Amerigo-Vespucci-Platz

Stadtraum für alle

Der größte Platz der HafenCity ist fertig

Nach insgesamt rund vier Jahren Bauzeit ist der Amerigo-Vespucci-Platz seit dem 5. Juni 2021 für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Zentrum des Quartiers Elbbrücken gelegen, lädt er künftig zum Flanieren, Erholen und Verweilen ein. Wer sich über den Platz und die umliegenden Bauvorhaben informieren möchte, hat vor Ort noch bis Ende des Jahres die Gelegenheit dazu: Eine begleitende Open-Air Ausstellung zeigt auf anschaulichen Tafeln die Besonderheiten des Platzes und des Quartiers sowie die Entwicklung der angrenzenden Bauprojekte. .

Zu erreichen ist der Platz am besten mit U- oder S-Bahn, die Station "Elbbrücken" liegt nur wenige Meter entfernt. Für HafenCity-Interessierte lohnt es sich, schon an der Haltestelle "HafenCity Universität" auszusteigen: Auf dem Fußweg zum Amerigo-Vespucci-Platz lässt sich der Baufortschritt rund um den Baakenhafen bestaunen.

Flyer

Stadt.Raum für alle

Informationen zur Eröffnung des Amerigo-Vespucci-Platzes, einschließlich Anfahrtsskizze.

Bilder vom Eröffnungswochenende

Am 4. Juni wurde der Amerigo-Vespucci-Platz von Hamburgs Erstem Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, eröffnet. Auf einem kurzen gemeinsamen Rundgang führten Prof. Jürgen Bruns-Berentelg (Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg Gmbh), Dr. Andreas Kleinau (Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH) und Felix Schwarz (Geschäftsführer des Atelier LOIDL Lanschaftsarchitekten) interessierte Pressevertreter:innen über den Platz. Direkt im Anschluss an den Pressetermin wurde der Platz auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Zahlreiche Besucher:innen kamen, um sich im aufgestellten Infozelt über den Platz zu erkundigen und in der Open-Air Ausstellung mehr zu den angrenzenden Bauvorhaben zu erfahren. Familien und Flanierende nutzten die Rasenflächen, Sitzmöbel und Stufen, um die sommerliche Atmosphäre und die Sonnenstrahlen am Hafenbecken zu genießen.

Im Zentrum des Quartiers Elbbrücken

Der Amerigo-Vespucci-Platz

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Zeitrafferfilm

Der Amerigo-Vespucci-Platz am Kopfende des Baakenhafens ist der zentrale urbane Begegnungsort der östlichen HafenCity. Mit nahezu 10.000 m² ist der größte Platz der HafenCity fast so groß wie der Hamburger Rathausmarkt. Damit der Platz in dieser Größe entstehen und Flächen für weitere Wohngebäude geschaffen werden konnten, wurden Teile des Hafenbeckens mit Elbsand verfüllt. Ein Teil des Entstehungsprozesses lässt sich im Zeitrafferfilm nachvollziehen.

Ein kommunikativer Begegnungsort

Das Konzept des Platzes wurde im Rahmen eines Freiraumwettbewerbs von den Landschaftsarchitekten des Atelier LOIDL aus Berlin entworfen, die in der HafenCity bereits den benachbarten Baakenpark gestalteten. Namensgeber des Platzes ist der italienische Seefahrer Amerigo Vespucci (1451-1512), nach dem auch der amerikanische Kontinent benannt ist.

Mit der angenehm leichten Neigung von drei Prozent steigt der große Stadtplatz vom Hafenbecken an und überwindet barrierefrei den Höhenunterschied zwischen der historischen Ebene der Kaipromenaden (4,50 Meter üNN) und der hochwassergeschützten Straßenebene (8,70 Meter üNN). Mehr wie eine Platzlandschaft wirkt die schräge Ebene, die am Rand durch Stufen und Rampen und kleine Vorplätze vor den Gebäuden sowie grüne blühende Landschaftsbereiche gegliedert ist. Die Inseln aus Rasenflächen, Stauden und verschiedenen Baumgruppen unterstützen die intuitive Wegeführung über den Platz. Insgesamt 87 Bäume säumen den neuen Stadtplatz. Ein Stück Stadtnatur, das die urbane Biodiversität unterstützt.

