aktivitäten bilden mit den materiellen Strukturen letztendlich ein eng verbundenes spezifisches HafenCity-Bild.

Quartiere

Am Lohsepark

Zentrales grünes Stadtquartier mit Geschichte

Auf historischem Industrie- und Bahnhofsgelände entsteht ein familienfreundliches Wohnquartier mit der größten Grünfläche der HafenCity

Stadtentwicklung

Soziale Entwicklung

Urbanität im sozialen Kontext

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