Mit großen Sitzstufen, robusten Holzsitzmöbeln, kommunikativ angeordneten Bank- und Stuhlgruppen und begehbaren Rasenflächen bietet der Amerigo-Vespucci-Platz vielfältigste Räume für Austausch, Muße und Freizeitgestaltung. Am tiefsten Punkt senkt sich der Platz über eine Stufenanlage, die „Hafenloge“, ganz dicht zum Wasser ab. Später im Norden und Süden eingefasst von Gebäuden lässt der Platz den Blick frei über das 800 m lange Hafenbecken und die entstehende Silhouette der HafenCity. Ein perfekter Ort für einen atmosphärischen Sundowner am Abend.

Großstädtisches Quartier mit Weitblick

Quartier Elbbrücken

Das Quartier Elbbrücken wird neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity. Spektakuläre Hochhäuser, Wasserflächen zu drei Seiten und der zentrale Amerigo-Vespucci-Platz kennzeichnen den hochverdichteten citynahen Standort. Zahlreiche Vorhaben befinden sich in Bau oder sind an Bauherr:innen anhandgegeben. Sie bieten Raum für fortschrittliche neue Arbeitswelten, digitale Konzepte und innovative Gebäude. Mit seinen engen Wasserbezügen und der Nähe zur grünen Insel Entenwerder hat das Quartier aber auch unvergleichbare Qualitäten als attraktiver Wohnstandort mit Gebäuden, die wegweisende Maßstäbe für nachhaltiges Wohnen definieren. Die HafenCity setzt zum Abschluss ihrer Entwicklung mit dem Quartier Elbbrücken noch einmal kräftige Akzente in Bezug auf Nachhaltigkeit und technische Innovationen.

Ein großer Anteil des weltweiten CO2-Ausstoßes wird heute durch die Bau- und Gebäudewirtschaft verursacht. Innovationen bei der Errichtung, dem Betrieb und dem Rückbau von Gebäuden senken die Emissionen nachhaltig. Besonders wichtig ist, den Bau emissionsarm zu gestalten, weil allein beim Bau mehr als 50 Prozent der Gesamtemission im Lebenszyklus der Gebäude anfallen. Die HafenCity und ihre Bauherr:innen beschreiten im Quartier Elbbrücken höchst innovative Wege, um perspektivisch CO2-Neutralität zu erreichen.

Roots: Deutschland höchstes Holzhochhaus

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Roots

Mit dem 19-geschossigen Turm des Gebäudekomplexes Roots entsteht am Entrée zum Elbbrückenquartier das derzeit höchste Holzgebäude Deutschlands mit Büroflächen und 128 Eigentumswohnungen. 

Mit Holz hoch hinaus

53 öffentlich geförderte Mietwohnungen entstehen im 7-geschossigen Riegel. Im gemeinsamen Sockelbauwerk bezieht die Deutsche Wildtier Stiftung insgesamt ca. 4.000 m², welche Ausstellungs-, Büro- sowie Gastronomieflächen beinhalten. Lediglich für den Sockelbau, die zentralen Treppenhäuser und den 1. und 2. Stock des Turmes kommt Stahlbeton als Haupttragelement zum Einsatz. Fassade, Decken und tragende Wände werden als Holzkonstruktionen erstellt. Die verbauten 5.500 Kubikmeter wachsen in Deutschlands Wäldern innerhalb von 23 Minuten nach. Die innovative Holzbauweise ermöglicht einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Holz ist eines der ältesten Baumaterialen – und Baustoff der Zukunft. Es erfüllt nicht nur hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit, sondern weist auch als Baustoff besondere positive Eigenschaften auf:

  • Nachwachsender Rohstoff
  • Positive CO2-Bilanz gegenüber Stahlbeton
  • Angenehmes Raumklima und Wohlfühlatmosphäre
  • Bessere Dämmeigenschaften gegenüber Stahlbeton
  • Signifikant verkürzte Bauzeit durch Elementbauweise und hohem Vorfertigungsgrad
  • Hohe Festigkeit bei geringem Gewicht

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich dafür ein, Deutschlands wilde Tiere schützen, ihre Lebensräume zu erhalten und neue Naturgebiete zu schaffen. In den beiden unteren Etagen des "Roots" wird die Ausstellung "Fuchs, Hase & Co. – Botschaft der Wildtiere" sich dem Thema Natur und Artenschutz widmen.

Moringa: Das "gesündeste Haus Hamburgs"

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Moringa

Mit dem Projekt Moringa wird eines der ersten Wohnhochhäuser Deutschlands nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip entwickelt. Das Ensemble aus drei Baukörpern gruppiert sich um einen grünen Innenhof.

Wohnen in ökologischem Gebäudekonzept

Als reines Mietwohngebäude mit variablen Grundrissen und einem Drittel geförderten Wohnungen wendet sich der Neubau an unterschiedliche soziale Schichten und leistet damit auch einen Beitrag zur Entspannung des Mietwohnungsmarktes. Nach aktueller Planung sollen in Summe circa 210 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohngeschossfläche von rund 17.700 m² entstehen. Dazu gehören auch Co-Living-Bereiche mit gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen, Wohnzimmern, Küchen und Terrassen.

Beachtenswert ist die Bauweise des neuen Wohnhochhauses: Dem Cradle-to-Cradle-Prinzip folgend werden überall, wo möglich, rezyklierbare und gesunde Materialien sortenrein trennbar, rückbaubar und wiederverwertbar zueinander gefügt. Das Bauwesen entwickelt sich dadurch langfristig zu einer Kreislaufwirtschaft, die Gebäude auch als eine Art "Materiallager" versteht. Statt am Ende des Lebenszyklus Müll und Entsorgungskosten zu produzieren, werden ein wirtschaftlicher Mehrwert geschaffen und Ressourcen geschont. Der Name Moringa leitet sich übrigens von einer gesunden "Superpflanze" ab, dem sogenannten Wunderbaum Moringa Olifeira, dem viele positive Eigenschaften zugeschrieben werden.

Eine weitere Besonderheit des Mietwohngebäudes sind die begrünten Fassaden, Dach- und Innenhofflächen, die mehr als 100 Prozent der Grundstücksfläche an die Natur zurückgeben. Die Fassade wirkt als "Grüne Lunge" des Quartiers, indem sie kühlende und luftreinigende Funktionen übernimmt und Sauerstoff erzeugt.

Meltingport: Vielfältige Nutzung mit digitalem Gebäudesystem

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NORD PROJECT, GBI und Carnaby planen ein Vorhaben aus Hotel, Büro und Studierendenwohnen mit einem digitalen Gebäudebetriebssystem des Hamburger Start-Ups REOS in Forschungskooperation mit der HafenCity Universität. REOS verbindet webbasierte Verwaltungs-und Vermietungsfunktionen und nutzt dabei digitale Messtechniken (für Strom, Wasser und Heizung) sowie zum Beispiel digitale Schlüssel-, Klingel- und Postsysteme. Zusätzlich soll der CO2-Ausstoß bei der Konstruktion reduziert werden. Ein Verfahren zur Ermittlung der Einsparungen anhand eines Referenzmodells für den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess wurde bereits erstellt. Begegnungsorte im Gebäude sind ein Forum der Moses Mendelssohn Stiftung, ein Data-Café, ein Co-Workingbereich, sowie eine für das Quartier geöffnete Hotellobby. Die vielfältigen Nutzungen und Begegnungsorte sollen insbesondere junge Menschen aus aller Welt im Quartier Elbbrücken zusammenbringen und verbinden.

Patrizia: Reduktion des CO2-Ausstoßes und Rückbaufähigkeit

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Die PATRIZIA entwickelt ein Bauvorhaben mit Mietwohnungen, einer Kita sowie weiteren publikumsbezogenen Nutzungen. Die Kita soll 80 Plätze für Kinder im Krippen- und Elementaralter bereitstellen. Das Vorhaben setzt einen besonderen Fokus auf nachhaltiges Bauen. Dabei steht die Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Konstruktion eines Stahlbetongebäudes, in Verbindung mit einer hohen Rückbaufähigkeit im Mittelpunkt. Zusammengebracht werden diese Themen durch die weitere Erforschung und angestrebte Umsetzung von innovativen Hohlkörperdecken, die Stahlbeton einsparen und gleichzeitig sortenrein trennbar sind. Hierfür werden in Deckenbereichen, die weniger Belastung tragen müssen, mineralische Hohlräume gebildet. Die Erforschung wird begleitet vom Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK), der Universität Stuttgart und dem Büro Werner Sobek. Darüber hinaus wird ein nachhaltiger Gebäudebetrieb gesichert, indem der Energiebedarf noch über die Anforderungen des Umweltzeichens HafenCity hinaus reduziert und eine umfassende Dokumentation der Rückbaubarkeit erstellt wird.

EDGE HafenCity:  Flexible Arbeitswelten von morgen

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EDGE HafenCity

Direkt am Amerigo-Vespucci-Platz entsteht mit EDGE HafenCity ein smartes und energieeffizientes Multi-Tenant-Bürogebäude. Städtebaulich tritt das Gebäude mit einem imposanten auskragenden Turm hervor. Mit großzügigen Arkaden öffnet es sich zum Platz.

Smartes Bürogebäude für aktives Miteinander

Das technologisch innovative Gebäude mit einer flexiblen Flächenstruktur bietet variable Unternehmens-, Co-Working- und Gemeinschaftsflächen sowie öffentliche Bereiche. Die hocheffizienten Büroetagen können nach den individuellen Bedürfnissen der Mieter:innen aufgeteilt werden. Herzstück ist das zentrale, kommunikativ gestaltete Atrium mit einer spiralförmig gewundenen offenen Treppe. Eine Architektur, die Menschen zusammenbringt und zur Zusammenarbeit anregt.

Im Smart Building "EDGE HafenCity" ist alles und jede:r miteinander verbunden - verkabelt oder drahtlos. Mit einer intelligenten Gebäude-App lassen sich Dinge wie Licht, Temperatur und Fensterläden individuell steuern und Arbeitsplätze ganz einfach personalisieren. So schafft es die Technologie, einerseits den Energieverbrauch effizient zu steuern und gleichzeitig das Gebäude wohltuender zu machen und das Arbeitsleben zu erleichtern.

Die Architektur fördert kollaboratives Miteinander: Eine Vielzahl von flexiblen Büro- und Arbeitsbereichen, eine gemeinsame Grünfläche mit Außenterrasse zum Entspannen, ein Raum für Bewegung und Spiel und verschiedene Gastronomieangebote: All dies sorgt für ein kollaboratives und produktives Miteinander und eine Arbeitsatmosphäre zum Wohlfühlen.

EDGE ElbSide:  Energieeffizienz durch smarte Technologie

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Mobilitätskonzepte für morgen

Das energieoptimierte Gebäude wird – den Prinzipien der HafenCity folgend – erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaik nutzen und eine E-Mobilitäts-Infrastruktur vorhalten. Die smarte Gebäudetechnologie bietet eine Vielzahl digitaler Lösungen an, um das Gebäude effizient zu betreiben und das Wohlbefinden der Nutzer:innen zu maximieren. Gemeinsam rahmen "EDGE ElbSide" und "EDGE HafenCity" den östlichen Auftakt des Amerigo-Vespucci-Platzes.

Bis zu 1.200 Vattenfall-Mitarbeiter:innen aus dem Überseering und der Dammtorstraße werden in das innovationsgeprägte Quartier Elbbrücken in der HafenCity ziehen. Mit der neuen Zentrale unterstreicht das Energieunternehmen seinen Wandel und das Ziel, innerhalb einer Generation ein Leben frei von fossilen Brennstoffen zu ermöglichen.

Für die östlichen Quartiere der HafenCity wurde ein ambitioniertes Smart Mobility-Konzept erarbeitet, das europaweit Modellcharakter hat. In die Gebäude integrierte Ladepunkte für Elektromobilität, ein quartiersübergreifendes stationäres Carsharing-System in den privaten Tiefgaragen und eine Reduzierung von PKW-Stellplätzen schaffen Anreize für ein zukunftsfreundliches Mobilitätsverhalten. Darüber hinaus bietet das Quartier Elbbrücken mit einem hohen Grad an "Walkability" und "Bicability", seiner leistungsstarken ÖPNV-Anbindung über die U- und S-Bahn Station Elbbrücken sowie seiner dichten Struktur und kurzen Wegen beste Voraussetzungen, den motorisierten Individualverkehr deutlich zu reduzieren.

Enerparc Headquarter

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Enerparc

Das Photovoltaikunternehmen Enerparc errichtet direkt an der Elbe sein Headquarter, das auch Platz für ausgegründete Start-ups, verbundene externe Dienstleister:innen und temporär mitarbeitende Entwickler:innen bieten wird.

Solarkraftwerk und Hauptsitz der Enerparc AG

Als Solarspezialist realisiert Enerparc Projekte auf der ganzen Welt mit dem klaren Ziel, neue Standards in der Solarenergie zu setzen. Mit über 3.290 Megawatt installierter Solarstromleistung und 2.100 MW Eigenbestand an Photovoltaik-Anlagen treibt das Unternehmen erfolgreich die technologische und wirtschaftliche Nutzung der Solarenergie voran. Enerparcs Solarbezug zeigt sich auch in der Architektur, so hat Hegger Hegger Schleiff Architekten die Dachform und -gestaltung auf eine optimale Energieausbeute mit Photovoltaik-Anlagen angepasst und auch die Südfassade zur Elbe in Teilen für die Energieerzeugung ausgelegt. Neben den Büroflächen entsteht im Erdgeschoss Raum für eine Physiotherapie-Praxis, ein Restaurant und drei kleine Ladeneinheiten.

Präventions­zentrum der Berufsgenossen­schaften

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Präventionszentrum

Die beiden großen Berufsgenossenschaften BGW und VGB errichten direkt an der Elbe ein gemeinsames Präventionszentrum für jährlich 30.000 bis 35.000 Seminarteilnehmer:innen, Ausstellungsbesucher:innen und Veranstaltungsgäste.

Leuchtturmprojekt für künftige Präventionsarbeit

Darüber hinaus werden etwa 180 Beschäftigte der VGB und der BGW ihren Arbeitsplatz am neuen Standort beziehen. Der 17-geschossige Turmbau und das Sockelbauwerk mit sieben Geschossen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis und betonen die Elbansicht. Im Innern ist ein geknicktes Erschließungsband mit einer sich über drei Geschosse erstreckenden Treppen- und Rampenskulptur vorgesehen, die nicht nur durch ein zukunftsweisendes Konzept zur barrierefreien Erschließung überzeugt, sondern auch attraktive Bewegungs- und Kommunikationsflächen anbietet. Entstehen soll ein Haus, in dem die neuesten Standards an Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz, Barrierefreiheit und Inklusion in der Arbeitswelt nicht nur vermittelt und studiert werden, sondern in dem diese Standards auch selbst realisiert und vorgelebt werden.

Elbtower: Krönender Abschluss und kraftvoller Auftakt

Baufeld 122

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Elbtower

Der rund 245 Meter hohe Elbtower wird zum weithin sichtbaren östlichen Abschluss der HafenCity und zum Auftakt für den Eingang zum Zentrum Hamburgs und die neuen angrenzenden Stadtentwicklungsräume Grasbrook und Billebogen.

Urbane Perle mit verschiedensten Nutzungen

2025 soll der spektakuläre Turm fertiggestellt sein. Das mischgenutzte Gebäude in dem mindestens 3.000 Arbeitsplätze entstehen, liegt auf einem nahezu dreieckigen Grundstück zwischen Gleisen und mehrspurigen Straßen direkt an den Elbbrücken. Die insgesamt rund 120.000 m² BGF (oberirdisch) bieten im Sockel öffentliche Treffpunkte, Ausstellungen, Einzelhandel und Gastronomie sowie halböffentliche Nutzungen wie Hotel, Fitness- und Wellnessbereiche. Die Turmgeschosse sind für Co-Working und moderne, flexibel gestaltbare Büros vorgesehen. 

Ein besonderes Highlight wird die öffentliche Aussichtsplattform im 55. Obergeschoss. Die Ebene wird über eine weitflächige Terrasse einzigartige Blicke über die HafenCity, Hamburg und auf den Verlauf der Elbe bieten. Eingebettet in herausragende Architektur und wegweisendes Design entsteht ein neuer Ort Hamburgs. Durchweg vermischen sich Privatheit, Öffentlichkeit und Offenheit. In dieser Weise werden multifunktionale Flächen für verschiedene öffentlich zugängliche Nutzungen zum Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Durch die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist der Elbtower schnell von überall erreichbar und es entsteht mit der neuen U- und S-Bahn-Station Elbbrücken ein zentraler städtischer Knotenpunkt. Ein modernes Parkhaus, ausgerüstet mit ausreichend Ladestationen auch für E-Bikes, E-Motorroller und Lasten-Fahrräder sowie Drop Off-/ Pick Up-Zonen für Car- und Bike-Sharing, sind Teil des integrierten nachhaltigen Mobilitätskonzepts.

Die Ausstellung

Social Media

Impressionen in sozialen Medien

Amerigo-Vespucci-Platz

Die 2017 entstandenen Luftbilder verraten noch nicht viel, aber: Es tut sich etwas im Quartier Elbbrücken. Nach über drei Jahren gehen die Bauarbeiten am Amerigo-Vespucci-Platz in die letzte heiße Phase, bevor die Stadtlandschaft am Baakenhafen ab dem 5. Juni zum Sonnenbaden und Flanieren einlädt...

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Ein grüner Platz

Scharlach-Eiche, Säulen-Ulme, Schindel-Eiche, südlicher Zürgelbaum und jetzt auch: die Schwarzkiefer. Wie sagt man so schön? Einen alten Baum verpflanzt man nicht, aber ein junger geht – mit ein bisschen Hilfestellung – ganz gerne mal auf Wanderschaft. Vor allem wenn das Ziel der Amerigo-Vespucci-Platz und somit eine der größten Stadtlandschaften Hamburgs ist...

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Besonderes Pflaster

Wer hätte gedacht, dass das Kopfsteinpflaster am Amerigo-Vespucci-Platz seine ganz eigene Geschichte erzählt? Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung wurde es nämlich nicht neu hergestellt, sondern war vorher schon im Wandsbeker Eulenkamp im Einsatz. Im Zuge der Velorouten-Planung musste der Straßenbelag jedoch weichen und verschönert nun den größten Platz der HafenCity...

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Kommunikativer Begegnungsort

Plätze sind seit jeher Räume für soziale Begegnung und kommunikativen Austausch. Gerade im Zuge der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig öffentliche Freiräume und Orte der Entschleunigung innerhalb der Stadt sind.Hierfür bietet der Amerigo-Vespucci-Platz zahlreiche Möglichkeiten...

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Im Zeitraffer

Im Zeitraffer geht alles ganz schnell... Wo noch vor wenigen Jahren fast nur Sand zu sehen war, ist im Quartier Elbbrücken in der östlichen HafenCity indes eine abwechslungsreiche Platzlandschaft entstanden...

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Das Quartier Elbbrücken

Während am Amerigo-Vespucci-Platz die letzten Handgriffe erfolgen, wird drumherum fleißig gebaut. Bis 2030 entsteht mit dem Quartier Elbbrücken das zweite urbane Zentrum der HafenCity. Ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt – und zugleich Zukunftslabor für nachhaltiges Bauen und Wohnen, flexible Arbeitswelten, digitale Konzepte und neue Formen der Mobilität...

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Presse-Eröffnung

Hamburg hat einen neuen Sundowner-Hotspot – in der östlichen HafenCity zu Füßen der U- und S-Bahnstation Elbbrücken mit Blick auf den Baakenhafen und den Baakenpark. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hat ihn heute, 4. Juni 2021, eingeweiht...

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Multifunktionaler Stadtplatz

Was von oben überschaubar wirkt, bietet Raum für mehr als 80 Bäume und noch weitaus mehr Menschen. Nach mehrjähriger Planung und Bebauung ist mit dem Amerigo-Vespucci-Platz ein öffentlicher Stadt- und Freiraum entstanden, der nicht nur modern, sondern auch multifunktional ist...

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Spaziergang

Der Amerigo-Vespucci-Platz lädt zum Besuch ein – und wer bereits da ist, sollte auch die Umgebung bei einem kleinen Spaziergang gleich mit erkunden.

Startpunkt ist – wie sollte es anders sein – der gerade eröffnete, größte Platz der HafenCity...

Partner und Sponsoren

Weitere Informationen

Presse

Materialien

Sämtliche Materialen (Pressemitteilung, Visualisierungen, etc), die zur Eröffnung des Amerigo-Vespucci-Platzes für die Medienberichterstattung veröffentlicht wurden, stehen im Pressebereich zur Verfügung

Überblick

Über die HafenCity

Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsvorhaben als Modell für die neue nachhaltige europäische City am Wasser.

Organisation

HafenCity Hamburg GmbH

Nur durch ein integriertes Entwicklungsmanagement kann die Realisierung eines vollkommen neuen Stadtteils gelingen. Die meisten Verantwortlichkeiten für die Stadtteilentwicklung sind daher bei der HafenCity Hamburg GmbH gebündelt

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